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Monde von Ymir - transhumaner Space-Western
sindar:
Eine Idee fuer Splitterpunkte:
Irgendwer hat auf der ersten Seite die Moeglichkeit genannt, dass der Gasplanet komische Figuren auf der Oberflaeche zeigt. Warum nicht auch mal Gesichter? Und wer von einer Magnetischen Entladung im Angesicht solcher Figuren beruehrt wird, kriegt Zugriff auf einen winzigen Teil des Planetenwesens (denn genau das ist der Gasplanet...) und kann damit ungewoehliche Sachen anstellen. Die Punkte hiessen dann eher "Elms-Punkte" oder "Induktions-Punkte" (oder vielleicht "Planetengnade"?)
Magieschulen koennten bestimmten Implanaten entsprechen, die Zauber dann der Bedienung der Implantate.
Achamanian:
--- Zitat von: sindar am 19.02.2015 | 16:09 ---Eine Idee fuer Splitterpunkte:
Irgendwer hat auf der ersten Seite die Moeglichkeit genannt, dass der Gasplanet komische Figuren auf der Oberflaeche zeigt. Warum nicht auch mal Gesichter? Und wer von einer Magnetischen Entladung im Angesicht solcher Figuren beruehrt wird, kriegt Zugriff auf einen winzigen Teil des Planetenwesens (denn genau das ist der Gasplanet...) und kann damit ungewoehliche Sachen anstellen. Die Punkte hiessen dann eher "Elms-Punkte" oder "Induktions-Punkte" (oder vielleicht "Planetengnade"?)
Magieschulen koennten bestimmten Implanaten entsprechen, die Zauber dann der Bedienung der Implantate.
--- Ende Zitat ---
Hm, das würde mir beides nicht so gefallen; bisher sind die meisten Settingideen recht überzeugend pseudo-wissenschaftlich, so Eso-Kram würde es mir ehrlich gesagt ein bisschen verderben - gerade, wenn dann auch noch alle SC automatisch damit verknüpft sein müssten. Wie gesagt, Splitterpunkte als Mechanismus sind schön und gut, die Idee einer InGame-Erklärung dafür finde ich aber schon auf Lorakis eher mäßig, in einem SF-Setting hat sie für mich so gar nichts verloren.
Und gleich ein Planetenwesen im Setting festzuschreiben finde ich auch etwas zu dick aufgetragen. So was könnte eine verrückte Theorie unter vielen sein, an der vielleicht was dran ist.
Implantate würde ich auch nicht über Magieschulen regeln, sondern eher über Ressourcen (Ressource: Tech oder so), und zwar Analog zum "Relikt", sodass sie im Prinzip Artefakte sind. Natürlich müsste man dann Wirkungen für Implantate u.Ä. festlegen, die evtl. ähnlich wie Zauber funktionieren, darüber wäre das Magiesystem wieder ein Stück weit drin. Aber eigene Fertigkeiten zu deren Benutzung finde ich zu frickelig und auch nicht besonders einleuchtend. Lieber eine einzelne Analogfertigkeit zu "Arkane Kunde" (oder vielleicht zwei, eine für Nanotech und eine für reguläre Cyber-Implantate), mit der so was dann eingesetzt wird.
EDIT: Ich wollte jetzt übrigens nicht zu abkanzelnd klingen. Ich hatte halt bisher nur eher Spiele wie Eclipse Phase und Mindjammer im Hinterkopf und stelle mir eben eher eine entsprechend wissenschaftliche Ästhetik vor (die weniger damit zu tun hat, was wissenschaftlich richtig oder denkbar ist und eben mehr damit, ob etwas wissenschaftlich oder magisch/schicksalhaft rüberkommt). Solche Vom-Schicksal-auserwählt-Elemente gefallen mir tendenziell sowieso schon mal nicht, in der SF noch weniger (wenn es nicht gerade Star Wars ist).
Mysterien bewegen sich für mich in einem solchen Setting eher auf der Ebene der Forschungssonden und der Frage, ob sie vielleicht Kontakt mit einer Art für die Menschen kaum begreiflicher Intelligenz hatten. Wenn man dagegen gleich festlegt, dass es eine Planetenintelligenz gibt, die Einfluss auf das "Schicksal" der SC nimmt, dann rutscht man halt sofort in die Fantasy-Ästhetik, was eine ganz andere Art von Setting wäre.
Waldviech:
"Kurz" als Zwischenschuss zu den Monden selber: Ich hab gestern nebenher ein bisschen rumfabuliert. Ymir hat, nebst Asteroiden, Staubgürtel und etlichen kleinen "Moonlets" zehn größere Monde, von denen sechs über ein Ökosystem verfügen.
Orkus, Muspel und Surtur sind die innersten Monde des Ymir-Subsystems. Sie liegen zu weit innerhalb der starken Magnetosphäre Ymirs und sind Strahlenbelastungen ausgesetzt, die immens sind. Das sich dennoch Raumschiffe mit entsprechenden Schutzmaßnahmen dorthin wagen, liegt am Mineralienreichtum dieser drei "Vulkanwelten"
Atacama ist der erste bewohnbare Mond Ymirs und so etwas wie ein "Wüstenplanet". Atacama wird in geologisch relativ kurzen Zeiträumen von Asteroiden getroffen, ist vulkanisch recht aktiv und die Strahlungsbelastung ist höher, als ein unmodifizierter Homo Sapiens langfristig ertragen kann. Dennoch gibt es in den weiten Wüsten des Mondes ein vergleichsweise reichhaltiges Ökosystem. Am Äquator befindet sich das "Wandernde Meer", ein Gewässer, das innerhalb eines Jahrzehnts einmal den Planeten umrundet. Atacama ist ähnlich reich an Rohstoffen wie die drei inneren Monde, aber weit freundlicher.
Muadib ist ein atmosphärenloser Brocken von der Größe des Erdmondes, umkreist Atacama und hat in der Vergangenheit die meisten Trümmerstücke aus Ymirs Ring "abgefangen".
New Ceylon ist sehr erdähnlich und wird von weiten Ozeanen dominiert. Etwa 20% der Oberfläche des Planeten sind Land. Die Landmassen sind stark "frakturiert" und am Äquator gelegen, so dass oberflächlichen Betrachtern der Eindruck entsteht, New Ceylon wäre eine Welt voller warmer Meere und dschungelbewachsener Tropeninseln - dabei hat New Ceylon durchaus Eiskappen und gemäßigte Zonen. In den Ozeanen lebt eine einzigartige, maritime Megafauna.
Asgard umkreist Midgard und verfügt über ein Ökosystem, ähnelt dem Saturnmond Titan aber weit mehr als der Erde. Die Atmosphäre ist für Menschen nicht atembar. Die Landschaft wird von flachen Hügelketten und Seen dominiert. Das Ökosystem besteht aus seltsamen, auf Kohlenwasserstoffen basierenden Lebensformen. Die Wolken des Mondes erscheinen durch eine Art "Luftplankton" golden.
Midgard ist der erdähnlichste aller Ymir-Monde und bis dato das primäre Ziel der Besiedlung. Die Bandbreite der verschiedenen Klimazonen ist ähnlich wie auf der Erde, wie auch die Verteilung von Land zu Wasser. Zwei kleinere Inselkontinente sind recht stark besiedelt worden, eine große Landmasse ist weitgehend unbesiedelt. Es haben sich mehrere Bodennationen gebildet.
Shangri-La ist ebenfalls eher erdähnlich zu nennen, wird von Menschen aber als seltsam friedlich und ruhig empfunden. Zwei kollidierende Kontinente haben ein gewaltiges Gebirge aufgefaltet, dass weit höher ist als der Himalaya, die kontinentalen Ebenen werden von weiten Wäldern dominiert. Die Ersten Forscher scheinen sich besonders für Shangri-La interessiert zu haben und haben einige seltsame Strukturen hinterlassen.
Hyperborea ist heute eine "postapokalyptische" Eiswelt, muss kurz vor Ankunft der ersten Siedler aber noch ein florierendes Ökosystem mit einer faszinierenden Megafauna beherbergt haben. Der Mond wurde, als der Bumerang entstand, von mehreren Bruchstücken getroffen und in eine Art "nuklearen Winter" katapultiert, der einen Großteil der einheimischen Lebensformen ausgelöscht hat. Hyperborea wird von kalten Ebenen, Aschewüsten, Gletschern und den Resten toter Wälder dominiert. Was an "intakten" Ökosystemen noch da ist, ist am wärmeren Äquator zu finden. Der Mond wird schätzungsweise zwei bis drei Millionen Jahre brauchen, um sich halbwegs von der Katastrophe zu erholen.
Kardinal:
Idee für Hyperborea: ursprünglich (prä-Winter) viele Flüsse, Seen und viele Karstgebiete und erloschene Vulkane -> daher sehr viele, ungeheuer große Höhlensysteme, in deren zu 99% unerforschten Tiefen nun auch einiges der alten Oberflächenökosysteme überlebt, bzw. sich dort angepasst hat...
Achamanian:
Hyperborea klingt von der Idee her für mich fast am spannendsten, die anderen sind auch schön! Wobei ich es in Sachen Mond-Namen cool fände, noch mal zu schauen, ob es noch mehr obskure Mythologische Bezüge gibt, die auch passen - wobei ein Mond ja durchaus bei verschiedenen Siedlergruppen auch unterschiedlich heißen kann. Was Chinesisches oder Arabisches in the mix wäre doch nett!
Was ich noch schön fände, wäre ein Eismond nach Europa-Jupitermond-Vorbild, der sowohl für Unterwasser-Uplifts eine Heimstatt bieten könnte als auch eine eigene primitive Ökologie aufweisen. Ich habe so ein Setting gerade für ein Ashen-Stars-Abenteuer entwickelt (den Mond Abzu), das liegt jetzt zwar bei Pelgrane zur Begutachtung, aber bedienen kann ich mich daraus ja trotzdem ein bisschen ...
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