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Valerian und Veronique - dir. by Luc Besson!

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Kowalski:

--- Zitat von: Klingenkalle am 11.08.2017 | 20:38 ---Bei solchen Diskussionen merke ich immer, wie unkritisch ich offenbar bin.

Mir hat der Film total gut gefallen. Okay, die Geschichte war nicht wahnsinnig überraschend, aber ich fand die Schauspieler gut, es gab viele abgefahrene Ideen und Charaktere. Ich hatte Spaß und hab jetzt viele schöne Bilder im Kopf!

--- Ende Zitat ---

Geschmäcker sind halt verschieden.
Es soll ja genug Leute geben die schauen sich Star Wars (also A New Hope, SW IV) an und denken sich "Was ein Scheiß!"

Oder wir gehen in einen Kinofilm und denken uns
"Das ist wie ein schlecht gescriptetes Abenteuer im Rollenspiel.
Voll von Klischees.
Voll von doofen Charakteren.
Und immer diese blöde Weltrettung.
Drunter macht man es ja wohl nicht mehr."

Oder ein Film ist oke aber an einer Stelle schlägt er über die Strenge was den Film für einen selber kaputt macht


* zu viel Action ohne Sinn und Verstand
* zu doofe Entscheidungen der Protagonisten
* zu viel Gewalt
* zu viel Langeweile
* zu viele Sideplots
* etc

Teylen:
Ich persönlich war nun auch drin, und bin soweit restlos begeistert.
Abgesehen von einer merkwürdigen Szene, hat der Film meine Erwartungen an Setting, Genre und Atmossphäre voll erfüllt.

Das heißt ich hatte gehofft das es sehr bunt wird und sehr vielfältig.
Beides sind Dinge wo der Film, meines Erachtens wie kein zweiter, brilliert.
 
Daneben hatte ich gehofft das er den düsteren Emo-Mist läßt und eher heldenhaft ist.
Hat beides ebenfalls gut funktioniert.

Nun und dann kenne ich die Valerian Comics nicht, aber so aus pimaldaumen der Zeit, halt sowas wie "Königin der Tausend Jahre" bzw. allgemein die Leiji Matsumoto Sachen.
Eine Art der SF die sich so kaum mehr findet. Sehr abgefahren, sehr experimentell und mit einem stark humanistischen Ansatz. Weniger "science" als mehr fiction vermischt mit social fiction mit Heldentum. Allerdings auch nicht so brutal abgehoben das es ins transhumanistische geht. [Eine weitere Gemeinsamkeit gerade in Richtung "Königin der 1000 Jahre" ist das eher... symbolische... Verständnis von Zeit ^^]
Dahingehend wurde die Erwartung auch erfüllt. Gut, die Story war jetzt nicht mega-komplex, eher gradlinig, funktioniert aber in dem Kontext meines Erachtens prächtig.

Zu der kleinen Stelle die mir nicht gefiel...
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich verstehe nicht, weshalb Valerian, nachdem er einem General, kräftig eines auf die Fresse gab, das Perlenscheisserle nicht an die Aliens geben wollte.
Auch Laurelines "Aber Liebe!"-Ansprache wirkte da etwas als sei man kurz falsch zum 5ten Element abgebogen.
Das war das Einzige unstimmige für mich in den Film.Wobei der Film auch ohne die knapp ~2 Minuten Szene gut funktioniert. Läßt sich quasi perfekt rausschneiden XD (gedanklich und vermutlich auch am Schnitttisch)

Ansonsten ... wurde in dem Film doch mal nicht die Welt gerettet?
... Mag ich die Schauspielerin mit den betonten Augenbrauen nun  8)

Kowalski:

--- Zitat von: Teylen am 15.08.2017 | 22:56 ---
Zu der kleinen Stelle die mir nicht gefiel...
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich verstehe nicht, weshalb Valerian, nachdem er einem General, kräftig eines auf die Fresse gab, das Perlenscheisserle nicht an die Aliens geben wollte.
Auch Laurelines "Aber Liebe!"-Ansprache wirkte da etwas als sei man kurz falsch zum 5ten Element abgebogen.
Das war das Einzige unstimmige für mich in den Film.Wobei der Film auch ohne die knapp ~2 Minuten Szene gut funktioniert. Läßt sich quasi perfekt rausschneiden XD (gedanklich und vermutlich auch am Schnitttisch)

Ansonsten ... wurde in dem Film doch mal nicht die Welt gerettet?
... Mag ich die Schauspielerin mit den betonten Augenbrauen nun  8)

--- Ende Zitat ---

Naja, Valerian und Laureline gingen erst mal von "ziemlich schlimm" aus.
Es war aber ein "anderes" schlimm, und deswegen besser/origineller.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich denke das ist der Hauptunterschied zwischen Valerian und Laureline. Wenn unsicher vertraut Velerian dann eher auf Handwerk/Handbuch der Agenten. Und Laureline ist bereit den Gefühl zu folgen. Also, zugespitzt Ratio und Bauchgefühl. Und in der Kombination werden sie zu einem überragenden Team

Deswegen ist da eine kurze Dissonanz wo Valerian, nicht 100% wissend was man tun soll, die Vorschriften und die Vorsicht walten lässt. Um die Ungeheuerlichkeit des Verbrechens wissend ist er mißtrauisch was die Pearls mit dem Wandler und der Perle machen würden.
Und Laureline weiß das dies ein falsches Signal wäre den Aliens ihre Zukunft zu verwehren. Die Aliens haben bis jetzt immer nur minimale Gewalt angewendet, warum sollten sie die Station hochjagen wollen?
Die Rebellen hätten das Imperium hochgejagt. Nicht alle, aber die Mehrzahl. Zeigt sich ja in Rogue One das man auf die Ordnungsmacht gar nicht gut zu sprechen ist. In anderen hat man eher Angst vor der Macht des Imperiums und (*sic*) Vaders.

ich denke in so 2 oder 3 Jahren ein Klassiker. Wenn die nicht-SciFi-Nerds (oder auch anders SciFi-Vollhonks) sich den angeschaut haben. Das des Films bei der Wahrnehmung ist das er an ein paar Stellen gegen die Konvention gebürstet ist, und das kreiden ihm viele unbewusst an.

Wie? Keine Weltraumschlacht am Ende? Scheiss Film!

Sashael:
Gestern abend ziemlich spontan im Kino gesehen und er hat mir das beschert, was ich erwartet habe.
Bunte Action mit einem leicht zu verfolgenden Plot. Passt! ;D

Er kommt nicht ganz an Das 5. Element ran, aber war für mich wirklich sehenswert.

Als Valerian den "kürzesten Weg" durch die Raumstation nimmt, meinte eine Bekannte "Ich will auch so ein Raumschiff."
Ihr Bruder und ich gleichzeitig "Ich will den ANZUG!"

;D

Lyonesse:
Unglaublich phantasievolles Weltraummärchen, das mit großen Schauwerten aufwartet. Leider ist die Story
die originellste nicht, und die beiden Hauptdarsteller müssen sich fast ausschließlich mit ihrer komischen
Beziehung - oder was das sein soll - beschäftigen und dabei anstrengende Dialoge sprechen. Rihanna und
die drei Vögel fand ich allerdings toll. Ansonsten ganz sicher kein Film, der es verdient hätte so zu floppen.
Allerdings hätte Besson schon an der Marsverfilmung von Disney sehen können, wie weit man so mit Planetary
Romance kommt, und ein Blick auf Guardians of the Galaxy, in Bezug auf interessante Charaktere und wie sie
dialogtechnisch in Beziehung zueinander treten, hätte auch nicht geschadet.
Alles in allem dennoch sehr schade, weil sich niemand in  absehbarer Zeit mehr an solche Stoffe wagen wird,
sondern dieses Feld nur noch Star Wars und Star Trek überlassen bleibt - zumindest in Bezug auf Big Budget
Produktionen. Ach ja, und von Cara Delevingne werden wir sicher noch hören. 
7/10

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