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[Eilar] Musketen und Feen - Bald deutsch und besser
Slayn:
Hm... Überflogen und bei mir machts immer noch nicht *Klick*. Kann aber euch evtl. daran liegen, das ich mir erst vor kurzem mal Castle Falkenstein zu Gemüte geführt habe und dort sofort mit den knackigen Landesbeschreibungen klar gekommen bin.
Achamanian:
Erst jetzt registriert, den Thread ... sieht vom Überfliegen her sehr spannend aus, ich lese mit!
Shadom:
--- Zitat von: Slayn am 11.03.2015 | 10:45 ---Hm... Überflogen und bei mir machts immer noch nicht *Klick*. Kann aber euch evtl. daran liegen, das ich mir erst vor kurzem mal Castle Falkenstein zu Gemüte geführt habe und dort sofort mit den knackigen Landesbeschreibungen klar gekommen bin.
--- Ende Zitat ---
Macht es nicht "klick" im Sinne davon, dass es nicht interessant klingt, oder hilft die Landesbeschreibung dir einfach nicht?
Wenn es nicht deins ist, dann ist das klar verständlich. Da kann ich wenig machen. Dann ist es ja auch vermutlich auch schon von Anfang an so (bin ja recht klar rangegangen was ich vorhabe)
Wenn es aber an der Beschreibung gerade liegt: Zu viele Infos? Zu wenig? Die falschen? Was hätte da deiner Meinung nach vorkommen müssen?
--- Zitat von: Rumspielstilziel am 11.03.2015 | 18:51 ---Erst jetzt registriert, den Thread ... sieht vom Überfliegen her sehr spannend aus, ich lese mit!
--- Ende Zitat ---
Danke!
Shadom:
So damit ist auch der nächste Artikel online.
Dieses Mal geht es um die "alte Religion" auf Eilar.
Wie man sieht habe ich wieder eine Kleinigkeit geändert. Anstatt Dryw gibt es jetzt die Irratari.
Warum?
Mit dem Wechsel ins deutsche passe ich einiges an. Unter anderem löse ich die Verbindungen, die ich vorher mit den britischen Ländern eingearbeitet hatte.
Dementsprechend ergibt Dryw (walisisch für Seher) keinen Sinn mehr.
Stattdessen lehne ich mich bei dem Glauben der schlafenden Götter an das Althochdeutsche an.
Irratari würde ins heutige Deutsch übertragen zu "Errater" werden und meinte Traumdeuter in der Bedeutung. Das passt zum Glauben perfekt.
Genauso sind auch die Götternamen althochdeutsch und beziehen sich recht direkt auf das wofür sie stehen.
Dabei noch ein Wort nebenbei:
Was ich im Blog veröffentliche ist, der Status quo. Ich hab immer noch ein paar Sachen rumfliegen und mir schon zu vielen (gerade bei den Regeln) Gedanken gemacht, aber es ist nichts wirklich "fertig". Das merkt man evtl. auch daran, dass nicht immer alles so geschliffen und prägnant formuliert ist wie ich es gerne hätte.
Im Grunde werde ich wenn ich mit meinem "Abriss" fertig bin, die einzelnen Teile in eine ordentliche Reihenfolge bringen und noch einmal komplett neu aufschreiben.
Das wird aber noch dauern. Vorher will ich das grundlegende Setting beschreiben, danach Feenmund und evtl. vielleicht schon einen anderen Schauplatz. Erst dann kommen Artikeln zu den Ausprägungen der Fate Core Regeln wie ich sie benutzen will.
Ihr seht das alles dauert noch etwas.
Gehen wir aber zurück zum Artikel:
Der Glaube nimmt dieselbe Stellung ein wie in unserer Welt die katholische Kirche zur Zeit der Reformation (vor der Gegenreformation). Man sieht aber recht klare unterschiede.
Es ist ein polytheistischer Glaube mit einer leicht magischen Priesterschaft. Auf den ersten Blick wirkt es ein bißchen mehr wie ein typisches D&D Pantheon.
Die Funktion des Glaubens funktioniert aber wie der Katholizismus damals. Eine Berechtigung und Begründung für die Herrschaft von Adel (und Klerus). Die Priester haben den Ruf des "guten Mannes, der den Leuten hilft" und man sollte dem Glauben für das eigene Seelenheil nicht widersprechen. Die Irratari allein haben das Recht den Willen der Götter zu deuten und wer ihnen nicht entspricht versündigt sich gegenüber Ferah und den anderen.
Ein großer Unterschied ist wohl, das der Glaube nicht die Karotte des ewigen Lebens nach dem Tode den Bauern vorhält. Stattdessen wird (vergleichbar zum Hinduismus) damit gelockt als neuer Gedanke Ferahs wiedergeboren zu werden in einem besseren Leben. Also der Bauer wird nach seinem Tode zum Fürsten.
Der Effekt soll aber mehr oder minder derselbe sein.
Wer das so hört merkt schnell, dass Ferah im Glauben eine recht prominenten Stellung einnimmt. Sie ist die Schöpferin der Menschen, entscheidet über Leben und Tod und sozusagen auch die Richterin. Nominell sind alle Götter gleich, aber tatsächlich wird sie in einer gewissenen erhabenen Stellung verehrt.
Ihr Gegenüber steht allerhöchstens Diot, der eben der listige Tricksergott ist.
Das ist beides sehr wichtig und wird sich nächste Woche beim dualistischen Orden wiederfinden, der das ganze noch mehr vereinfacht und mit der Genesis von Licht und Dunkelheit wie sie im kurzen Zitat steht zusammen bringt.
Meine Frage dazu:
Denkt ihr der Glauben ist zu anders? Funktioniert meine europäisch (mit deutschem Fokus) geprägte Aufklärung noch mit dem Glauben als Katholizismus Ersatz?
Shadom:
So heute ging auch der nächste Artikel online.
Was ich genau dazu sagen soll weiß ich gerade nicht. Deswegen nur in Kürze:
Der Unterschied zwischen Glaube der schlafenden Götter und Orden ist wesentlich größer als zwischen evangelisch und katholisch.
Mit Absicht. Ich habe die Differenz größer gehalten um die beiden im Spiel unterscheidbarer zu halten.
Ich denke man kann es halt wirklich eher wie zwischen Hinduismus und dem darauf basierenden Buddhismus vergleichen.
Sei es wie es sei. Die Ordensleute sind die "Gutmenschen". Sie sollen im Spiel die Idee der Tugend die in der Aufklärung aufkam repräsentieren.
Gleichzeitig zeigt ihre Inquisition auch die Dunkle Seite der Tugend selbst und die Priester der Dunkelheit die Kehrseite.
Tja.. gibt es irgendwelche Fragen warum ich es gerade so und nicht anders gemacht habe?
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