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Steampunk Ameryll
La Cipolla:
Ich sehe jetzt keinen handfesten Grund, an der Ehrlichkeit dieses Statements zu zweifeln; und bis es den gibt, würde ich das auch nicht tun.
Wenn man diesen Schritt gemacht hätte, um ernsthaft und bösartig Geld herauszuschlagen, hätte man es wohl sowieso ganz anders angehen müssen, gerade in der oft weltuntergangsgestimmten und chronisch skeptischen Rollenspielszene.
Teylen:
Handfester Grund: Si
1. Sie haben es über 7 Monate verschwiegen.
2. Sie haben in den 7 Monaten ein kommerzielles Projekt gemacht das von der Aneignung des Markenrecht profitiert hätte
3. Die unabhängige Institution an die sie behaupten im Gewinnfall das Markenrecht abgeben zu wollen gibt es noch nicht
Wie kann es handfester werden?
Selganor [n/a]:
1. Was genau haben sie verschwiegen? Das sie eine Anfrage gestellt haben um im Falle des Erfolgs des Kickstarters nicht noch an jemanden anderen (der sich den Begriff den sie im Namen verwenden wollen) irgendwelche Lizenzgebuehren zahlen zu muessen?
Wobei ja noch nichtmal geklaert ist, ob es so einen Schutz ueberhaupt geben kann.
2. Inwiefern haette dieses Produkt vom Markenrecht profitiert?
3. Da ja noch nichtmal geklaert ist, ob der Begriff geschuetzt werden kann... Soll man erstmal diese Institution gruenden, nur um im Fall dass es doch nicht geschuetzt werden kann diese Institution dann wieder aufzuloesen (da sie ja dann nix zu tun haette)?
Teylen:
1.
Sie haben den Antrag gestellt, angeblich zu Gunsten der Szene, jedoch mit der Szene nicht gesprochen.
Das heisst sie haben geschwiegen respektive es verschwiegen.
2.
In dem sie im erfolgreichen Fall ihr Markenrecht gegenüber Mitbewerbern durchsetzen.
Zumal es, wir erinnern uns, als das erste (deutsche) Steampunk RPG präsentiert wurde.
3.
Eine unabhängige Institut kann nicht von dem Unternehmen das die Marke gegründet hat geschaffen werden weil es dem Konzept der Unabhängigkeit widerspricht.
Das es in der Steampunk Szene - die Rollenspielszene dürfte da nicht so relevant sein - keine unabhängige Organisation gibt ist irgendwo mE unwahrscheinlich, andererseis zeigt es deutlich die Verlogenheit auf.
Zumal das ganze keine kostenlose Aktion ist wie der Text glauben machen mag.
Laut dpma.de kostet es 300 Euro aufwärts und es gibt scheinbar sogar Strafgebühren wenn es nicht klappt.
Was diesen offenen Brief noch mehr die Glaubwürdigkeit entzieht.
La Cipolla:
Kann für mich alles und nichts bedeuten.
Für ernsthafte Schlussfolgerungen sind mir solche Vermutungen jedenfalls zu dünn, aber das ist dann sicher auch eine individuelle Frage.
Was übrigens nicht heißt, dass nicht auch irgendwas Fragwürdiges dahinter stecken kann. Man weiß es eben nicht.
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