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Monde von Ymir - transhumaner Space-Western
Kardinal:
hmmm... wie wäre der "Boomerang" - ein sichelförmiger Halbring um Ymir aus Kleinstasteroiden und Geröll, von dem viele Astrophysiker annehmen, es wären die Reste eines erst kürzlich zerstörten Mondes von 1.2-facher Erdmasse... (von wg. Precursor Gerüchten und Ruinen auf einigen Monden...)
Waldviech:
Sehr schön!! Vor allem wirft das die Frage auf, was die Ersten Forscher da eigentlich genau getrieben haben, als noch keine Siedler vor Ort waren :).
Achamanian:
--- Zitat von: Waldviech am 18.02.2015 | 14:10 ---Was KIs angeht, bin ich definitiv Pro-Starke-KI. Der Hintergedanke war auch, dass das im Prinzip genau DAS ist, was mit den ersten Sonden passiert ins Piscium-System ist. Grundsätzlich waren die Sonden der Forschungsarmada allesamt KIs. Raumsonden mit künstlicher Intelligenz auszustatten, fänd ich ohnehin ziemlich naheliegend. Die Sonden haben das System jahrzehnte vor dem Eintreffen der ersten Siedler vermessen und erforscht. Natürlich haben sie der Menschheit brav alle (wirklich alle?) Forschungsergebnisse mitgeteilt, sich im Laufe der Zeit aber in eine, sagen wir mal "unvorhergesehene Richtung" entwickelt. Noch heute treiben sie, ihren mysteriösen Zielen nachgehend, durch das Piscium-System. Einige verehren die "Ersten Forscher" als Heilige, andere sehen in ihnen eine undurchschaubare Gefahr. Einige der von Kardinal vorgeschlagenen "Ruinen" könnten von den Ersten Forschern errichtet worden sein - wobei die allerersten noch normale wissenschaftliche Messtationen waren, während spätere irgend etwas anderes zu sein scheinen.
--- Ende Zitat ---
Stimmt, die Sonden hatte ich da auch schon im Hinterkopf!
Wie wäre es, wenn der Kontakt mit ihnen den menschlichen Neuankömmlingen im System vielleicht auch neue Erkenntnisse/Technologien beschert hat, die im Sol-System auf Interesse stoßen? Damit hätte Piscius eine Ressource zu bieten, die gleichzeitig als Bedrohung erscheinen kann - möglicherweise vermuten einige, dass sie tatsächlich Kontakt mit einer extrem fremdartigen, für uns nicht als solche erkennbaren Fremdintelligenz hatten und dabei in evtl. bedrohlicher Weise verändert worden sind? Wenn nicht bereits ihre eigene Evolution genügt, um sie potenziell bedrohlich zu machen ... Piscius könnte da eine Besonderheit darstellen, weil die Sondenschwärme sich in anderen Systemen nicht so stark entwickelt/verändert haben oder als System kollabiert sind.
Eine Art Religion/Esoterik, die sich dem Aufgehen in einer KI verschreibt, fände ich jedenfalls enorm reizvoll. Vielleicht forschen die ja auch noch an der Möglichkeit eines vollständigen Bewusstseinstransfers in ein Computersystem, ohne echte Erfolge vorweisen zu können, und arbeiten derzeit daran, ihr eigenes Bewusstsein so weiterzuentwickeln, dass es für eine Verschmelzung "Bereit" ist.
Was Uplifts angeht: Da könnte man sich toll bei David Brin bedienen und die Frage stellen, inwieweit einige von denen die Besiedelung neuer Welten vielleicht als Abnabelungsmöglichkeit von der "Elternspezies" betrachten. Gerade Unter-Wasser-Uplifts wie Delfine und Oktopoden könnten/müssten sich ja ganz eigene Lebensräume erschließen, die für Menschen erst einmal nicht so attraktiv wären.
Auf jeden Fall: Für spielbare Uplift-Oktopoden!
Kardinal:
Frage: was macht man so als SC?
- get rich or die tryin': klassisch, besonders gut mit "Goldrausch" Mikrosettings
- defend/emancipate/free your people: uplifts in oder außerhalb eigener Reservate/Nationen/Stationen
- fight the man: gut gegen "robber barons" oder auch gegen das Legat
- preach it: Missionare der diversen AI-Sekten und Politkulte
Achamanian:
--- Zitat von: Kardinal am 18.02.2015 | 14:32 ---Frage: was macht man so als SC?
- get rich or die tryin': klassisch, besonders gut mit "Goldrausch" Mikrosettings
- defend/emancipate/free your people: uplifts in oder außerhalb eigener Reservate/Nationen/Stationen
- fight the man: gut gegen "robber barons" oder auch gegen das Legat
- preach it: Missionare der diversen AI-Sekten und Politkulte
--- Ende Zitat ---
Das ist bei SF-Settings für mich ja oft so ein typischer Problempunkt - ich finde da eine "Core Story" immer sehr hilfreich, die einem den Einstieg in das jeweilige Universum mit einer klaren Missionsstruktur erleichtert (selbst was anderes damit anfangen kann man dann ja immer noch). "Ashen Stars" mit seinen freischaffenden Weltraum-Sheriffs als SC ist da ein gutes Beispiel.
Ähnliches könnte ich mir auch für Ymir vorstellen - deshalb plädiere ich auch dafür, den Legat zu einer Organisation zu machen, die etwas weniger Regierung und etwas mehr "wohlmeinende Geheimgesellschaft" (mit zwielichtigen Anteilen) ist. In der Standardkampagne würden die SC dann für den Legat arbeiten; weil der Legat aber keine Autorität jenseits der hat, die die lokalen Behörden ihm zubilligen, erhalten sie dadurch keine amtlichen Befugnisse, die das Spiel leicht mal langweilig machen; sie sind nach wie vor darauf angewiesen, sich durchzuwurschteln. Und da der Legat begrenzte Mittel hat und gleichzeitig versucht, im ganzen System zu operieren, können die SC dort, wo sie sind, recht frei schalten und walten. Und schließlich sind sie bei der Arbeit für eine solche eher provisorische Nicht-Regierungsoperation stärker an ihr eigenes Gewissen und an ihre eigene Lagebewertung gebunden als an irgendwelche Vorschriften und Gesetze.
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