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Valerian und Veronique - dir. by Luc Besson!

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Vigilluminatus:
Ich mag den Film. Mir wär's lieber gewesen, die Hauptdarsteller hätten etwas älter ausgesehen (und dass Laureline rothaarig gewesen wäre), und wer auf großartige Twists hofft, wird sicher enttäuscht aus dem Kino kommen, aber wenn man wie ich reingeht, um sich ohne große Ansprüche an andere Dinge einfach visuell umhauen zu lassen, dann ist er den Kinopreis allemal wert. Hätte nichts gegen eine Fortsetzung, dann gern auch mal mit Zeitreisen.

Archoangel:
Ich war gestern drinnen. OMG! Best SciFi ever. Ich wünsche dem Film von ganzem Herzen einen gewaltigen Erfolg: ganz einfach aus egoistischen Gründen. Dann sind die Chancen für einen Teil 2 nämlich deutlich besser.

Kowalski:

--- Zitat von: Vigilluminatus am 21.07.2017 | 09:27 ---Ich mag den Film. Mir wär's lieber gewesen, die Hauptdarsteller hätten etwas älter ausgesehen (und dass Laureline rothaarig gewesen wäre), und wer auf großartige Twists hofft, wird sicher enttäuscht aus dem Kino kommen, aber wenn man wie ich reingeht, um sich ohne große Ansprüche an andere Dinge einfach visuell umhauen zu lassen, dann ist er den Kinopreis allemal wert. Hätte nichts gegen eine Fortsetzung, dann gern auch mal mit Zeitreisen.

--- Ende Zitat ---

Ja, stimme weitgehend zu.
Warum ist Laureline nicht rothaarig?
Erstens hatte Besson Cara auch mal mit toten Haaren versucht, das sah nach seinem Bekunden nach nichts aus.
Zweitens wäre das eine weitere Leeloo geworden. Das ihn Laureline bei der Figur Leeloo inspiriert hat, das gibt er ja auch offen zu.
Drittens welche Rolle spielt die Haarfarbe einer Frau?
Oder eines Mannes? Es sind die Taten die zählen. Alles andere ist modifizierbar, in Zukunft mehr davon als heute.

Lyonesse:

--- Zitat von: Buddy Fantomas am  2.12.2016 | 20:49 ---Wenn nicht (inhaltlich) sogar auf dem Niveau der Realverfilmung von "Michel Vaillant" ... Falls die nicht außer mir schon jeder verdrängt oder glücklicherweise komplett übersehen hat.

--- Ende Zitat ---

Hey, was stimmte denn damit nicht? Schlechter als The Fast & the Furious war es jedenfalls nicht, aber zugegeben, das
ist keine sonderlich hohe Meßlatte. ;)

Zum Film: Ich bin da insofern eher skeptisch, weil Besson doch eher für die Form als für den Inhalt bekannt ist,
und das wird sich hier vermutlich auch nicht sonderlich ändern. Das Avatar für ihn die Referenz war, finde ich in
dem Zusammenhang auch nicht wirklich ermutigend. Also rechne ich mit einem toll aussehenden Film, dessen
Story in drei Sätzen erzählt ist.

Archoangel:
Es ist eine Comicverfilmung. Entsprechend ist die Handlung den Comics entlehnt. Im Speziellen "Botschafter der Schatten" (80%) mit ein wenig "Reich der tausend Planeten" (10%). Und der Rest eben vom Rest der Serie. Valerian wäre mir auch lieber ein wenig älter gewesen, hätte er aber jetzt einen 45-jährigen gecastet und der Film wäre erfolgreich genug für einen Teil 2 und 3, so wäre dieser dann recht schnell Mitte 50 ... und das sieht dann doof aus. Also einen 31-jährigen Valerian und eine 25-jährige Veronique, die dann eben 3 bzw. 6 Jahre älter bei eventuellen Folgefilmen sein dürften - da ist dann nach hinten sogar noch ein bisschen Platz für Teil 4&5 (sollte er wirklich genug einspielen).

Die Story ist - entsprechend der Vorlage - gut genug und auch dank bombastischer Grafik durchaus kurzweilig genug um sehr zu unterhalten. Ich hatte zumindest nicht das Gefühl, er habe Längen und war auch überrascht wie "schnell" er letztlich vorbei war. Kurzweilig eben. Meinen Mädels (12&8) hat er auch recht gut gefallen und meine Frau, die eigentlich nicht so der SciFi-Fan ist war richtig überwältigt. Überwältigt genug, dass sie jetzt tatsächlich auch einmal meine Comics lesen will ...

Ich denke "Land ohne Sterne" dürfte gute Karten haben die Handlung für einen Teil 2 zu liefern. "Willkommen auf Alflolol" dürfte eher für einen späteren Teil herhalten können, wahrscheinlich auch als Hybrid mit einer anderen Vorlage, vielleicht mkit Elementen aus dem Comic "Reich der tausend Planeten".

Die Frage ist halt: wie kommt es in Hollywood an, bzw. in den USA, wenn sie jetzt die Vorlage für Star Wars sehen müssen, also wie nehmen es die US-Kritiker auf, dass eines ihrer beliebtesten Exportgüter letztlich auch nur eine Kopie guten alten europäischen Science-Fictions ist? Nicht so gut nehme ich an ...

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