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Sinn und Unsinn von Taschendiebstahl als Fertigkeit
Scimi:
Wenn man sich Filme wie Ocean's 11-13 oder Serien wie Hustle oder Leverage ansieht, sieht man Charaktere, die anscheinend beim Händeschütteln problemlos den kompletten Tascheninhalt jedes Gegenübers austauschen können. Die Schwierigkeit ist dabei meistens eher, unauffällig an das Opfer heranzukommen, dass dann das eigentliche Entwenden klappt, steht fast nie in Frage. Und wenn man sich z.B. Videos mit Apollo Robbins ansieht, dann scheint das nicht einmal so weit hergeholt zu sein.
Rollenspielgeschichten müssen damit klarkommen, dass Charaktere fliegen, teleportieren und gedankenlesen können. Wenn es zum Genre passt, kann man gegen etwas übertriebene Taschendiebereien eigentlich nichts einzuwenden haben. Solange das keine spielkippende Superfähigkeit wird, mit der man dem Gegner die Rüstung vom Leib und die Kugeln aus der Waffe klauen kann.
Und wenn klar ist, dass ein Charakter so ziemlich alles klauen kann, was er will, muss man damit auch nicht lange das Spiel aufhalten, indem man es groß auswürfelt und oder drumherumdiskutiert.
Darkling ["beurlaubt"]:
Übrigens:
Ein verbocker Taschendiebstahl-Wurf muss ja nicht immer heißen, dass der potentielle Taschendieb in flagranti erwischt worden ist.
Es könnte auch heißen, dass man zwar unbemerkt in den Taschen gewühlt hat, aber den Diebesversuch abbrechen musste, bevor man was klauen konnte, damit man ein Auffliegen vermeidet oder dass man z.B. nichts von Wert gefunden hat.
Traditionell liegen die Auswirkungen solcher gescheiter Würfe ja beim SL und nicht der Ausgang eines gescheiterten Wurfes muss ja nicht immer das schlimmestmögliche Szenario sein.. ;)
Lysander:
Schwerttaenzer: Ist doch klar, ich spreche von Talenten in den Regeln, nicht Ab-Themen. (Wer keine Diebe mag braucht sie ja nicht thematisieren.)
Ginster:
--- Zitat von: Darkling am 13.05.2015 | 15:29 ---Übrigens:
Ein verbocker Taschendiebstahl-Wurf muss ja nicht immer heißen, dass der potentielle Taschendieb in flagranti erwischt worden ist.
Es könnte auch heißen, dass man zwar unbemerkt in den Taschen gewühlt hat, aber den Diebesversuch abbrechen musste, bevor man was klauen konnte, damit man ein Auffliegen vermeidet oder dass man z.B. nichts von Wert gefunden hat.
Traditionell liegen die Auswirkungen solcher gescheiter Würfe ja beim SL und nicht der Ausgang eines gescheiterten Wurfes muss ja nicht immer das schlimmestmögliche Szenario sein.. ;)
--- Ende Zitat ---
Darum geht es ja auch gar nicht. Es geht darum, dass es nicht spannend ist, wenn der Schurke abends nochmal loszieht, während die anderen zum Beispiel den nächsten Tag planen, und dadurch einen großen Teil der Sitzung für seine Beutezüge beansprucht. Oder während die anderen das Haus nach Hinweisen durchsuchen, sucht er nur nach Beute und während die anderen auf dem Marktplatz die Verdächtigen suchen, füllt er sich nur die Taschen.
Aber hat mit dem Ausgangsthema echt nur am Rande zu tun. Mit der Fertigkeit und der Klasse hat das nicht direkt zu tun. Aber leider ist die Antwort solcher Spieler auf Kritik meist: "Was denn? Ich bin halt Schurke!"
ChaosAmSpieltisch:
--- Zitat von: Ginster am 13.05.2015 | 15:43 ---Aber hat mit dem Ausgangsthema echt nur am Rande zu tun. Mit der Fertigkeit und der Klasse hat das nicht direkt zu tun. Aber leider ist die Antwort solcher Spieler auf Kritik meist: "Was denn? Ich bin halt Schurke!"
--- Ende Zitat ---
Darauf gibt es eine Antwort: "Ok, da hier Regel 0 gilt, da ist die Tür."
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