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Valerian und Veronique - dir. by Luc Besson!
Kowalski:
--- Zitat von: aingeasil am 25.07.2017 | 14:20 ---Ich fand den Film optisch sehr gelungen, die Story war in Ordnung für eine Comicverfilmung.
Mein Abzug in der B-Note war einfach die komplett fehlende Chemie zwischen den Hauptdarstellern. Das is für mich ähnlich desaströs wie bei Man of Steel: Im Skript funktioniert es, aber die Darsteller schaffen es nicht, das mir auch zu vermitteln. Schade.
--- Ende Zitat ---
Am Anfang dachte ich nur wtf?
Gegen Ende ging das, hatte aber auch wtf? Momente.
Und ja, den Eindruck das es zwischen den Hauptdarstellern eher gekracht als geknistert hat, hatte ich auch.
Laureline nimmt Valerian nicht für voll, das war mein Eindruck. Das ist eine Abkehr von der Vorlage die ich schade finde.
Aber sie retten sich gegenseitig mehrfach, paßt dann von der Story her schon.
Wer kennt das nicht, das er/sie sich denkt, wieso zur Hölle hängt das Mädel an dem Kotzbrocken/Looser? Der hat doch null Interesse außer an einer schnelle Nummer vielleicht.
So Thrill of the Chase mäßig.
Das ist aber zu rational gedacht.
Wo die Liebe halt hinfällt.
Wobei ich nicht unterschreiben würde das es eine Romanze zwischen den beiden ist.
Wie weiter oben sehe ich das eher als "Friends with Benefits" oder so ein Post-Streß bedingter Sex den dann ggf. beide bedauern.
Weltengeist:
--- Zitat von: Kowalski am 25.07.2017 | 13:42 ---Und, ok, es ist nicht HOLLYWOOD Logik, aber eine humanistische Logik hat der Film schon.
Welche Probleme bereitet es denn?
--- Ende Zitat ---
Ach komm, im Ernst jetzt?
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Nimm allein mal die Handlungen des Generals. Angefangen von der Entscheidung, ohne echte Notwendigkeit Weltenfresserbomben einzusetzen obwohl ihm unter Zeugen gesagt wurde, dass es da Zivilisation gibt, bis hin zu der großartigen Idee, sein Handeln später zu "verdecken", indem er jede Menge eigene Leute in alle Offenheit von den K-Trons abmurksen lässt, von denen alle wissen, dass er sie programmiert hat. Aber auch sonst suchen sich die Figuren oft den kompliziertesten Weg, um ein Problem zu lösen. So macht sich Valerian erst auf die umständliche (und in Anbetracht seines Wissensstands auch viel zu zeitaufwändige) Suche nach dem Gestaltwandler, um keine diplomatische Krise auszulösen, nur um dann später die Boulan-Bathor später einfach wegzuschnetzeln (mit einem Säbel, was in Anbetracht seiner technischen Möglichkeiten ohnehin ein Witz ist). Im einen Moment hat sein Raumanzug Raketenantrieb, im nächsten nicht mehr. Dazwischen werden schon mal Torpedos auf das Raumschiff abgefeuert, in dem sich der General befindet, der gerettet werden soll. Ich könnte endlos so weitermachen.
Und die Technik darf man sowieso nie sonderlich weit denken. Das ist wie in Star Trek, nur tausendmal schlimmer. Im einen Moment gibt es galaktische Supertechnik bis hin zur Möglichkeit von Zeitsprüngen und Planetenfresserbomben, im nächsten Moment muss sich ein föderales Sonderkommando von so einem popligen Fressviech bis auf den letzten Mann niedermachen lassen. Funkkontakt in bestimmte Zonen der Station Alpha ist nicht möglich (nur über Galaxien und Jahrtausende hinweg, aber nicht innerhalb der eigenen Hauptstation), und so etwas wie eine für Sensoren komplett undurchdringliche Zone innerhalb von Alpha muss natürlich an einer "radioaktiven Kontamination" liegen. Was man natürlich sonst nicht nachweisen kann. Auch hier lässt sich die Liste beliebig verlängern.
Ist ja auch okay - ein Setting mit solch kruder Zeitsprungtechnik ist NIE logisch. Es soll halt Spaß machen. Tut es auch. Aber Logiklücken sind es halt, und du kannst Generationenschiffe durchfliegen lassen, so groß und zahlreich sind sie.
Kowalski:
--- Zitat von: Weltengeist am 25.07.2017 | 16:12 ---Ach komm, im Ernst jetzt?
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Nimm allein mal die Handlungen des Generals. Angefangen von der Entscheidung, ohne echte Notwendigkeit Weltenfresserbomben einzusetzen obwohl ihm unter Zeugen gesagt wurde, dass es da Zivilisation gibt, bis hin zu der großartigen Idee, sein Handeln später zu "verdecken", indem er jede Menge eigene Leute in alle Offenheit von den K-Trons abmurksen lässt, von denen alle wissen, dass er sie programmiert hat. Aber auch sonst suchen sich die Figuren oft den kompliziertesten Weg, um ein Problem zu lösen. So macht sich Valerian erst auf die umständliche (und in Anbetracht seines Wissensstands auch viel zu zeitaufwändige) Suche nach dem Gestaltwandler, um keine diplomatische Krise auszulösen, nur um dann später die Boulan-Bathor später einfach wegzuschnetzeln (mit einem Säbel, was in Anbetracht seiner technischen Möglichkeiten ohnehin ein Witz ist). Im einen Moment hat sein Raumanzug Raketenantrieb, im nächsten nicht mehr. Dazwischen werden schon mal Torpedos auf das Raumschiff abgefeuert, in dem sich der General befindet, der gerettet werden soll. Ich könnte endlos so weitermachen.
Und die Technik darf man sowieso nie sonderlich weit denken. Das ist wie in Star Trek, nur tausendmal schlimmer. Im einen Moment gibt es galaktische Supertechnik bis hin zur Möglichkeit von Zeitsprüngen und Planetenfresserbomben, im nächsten Moment muss sich ein föderales Sonderkommando von so einem popligen Fressviech bis auf den letzten Mann niedermachen lassen. Funkkontakt in bestimmte Zonen der Station Alpha ist nicht möglich (nur über Galaxien und Jahrtausende hinweg, aber nicht innerhalb der eigenen Hauptstation), und so etwas wie eine für Sensoren komplett undurchdringliche Zone innerhalb von Alpha muss natürlich an einer "radioaktiven Kontamination" liegen. Was man natürlich sonst nicht nachweisen kann. Auch hier lässt sich die Liste beliebig verlängern.
Ist ja auch okay - ein Setting mit solch kruder Zeitsprungtechnik ist NIE logisch. Es soll halt Spaß machen. Tut es auch. Aber Logiklücken sind es halt, und du kannst Generationenschiffe durchfliegen lassen, so groß und zahlreich sind sie.
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Wir haben in einem halben Tag FünfhundertTAUSEND Mann verloren. Machen die die "Großen Wummen" klar.
Die setzt er gegen die SCHIFFE der Gegner ein.
NICHT gegen den Planeten!!!!!!!!!!!!!
Das dann eines der Übergroßen Schiffe auf den Planeten stürzt, das war KEINE ABSICHT.
Er hatte, vor dem Film, gerade mal EINEN angemurkst. Ok, soweit ich das mitgekriegt hab.
Der wohl Gewissenbisse gekriegt hat und es Öffentlichkeit bringen wollen. Kleiner "Snowden" Whistleblower halt.
Einmal losgelegt war er auf der dunklen Seite und konnte nicht mehr zurück. Und es ging ihm AUCH um das Ansehen der Menschheit. Und um SEIN Ansehen.
Das sich Valerian einen Gestaltwandler sucht war doch eine super Idee. Ich dachte ja schon fast er wäre der blöde Boulan-Bathor mit den Kleidern....
Konnte er wissen das die Laureline umbringen wollen? Das ist, statt diplomatischer Krise Nothilfe. ---Ninja-Edit--- Siehst Du das nicht??? ---Ninja-Edit---
Das er einen Säbel nahm ist doch klar. Die Knarre hing doch noch im Variete? Oder die haben Detektoren am Eingang, es wird schon einen Grund gegeben haben.
Die Düsen hat er nur unter Wasser verwendet. Wohl zu wenig Schub um in Bereichen mit Schwerkraft abzuheben, nehme ich an.
Also es war durchaus passend das er hier statt Wumme ein Schwert nutzte. Oder zumindest nicht unpassend.
Wenn es um die Torpedos ging, ja da dachte ich auch, das ist zu viel. Aber bei Star Wars hat mich das Rumgeballer der Jedis in deren Fightern auch gestört. Aber ist das ein Logikloch? Vielleicht zielen die auf die Antriebe um die auszuschalten? Egal, bin ja einverstanden das hier Rumgeballer fehl am Platze ist.
Das föderale Sonderkommando war relativ leicht ausgerüstet. Wahrscheinlich als Söldner getarnt. Die sollten ja auch keinen Krieg gewinnen sondern den Rückzug decken. Hätte ja auch fast geklappt. Nur keiner hat mit dem schussfesten Riesenviech gerechnet. Zeigt das die Planung ein paar Lücken oder Unbekannte hatte. Passt aber zum Film.
Die Zone, ja finde ich seltsam. Übersetzungsfehler? Aber es gibt ja No-Go-Areas für Menschen. Und solange das ein abgelegener Teil ist wo sonst keiner hingeht, kann man verstehen. Man ist ja auch nicht 24/7 in der Berliner Kanalisation unterwegs mit Militärkräften. Der einzige Punkt der von der Story her keinen Sinn macht ist der Bericht das ein ganzes Sonderkommando in der Zone verschwunden ist. Wo sind die hin? Die "radioaktive Kontamination" ist wohl nur deswegen verwendet worden damit sich da keine Idioten hin verirren. Und der General hat ja kein sonderliches Interesse das aufzuklären. Der will seine K-Trons den Dreck unter den Teppich kehren lassen. Passt doch. Und die Pearls können wohl die Systeme genug manipulieren das die tatsächlich eine Kontamination anzeigen. Hoch genug das keiner rein will aber niedrig genug das die Alarmglocken nicht zu laut schrillen.
Ich finde auch Lücken, aber keine SOOO großen.
Einen Teil der von Dir gefunden Lücken kann man sehr einfach weg erklären. (Das ist halt die Frage ob man sein Suspension of Disbelief darauf einstellen kann oder nicht)
Ein Teil bleibt bestehen.
Und ein paar finde ich auch zusätzlich.
In einem Buch oder einer Serie kann man die locker stopfen (aber nicht immer).
In Comics und in Kinofilmen hat man nicht genug Text oder Zeit alles ellenlang zu erklären.
Da muss man meist konstruktiv mitdenken.
Wenn man immer alles destruktiv betrachtet dass nicht voll erklärt ist, dann hat man keinen Spaß an fiktionalen Werken.
Weltengeist:
--- Zitat von: Kowalski am 25.07.2017 | 17:06 ---Wenn Du das nicht siehst, kann ich Dir auch nicht helfen.
(...)
Wenn man immer alles destruktiv betrachtet dass nicht voll erklärt ist, dann hat man keinen Spaß an fiktionalen Werken.
--- Ende Zitat ---
Womit wir die Diskussion dann auch beenden können. In dem Tonfall diskutiere ich nämlich nicht, schon gar nicht über einen Film, von dem ich oben mehrfach gesagt habe, dass ich ihn gut und unterhaltsam fand.
Für die Logiklücken bleibe ich aber (auch ohne jetzt nochmal eine Erwiderung zu schreiben) bei meinem Standpunkt. We agree to disagree.
Kowalski:
--- Zitat von: Weltengeist am 25.07.2017 | 17:57 ---Womit wir die Diskussion dann auch beenden können. In dem Tonfall diskutiere ich nämlich nicht, schon gar nicht über einen Film, von dem ich oben mehrfach gesagt habe, dass ich ihn gut und unterhaltsam fand.
Für die Logiklücken bleibe ich aber (auch ohne jetzt nochmal eine Erwiderung zu schreiben) bei meinem Standpunkt. We agree to disagree.
--- Ende Zitat ---
Ok, sorry, das sollte nicht andeuten Du wärst dumm, verbohrt oder voreingenommen.
Sorry, das war nicht meine Absicht.
Eher ein Ausdruck meines hilflosen Unverständnisses.
Sollte eher drauf hindeuten das es die Frage "volles Glas"/"leeres Glas" ist.
Wenn man die Story betrachtet und an bestimmten Stellen konstruktiv annimmt das es mindestens eine logische und passende Erklärung die das ganze stringent macht, dann sind die Logiklücken klein.
Und bei manchen Filmen muss man halt viel Suspension of Disbelief investieren.
Also bleibt das oft eine Frage der Einstellung als das einer tatsächliche Lücke.
Wobei mir das bei manchen Filmen auch schwer fällt. Da denke ich auch, wtf?
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Habe noch über die verschwundene Eliteeinheit nachgedacht. Ich denke da hat der General mit den K-Trons nachgeholfen das die verschwinden.
Damit wären die Pearls keine Killer. :cheer:
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