Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen

Gutes (Fantasy-)System für EinsteigerInnen

<< < (7/15) > >>

Oberkampf:
Also ich werfe mal 13th Age in den Raum.

Dragon Age, Dungeonslayers und D&D5 wurden ja schon genannt, aber 13th Age noch nicht.

Drei Punkte sind vielleicht problematisch:
Es ist eine d20 Variante, und zumindest der Spielleiter sollte sich grundsätzlich mit d20 auskennen, um die Gedanken dahinter zu verstehen. Für die Spieler ist dies hingegen nicht so wichtig.
Außerdem enthält es einige "Indie"-Erzählspiel-Ideen, ist aber bequem im Mainstream angesiedelt und kann weitgehend ohne viel Player Empowerment usw. gespielt werden, wenn man eher traditionell bleiben will.
Drittens ist es nur auf Englisch erhältlich. Kann für einige Spieler problematisch sein.

Die großen Vorteile ist aus meiner Sicht:

Die Kämpfe verlaufen übersichtlich und ziemlich schnell.
Bewegung und Positionierung kann grob skizziert werden, ohne ins völlig Beliebige abzudriften.
Die Klassen sind einigermaßen ausbalanciert, aber haben unterschiedliche Mechaniken mit unterschiedlichem Anforderungsgrad (Barbaren = einfach, Barden = kompliziert).
Es gibt keine ellenlangen Fertigkeits- und/oder Zauberlisten, sondern für jede KLasse eine kleine, klassenspezifische Auswahl an Kräften.
Die Spielwelt ist grob in Fraktionen unterteilt, die neuen Spielern ausreichend Anhaltspunkte geben, einige Geheimnisse zum klären offen lassen und trotzdem niemanden mit Details überschwemmen.
Die Erzählkomponenten sind ebenfalls übersichtlich: Charaktere haben Backgrounds (statt Fertigkeiten), mit denen die Spieler Boni auf Attributswürfe in passenden Situationen begründen können, und die Charaktere haben Verbindungen zu bis zu drei Fraktionen, die am Spielabend eine (vorteilhafte) Rolle spielen können. Außerdem gibt es ein paar (seltene) Powers, die Erzählrechte verleihen, aber die kann man weglassen.

Haukrinn:
Dragon Age wäre auch mein Favorit. Vor allem weil sehr viele Leute mit dem bekannten Namen auch schon was anfangen könnten.

Um mal abseits der ganzen "klassischen" Varianten zu denken: Jaws of the six serpents ist auch ein sehr schönes Spiel.

Maarzan:

--- Zitat von: Chruschtschow am 21.02.2015 | 16:54 ---Das betrifft wohl nur Richtiges-Rollenspiel(tm)-Theoretiker. Und das sind die wenigsten Anfänger. ;)

--- Ende Zitat ---

Theorie ist auch nur das, was hinter den beobachteten Verhaltensunterschieden steckt.
Und ich habe halt auch schon solche und solche Anfänger gesehen und leite daraus ab, dass es eben nicht DAS Einsteigerspiel gibt, sondern dort schon unterschiedliche Spiele passender sein könnten - auch wenn da ggf noch die Hoffnung auf "Umerziehung" bei den alles abdeckenden Einzelnennungen mit drinsteckt.
Ist schließlich auch so etwas wie ein Verteilungskampf.

sv:

--- Zitat von: Germon am 21.02.2015 | 14:41 ---Köntest Du das näher erläutern?
Dungeonslayers wäre nämlich mein Tipp gewesen, das es aus meiner Sicht mit leicht verständlichen Regeln, viel (kostenlosem) Material und einer tollen Community (die Neulinge freundlich aufnimmt und gerne Regelfragen etc. beantwortet) punktet.

--- Ende Zitat ---

Mir gefällt das Kampfsystem nicht so gut... Dass das Würfelergebnis eines erfolgreichen Angriffs zugleich die Schadenspunkte sind, finde ich blöd. Wenn man besonders gut würfelt, sagen wir eine 2 oder 3, ist der Schaden dann trotzdem sehr niedrig. Da freut mich man sich nicht über einen niedrigen Würfelwurf. Wobei es in dem Sinne schon gut ist, weil sich die Möglichkeit, schwerere Treffer zu landen, mit dem Kampfwert miterhöht. Hmm. Ich hab trotzdem beide Boxen und leite es ab und zu, aber irgendwie fühlten sich die Kämpfe immer recht unhandlich an.

Ursus Piscis:
@ topic: Da es um EINSTEIGER gehtDestiny Beginner! Imho geht's nicht einfacher ...  :d

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln