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Magiesystem und andere Ungereimtheiten bei D&D
Lysander:
Antariuk: Oh Wortverdrehung. Wer ist da Troll ?.....
Auf relevante Ansaetze gehe ich doch klar ein, auf doofe Witze weniger.
Feuersänger:
--- Zitat von: Lysander am 23.04.2015 | 23:38 ---Bei D&D kann ein Magier ohne Speicher in Magielosen Zonen nicht oder wenig Zaubern. Bei DSA waere dort nur die Regeneration von AE beeintraechtigt.
--- Ende Zitat ---
Dann sind offenbar auch "magielose Zonen" in D&D und DSA völlig unterschiedliche Regelkonzepte - und somit wieder mal nicht vergleichbar. In D&D sind Antimagische Felder genau das: jegliche Magie wird dort unterdrückt, magische Gegenstände sind darin inaktiv, laufende/aufrechterhaltene Zauber werden unterdrückt, und der Versuch in einem AMF zu zaubern schlägt in den allermeisten Fällen einfach fehl, ebenso wie der Einsatz von Übernatürlichen Fähigkeiten nicht funktioniert. (Es gibt Sonderregeln für bestimmte Beschwörungen, aber das würde hier zu sehr ins Detail gehen.)
Dennoch könnte ein Magier in einem AMF übernachten, am nächsten Morgen darin seine Zauber vorbereiten, und könnte dann wieder ganz normal zaubern wie eh und je, sobald er einen Schritt aus dem AMF heraus macht.
Es sei aber auch dazugesagt, dass "magielose Zonen" in D&D sehr selten sind; meistens räumlich sehr eng begrenzt und für gewöhnlich nur temporär durch entsprechende Zauber oder [Su]s verursacht werden. Was schon häufiger vorkommt, sind jedoch Zonen, die speziell Teleportationsmagie unterbinden oder stören. Aber auch das ist ein teurer Spaß und nicht alltäglich.
Nahemoth:
--- Zitat von: Lysander am 23.04.2015 | 23:46 ---Nahemoth: Wenn zum selben oder anderen Zauber eine Abhaengigkeit von der Profession, also eine Technik, angegeben ist, dan ist es fuer eine andere Profession ( Klasse) um ein par Punkte etwas schwieriger es zu lernen. Lehrer, Buecher vorausgesetzt. Was ist daran unklar ?
--- Ende Zitat ---
Wie kommst du auf lernen?!? Hab davon nix geschrieben, weil da gibt es auch kein problem. Lernregeln sind klar beschrieben.
Meine frage bezog sich auf die technik bei den spruechen und auf die notwendigen komponenten bei der representation (die keinen einfluss auf die lernkosten haben, halt nur die representation selbst.
Das grosse problem ist, dass die technik immer nur einmal beschrieben ist und scheinbar nur fuer die representation aus der der zauber urspruenglich kommt.
Hier drei fragen an dich:
1) armatrutz: technik: die elfe streicht sich mit den haenden ueber ihre brust, waehrend sie ama tharza spricht.
1.1) jemand zaubert den amatrutz in hexischer representation, diese erfordert nicht die komponente formel. Muessen die worte ama tharza gesprochen werden? Wenn man es nicht tut gibt es einen malus?
1.2) alle representationen in denen es den zauber gibt haben die komponente geste. Jemand ohne haende zauber den amatrutz. Technik sagt, man streicht die haende ueber die brust -> muss die komponente geste weg modifiziert werden?
2) accuratum zaubernadel: technik: die magierin streicht ueber ihr gewand ...
Magierin hat keine haende, kann sie auch mit dem armstumpf uebers gewand streichen, das gewand ablecken, um die technik bzw. die komponente geste zu erfuellen?
3) boeser blick: technik: der druide starrt seinem opfer in die augen und spricht vernehmlich das wort 'furcht' (weitere moegliche worte siehe modifikationen).
Druidische rep. hat formel nicht als komponente.
3.1) warum muss er das wort sagen, wenn es keine komponente formel gibt?
3.2) wenn er den zauber still sprechen will, muss der druide die (fuer ihn nicht existente) komponente formel weg modifizieren? Oder kann er den zauber ohne das wort gar nicht sprechen?
Hab jetzt keine lust weiter zu suchen, wuerde aber aus dem bauch raus sagen, dass ich dir zu sicherlich 30% (vorsichtige schaetzung) aehnliche fragen zum themenkomplex technik + komponenten der representationen stellen koennte.
Wenn man ehrlich ist, kann man das ganze auch nicht mehr als ungereimtheiten bezeichnen, sondern es ist ein riesengrosser clusterfuck, der sich durch das gesamte liber cantiones zieht...
Freue mich auf erhellende antworten, die diese ungereimtheiten bzw. offenen punkte klaeren
Silent:
--- Zitat von: Nahemoth am 24.04.2015 | 01:11 ---Wie kommst du auf lernen?!? Hab davon nix geschrieben, weil da gibt es auch kein problem. Lernregeln sind klar beschrieben.
Meine frage bezog sich auf die technik bei den spruechen und auf die notwendigen komponenten bei der representation (die keinen einfluss auf die lernkosten haben, halt nur die representation selbst.
Das grosse problem ist, dass die technik immer nur einmal beschrieben ist und scheinbar nur fuer die representation aus der der zauber urspruenglich kommt.
Hier drei fragen an dich:
1) armatrutz: technik: die elfe streicht sich mit den haenden ueber ihre brust, waehrend sie ama tharza spricht.
1.1) jemand zaubert den amatrutz in hexischer representation, diese erfordert nicht die komponente formel. Muessen die worte ama tharza gesprochen werden? Wenn man es nicht tut gibt es einen malus?
1.2) alle representationen in denen es den zauber gibt haben die komponente geste. Jemand ohne haende zauber den amatrutz. Technik sagt, man streicht die haende ueber die brust -> muss die komponente geste weg modifiziert werden?
2) accuratum zaubernadel: technik: die magierin streicht ueber ihr gewand ...
Magierin hat keine haende, kann sie auch mit dem armstumpf uebers gewand streichen, das gewand ablecken, um die technik bzw. die komponente geste zu erfuellen?
3) boeser blick: technik: der druide starrt seinem opfer in die augen und spricht vernehmlich das wort 'furcht' (weitere moegliche worte siehe modifikationen).
Druidische rep. hat formel nicht als komponente.
3.1) warum muss er das wort sagen, wenn es keine komponente formel gibt?
3.2) wenn er den zauber still sprechen will, muss der druide die (fuer ihn nicht existente) komponente formel weg modifizieren? Oder kann er den zauber ohne das wort gar nicht sprechen?
Hab jetzt keine lust weiter zu suchen, wuerde aber aus dem bauch raus sagen, dass ich dir zu sicherlich 30% (vorsichtige schaetzung) aehnliche fragen zum themenkomplex technik + komponenten der representationen stellen koennte.
Wenn man ehrlich ist, kann man das ganze auch nicht mehr als ungereimtheiten bezeichnen, sondern es ist ein riesengrosser clusterfuck, der sich durch das gesamte liber cantiones zieht...
Freue mich auf erhellende antworten, die diese ungereimtheiten bzw. offenen punkte klaeren
--- Ende Zitat ---
Die meisten Sachen sind leider sogar wirklich verregelt ;)
1.1 In hexischer Tradition muss man nichts sagen und es gibt auch keinen Abzug wegen fehlender Komponente
1.2 Interessante Frage. Persönlich würde ich sagen ja, fehlende Komponente Gestik.
2. Hab jetzt nicht nachgeschaut ob da nur "streicht" steht, den dass kann man quasi wirklich auch nur mit Stumpen. Sonst siehe 1.2
3.1 Diese Frage steht sogar beim Zauber dabei. Man nimmt an, dass der Zauber kein ursprünglich Druidischer Zauber ist und quasi alle Druiden in einer ihnen unbekannten "Fremdrepräsentation" zaubern und daher die wörtliche Komponente enthalten ist
3.2 Die Komponente muss wegmodifiziert werden.
Zu 3. Wenn man als DSA Zauberwirker einen Zauber in einer fremden Repräsentation lernt, dann nimmt man alle Komponenten dieser Repräsentation für diesen einen Zauber auf sich.
Die Zauberbeschreibungen im Liber sind aber teilweise nicht wirklich hilfreich, wenn man liest wie ein Kristallomant einen Zauber wirkt und dabei einen Edelstein nutzt. Ist das nun wegen seiner Tradition, oder braucht der Zauber selbst diese als Materialkomponente?
Lysander:
Feuersaenger: Das ist eine spezielle Situation. Aber D&D hatt ja auch wie gesagt keine Astralpunkte. Trotzdem koennte mans annaehern.
Silent: DSA geht eben von etwas unterschiedlichen Techniken der Professionen aus. So sind an Gilden Etablierte Elfenzauber bei Magiern schon lange leicht modifiziert. Gesten kann man auch wegmodifizieren.
Die Unterschiede nennst du ja.
Magier sollen eben zb eher sichtbar zaubern um kenntlich zu sein. Ansonsten ist ein Zauber eben erstmal so wie beschrieben. Bei Unklarheiten hauszuregeln.
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