Medien & Phantastik > Sehen
Valerian und Veronique - dir. by Luc Besson!
alexandro:
--- Zitat von: D. Athair am 24.07.2017 | 03:00 ---Dafür gibts Star-Wars-Vergleiche im Dutzend billiger.
--- Ende Zitat ---
Was unangebracht ist, da der Film eher dem Avatar-Plot folgt. :-X
korknadel:
Mir hat der Film wirklich gut gefallen für das, was er sein soll. Natürlich würde ich mir wünschen, er wäre nicht das, was er sein soll, nämlich weniger Popcorn-Unterhaltungs-Kino, das einen zwei Stunden lang mit Tempo und aufwendiger Optik zuballert. Aber wie gesagt, für das, was er ist, hat er mir großen Spaß gemacht. Die Handlung ist vollkommen okay für das, was der Film ist, er ist kurzweilig, er hat diesen Star-Wars-Blödelfaktor, ohne aber in das Pseudo-Fantasy-Epos-Schicksal-Jedi-Erbe-Imperium-Gedöns abzudriften. Ich fand die beiden Hauptfiguren auch ganz gut umgesetzt, das Spiel zwischen den beiden nett. Was alexandro weiter oben bemängelt hat, vermochte mich nicht sonderlich zu stören, wahrscheinlich deshalb, weil ich bei so Filmen, die das sind, was sie sein sollen, nämlich Popcorn-Unterhaltung mit optischem Overkill, noch viel mehr und massivere solcher Mängel erwartet habe. Aber in so geringen Dosen kann man das gut wegstecken.
Doch, ein lustiger SF-Spaß, würde ich sagen, vielleicht nicht so kultig wie das Fünfte Element, aber durchaus in derselben Liga. Würde ich mir auch noch mal anschauen, bzw. wäre mir ein weiteres derartiges SF-Machwerk durchaus willkommen, ob das nun ein weiterer Valerian-Film ist oder etwas Eigenständiges, egal. Hauptsache keine Superhelden ... (Sillage und Orbital wären auch mal interessante Vorlagen für Luc Bessonsche Film-SF ...)
Weltengeist:
War gestern auch im Film und fand ihn nette Unterhaltung - viele nette Ideen, optisch und erzählerisch gut umgesetzt. Die innere Logik ist natürlich hanebüchen, aber wen stört das schon? ;D
Punktabzug in der B-Note gibt's von mir nur für die unsäglich plump gemachte Liebesgeschichte und dafür, dass man gar nicht erst versucht hat, Hauptdarsteller zu finden, die den Originalen auch nur entfernt ähneln.
Kowalski:
--- Zitat von: Wulfhelm am 24.07.2017 | 19:05 ---Eine Zeitreise oder ein ähnliches Wunder wäre auch notwendig, damit es angesichts der absolut desaströsen Wochenendzahlen und des damit schon abzusehenden Flops noch zu einer Fortsetzung kommt... :-X
--- Ende Zitat ---
Das ist schade, aber wohl wahr.
--- Zitat von: alexandro am 24.07.2017 | 22:28 ---Was unangebracht ist, da der Film eher dem Avatar-Plot folgt. :-X
--- Ende Zitat ---
Weder SW noch Avatar. Am ehesten noch dem 5-ten Element, aber nicht wirklich.
--- Zitat von: Weltengeist am 25.07.2017 | 08:50 ---War gestern auch im Film und fand ihn nette Unterhaltung - viele nette Ideen, optisch und erzählerisch gut umgesetzt. Die innere Logik ist natürlich hanebüchen, aber wen stört das schon? ;D
Punktabzug in der B-Note gibt's von mir nur für die unsäglich plump gemachte Liebesgeschichte und dafür, dass man gar nicht erst versucht hat, Hauptdarsteller zu finden, die den Originalen auch nur entfernt ähneln.
--- Ende Zitat ---
Die Stadt ist, wie andere Städte auch, auf den Ruinen und Fundamenten der vorherigen Städte erbaut.
Und, ok, es ist nicht HOLLYWOOD Logik, aber eine humanistische Logik hat der Film schon.
Welche Probleme bereitet es denn?
Ich mußte auch über den Film und die Entscheidungen der Figuren nachdenken bevor ich feststellte, ja, so sollte das in ECHTER SciFi sein.
Ich tippe mal auf Kultfilm, weil er in gewissem Sinne, trotz einfacher Story eben nicht die typischen Antworten liefert.
Warum ist die Liebesgeschichte plump? Und ist es eine Liebesgeschichte zwischen den beiden? Oder eher so ein "Friends with Benefits" Arrangement?
Zum Cast, nun, ich fand das gut das sie eben NICHT an der Vorlage geklebt haben.
Zum einen wäre dann, der durchaus berechtigte Vorwurf laut geworden Besson mache eine zweite Leeloo (nochmal rotes Haar? Echt, Laureline ist nur auf Haare zu reduzieren.)
Dann paßt der Gillete Spruch auch 100%. Haare, das beste im Mann. YAY!
Wenn beide Schauspieler 173 cm sind, dann dominiert keiner optisch.
Hätte man jemanden als Valerian genommen der Cara an die Wand spielt wäre das auch ein anderer Film geworden.
Denke das ist Geschmackssache, aber man kann Bessons Wahl durchaus in Ordnung finden.
Mich würde es nicht stören wenn es eine Fortsetzung gäbe.
Aber ich würde gerne auch den Incal des Lichts verfilmt sehen.
aingeasil:
Ich fand den Film optisch sehr gelungen, die Story war in Ordnung für eine Comicverfilmung.
Mein Abzug in der B-Note war einfach die komplett fehlende Chemie zwischen den Hauptdarstellern. Das is für mich ähnlich desaströs wie bei Man of Steel: Im Skript funktioniert es, aber die Darsteller schaffen es nicht, das mir auch zu vermitteln. Schade.
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