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Valerian und Veronique - dir. by Luc Besson!
Noir:
Hab den Film am Wochenende auch noch im Kino sehen können - und bei den Bildern war das auch ratsam. Es ist ein bildgewaltiger Film, der wohl nur im Kino so RICHTIG sein Potential entfalten kann.
Insgesamt fand ich den Film ganz okay. Ich fand ihn nicht furchtbar, aber auch nicht großartig.
Gefallen haben mir:
- Der männliche Protagonist, weil er mal nicht der muskelbepackte Schönling war, sondern ein relativ normaler Typ mit Augenringen bis zu den Kniekehlen und der trotzdem was drauf hatte UND der von den Frauen (Playlist) begehrt wurde. Das war mal eine schöne Abwechslung.
- Die Farben waren der Knaller. Auch der Wechsel zwischen "düsterer Alpha" und "traumhafter Strand" war immer so ein "Boah!"-Effekt. Egal wie oft er auftrat.
- Die Vielfalt der Aliens - ich hatte wirklich das Gefühl, eine Raumstation zu bereisen, die von fast allen Aliens, die es gibt, bevölkert wurde ... sehr gut gemacht!
- Clive Owen als Antagonist
Nicht so gut gefallen hat mir:
- An manchen Stellen das CGI. Hier und da - vor allem dann, wenn Laureline den Transmutator in der Hand hielt - sah man extrem deutlich, dass da eigentlich gar nichts war.
- Die gefühlt sehr episodenhafte Story. Man hat so das Gefühl, dass die Protagonisten von Handlungsort zu Handlungsort springen, da eine eigenständige Geschichte erleben und dann weiterziehen. Das KANN ganz cool sein, aber dann hätten es ein paar weniger sein müssen und die jeweiligen Storystränge dann etwas deutlicher ausgearbeitet. So hatte ich sehr oft das Gefühl: "Okay ... wie kommt man jetzt da hin? Und warum passiert das jetzt gerade so, wie es passiert?"
- Rihanna: Wirkte für mich deplatziert. Sie hat halt sich selbst gespielt, wenn sie in der "menschlichen Form" war. Braucht man nicht. Hätte man auch mit einer Schauspielerin besetzen können. Aber okay ... fairerweise muss ich sagen, dass ich mit Rihanna auch im echten Leben einfach nichts anfangen kann. Find ihre Musik nicht gut. Find sie nicht sonderlich sexy. Sie ist halt da.
- Bubble: Sie ist ein Opfer der - für mich - episodenhaften Story. Sie kommt urplötzlich dazu ... soll wohl sehr die Emotionen des Zuschauers ansprechen ... und stirbt dann nach nur einer "kurzen" Episode in den Armen von Valerian ... tjo ... war mir total egal. Hat mich kein bisschen berührt. War der Charakter halt wieder weg. War ja eh nur kurz da.
- Die Szene in der Laurelines Gehirn gegessen werden soll, hat die Kampffähigkeiten des Protagonisten für mich ein WENIG zu krass wirken lassen. Ich meine, er bekämpft da allein fast eine ganze Armee von gewaltigen, starken (im Sinne von Körperkraft) Aliens und er mäht sie alle nieder, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich meine, Ausbildung hin oder her ... IRGENDWANN ist eine zahlenmässige Überlegenheit doch irgendwie Kampfentscheidend, oder nicht?
- Der Film hatte deutliche Längen. Man hätte hier und da sicher einige Minuten rausnehmen können.
Andere Dinge, die mir aufgefallen sind:
- Clive Owen ist unfassbar alt geworden
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Samael am 1.09.2017 | 14:34 --- Es wurde jedoch ständig die Trope der Primitiven bzw. Edlen Wilden herausgekehrt. Selbst zum Schluss trugen Sie ihre Lendenschurze und Holzspeere.
--- Ende Zitat ---
ich würde nicht darauf wetten, das die Pearls technologisch so unbedarft waren.
--- Zitat von: Professor Farnsworth am 4.09.2017 | 08:53 ---gewaltigen, starken (im Sinne von Körperkraft) Aliens
--- Ende Zitat ---
und?
--- Zitat ---IRGENDWANN , oder nicht?
--- Ende Zitat ---
Genau Irgendwann, wenn Valerian die Puste ausgegangen wäre vom abschlachten, nur erklär mir bitte warum dieses Fallobst nicht lange vorher weggelaufen ist?
Sunzi ist mkn im
--- Zitat --- oder nicht
--- Ende Zitat ---
Lager
Noir:
Ich fands nicht glaubhaft. Das ist alles ;) Wenn das bei dir anders ist, ist das ja schön ;)
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Professor Farnsworth am 4.09.2017 | 12:52 ---Ich fands nicht glaubhaft.
--- Ende Zitat ---
Mkn kann und war das realistisch aka solche Dinge sind in der Realität geschehen.
Kowalski:
--- Zitat von: Professor Farnsworth am 4.09.2017 | 08:53 ---Nicht so gut gefallen hat mir:
- Die gefühlt sehr episodenhafte Story. Man hat so das Gefühl, dass die Protagonisten von Handlungsort zu Handlungsort springen, da eine eigenständige Geschichte erleben und dann weiterziehen. Das KANN ganz cool sein, aber dann hätten es ein paar weniger sein müssen und die jeweiligen Storystränge dann etwas deutlicher ausgearbeitet. So hatte ich sehr oft das Gefühl: "Okay ... wie kommt man jetzt da hin? Und warum passiert das jetzt gerade so, wie es passiert?"
--- Ende Zitat ---
Hmm?
Was passiert auf dem Weg zwischen zwei Plotpunkten?`
Umwege.
Holodeck --> Basar --> Zentrale --> Überfall der Pearls --> Verfolgung durch Valerian --> Unfall --> Laureline sucht die Sucherqualle --> Laureline findet Valerian -->
Laureline wird "geangelt" --> Valerian sucht einen Weg unerkannt reinzukommen --> Festessen am Hofe --> Kampf dem Gehirnfresser --> Müllschacht --> Zentrale --> Endgame.
Es sind viele Stationen, aber ich finde es ist alles zielgerichtet, bzw. behandelt Probleme die unterwegs auftreten.
Man könnte ja auch vom SW Episode 4 behaupten man hätte die Ereignisse am Todesstern auch weglassen können.....
--- Zitat von: Professor Farnsworth am 4.09.2017 | 08:53 ---- Bubble: Sie ist ein Opfer der - für mich - episodenhaften Story. Sie kommt urplötzlich dazu ... soll wohl sehr die Emotionen des Zuschauers ansprechen ... und stirbt dann nach nur einer "kurzen" Episode in den Armen von Valerian ... tjo ... war mir total egal. Hat mich kein bisschen berührt. War der Charakter halt wieder weg. War ja eh nur kurz da.
--- Ende Zitat ---
Ja. Das war ANDERS als bei SW. Da ist im Müllschacht nichts passiert (hätte man weglassen können).
Hier war das entkommen aus dem Müllschacht gleichzeitig ein durchaus trauriges, und vor allem überraschendes, Ende von Bubble.
--- Zitat von: Professor Farnsworth am 4.09.2017 | 08:53 ---- Die Szene in der Laurelines Gehirn gegessen werden soll, hat die Kampffähigkeiten des Protagonisten für mich ein WENIG zu krass wirken lassen. Ich meine, er bekämpft da allein fast eine ganze Armee von gewaltigen, starken (im Sinne von Körperkraft) Aliens und er mäht sie alle nieder, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich meine, Ausbildung hin oder her ... IRGENDWANN ist eine zahlenmässige Überlegenheit doch irgendwie Kampfentscheidend, oder nicht?
--- Ende Zitat ---
Zum einen ist Valerian "Agent spatio-temporel" das ist um zwei Dimensionen cooler als James Bond. Laureline auch! Deren Hand to Hand Fähigkeiten sollten zumindest einigermaßen angemessen sein.
Zum anderen hat er das Überraschungsmoment auf seiner Seite. Die kommen nicht geordnet oder in groben Massen sondern quasi wie am Schnürchen einer nach dem anderen (ok, 2 und 3 auf einmal, aber siehe oben und unten)
Des weiteren steckt er gerade in seiner Super-Duper-Kampfmontur drin. Die hat Wasserjets, kann mit der eingebauten Waffe Löcher in Schiffswände pusten (oder die zumindest so schwächen das Valerian durch die Wände durchlaufen kann. Einfach so. Das seine Körperkraft da verstärkt wird sollte man schon annehmen (wobei das dann auch eine Funktion der Masse ist)
Bad Ass zugegeben, aber passt schon.
(Wenn man die Befürchtungen der Zentrale Revue passieren lässt traut man ihm zu das er hier eine intergalaktischen Zwischenfall erzeugen könnte. Falls er da "Guns Blazing" reingeht.
Und die sagen nicht "Das wäre Selbstmord" die sagen "Das gibt diplomatischen Ärger ersten Ranges"
Als dann die große Masse ankam sind sie ja geflohen....
Das ist weniger unglaublich als die unglaublich schlechte Schusskünste der Sturmtruppen in SW.
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