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Valerian und Veronique - dir. by Luc Besson!

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alexandro:

--- Zitat von: Kowalski am 25.07.2017 | 21:11 ---Das Amis feinsinnigen Humor und Filme mit Anspruch nicht so kapieren,

--- Ende Zitat ---

hat nichts mit dem Floppen dieses Filmes zu tun, weil dieser weder das eine hat, noch das andere ist.

Die Handlung ist unglaublich simpel und pathetisch: "Böse Militärs zerstören gute Naturvölker-Aliens (quasi Avatar, wenn die Militärs gewonnen hätten) und versuchen jetzt den gebeutelten Flüchtlings-Allegorien den Rest zu geben, um die Beweise zu vertuschen und es liegt an den guten (weißen) Helden, dies zu erkennen und sich auf die Seite der Entrechteten zu schlagen". Mehr Handlung hat der Film nicht zu bieten. Der Rest des Films ist im wesentlichen eine ausgedehnte Verfolgungsjagd durch ein opulentes Set-Piece nach dem anderen, von denen aber keines irgendwie mit der Haupthandlung zu tun hat. Am Ende landen die Protagonisten durch eine Reihe bizarrer Zufälle am richtigen Ort, bekommen einen Expositionsmonolog, der ihnen erklärt worum es wirklich geht (etwas, was jedem der den Anfang des Films nicht verpasst hat sowieso klar sein dürfte) und schießen sich durch eine weitere Actionszene. Fin.

Der Film hat ungefähr soviel Anspruch, wie ein durchschnittliches Pixar-Vehikel (d.h. durchaus interessante Fragen, die aber im Enteffekt darin münden, dass Dinge wild durch die Gegend fliegen).  :D

Wulfhelm:

--- Zitat von: Orok am 25.07.2017 | 20:03 ---Die Handlung war jetzt sehr gradlinig, aber ich fand sie für 2,5 Stunden nicht zu wenig. Ist halt ein Actionfilm, kein Autorenkino.
--- Ende Zitat ---
Witzigerweise ist es Autorenkino. Regie, Drehbuch, Produzent: Luc Besson. Der hat auch die Finanzierung weitgehend selbst sichergestellt. Deswegen finde ich viele der Entscheidungen um diesen Film auch so bizarr, weil sie wirken wie die einer typischen Hollywoodproduktion mit studio meddling noch und nöcher.

Kowalski:

--- Zitat von: alexandro am 25.07.2017 | 22:51 ---hat nichts mit dem Floppen dieses Filmes zu tun, weil dieser weder das eine hat, noch das andere ist.

Die Handlung ist unglaublich simpel und pathetisch: "Böse Militärs zerstören gute Naturvölker-Aliens (quasi Avatar, wenn die Militärs gewonnen hätten) und versuchen jetzt den gebeutelten Flüchtlings-Allegorien den Rest zu geben, um die Beweise zu vertuschen und es liegt an den guten (weißen) Helden, dies zu erkennen und sich auf die Seite der Entrechteten zu schlagen". Mehr Handlung hat der Film nicht zu bieten. Der Rest des Films ist im wesentlichen eine ausgedehnte Verfolgungsjagd durch ein opulentes Set-Piece nach dem anderen, von denen aber keines irgendwie mit der Haupthandlung zu tun hat. Am Ende landen die Protagonisten durch eine Reihe bizarrer Zufälle am richtigen Ort, bekommen einen Expositionsmonolog, der ihnen erklärt worum es wirklich geht (etwas, was jedem der den Anfang des Films nicht verpasst hat sowieso klar sein dürfte) und schießen sich durch eine weitere Actionszene. Fin.

Der Film hat ungefähr soviel Anspruch, wie ein durchschnittliches Pixar-Vehikel (d.h. durchaus interessante Fragen, die aber im Enteffekt darin münden, dass Dinge wild durch die Gegend fliegen).  :D

--- Ende Zitat ---

Irgendwie habe ich den Eindruck Du hast einen anderen Film gesehen und den verwechselst Du. Nicht in Minions 3 gewesen?

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Zufälle sah ich keine, eine zielgerichtete Suche schon. Und das sich die Zone auf die man sich bezog eh schon von Anfang an wusste, geschenkt.  Valerian WUSSTE das es das Gebiet der Boulan-Bathor Angler war die nach diesen Viechern oder anderem Getier das diese Leuchtschmetterlinge frisst auf der Jagd waren. Damit ist es alles andere als zufällig wie er dazu kam Laureline zu retten.

Mit dem Unterschied das die "bösen Militärs" das nicht absichtlich herbeiführen.
Sonst bräuchte man auch keine gekaperten Drohnen/K-Trons,
Von den Eingeborenen auf der Station wissen sie erst spät und den Garaus machen will denen nur einer.
Eine Allegorie auf Flüchtlinge sehe ich nicht. Die auf Indigene Völker die man quasi als zivilisatorischer Unfall auslöscht, schon.

Das ist nicht viel mehr Handlung als: Wir bringen mit kurzem Stop im Gefängnis zwei Droiden zu einem Rebellenposten die mit den transportierten Plänen in der Hand ein Großes Schiff in die Luft jagen.
Es gab eine Abstecher wegen eines Zwischenfalls, hatten Valerian und Laureline ja auch.

Alles SEHR simple Geschichten wenn man es darauf eindampft.

Der Unterschied zu Star Wars liegt hier darin das fast jeder ebenso handeln würde wie die Helden, ausser dem Antagonisten und einigen seiner Helfer.

alexandro:
Star Wars ist ja auch Popcorn-Kino. Genau wie Avatar oder Valerian. Aber du hattest ja behauptet, dass dieser Film "zu anspruchsvoll für amerikanische Zuschauer" wäre, was einfach Blödsinn ist. Es ist ein unterhaltsamer Film ohne allzu großen Anspruch, aber mit opulenten Bildern - mehr nicht.

Zum anderen:
Eine zielgerichtete Suche? Das Ziel wäre "Was ist auf Mül geschehen?", aber darum geht es den Großteil des Films nicht, zugunsten von "Wo ist Valerian/Laureline gerade und wie kann ich ihn/sie retten?"
Und ob es jetzt ein einzelner böser Militär mit ahnunglosen Adjuntanten ist, macht praktisch keinen Unterschied.

Archoangel:
Also ich muss definitiv einen anderen Film gesehen haben: ich habe bisher in meinem Leben keine besseren SciFi gesehen. Ich fand die Story sehr gut und äußerst kurzweilig. Die Schauspieler haben mich überzeugt und auch wenn ich mir einen älteren Valerian gewünscht hätte waren sie sehr gut gecastet.

Und ich bin immerhin derjenige, der als überkritisch gilt und eigentlich an fast jedem Film etwas zu meckern findet ...

Andererseits kann ich auch nicht verstehen warum alle Welt GoT so lobt ... ich sage besser nichts dazu sonst werde ich noch gesteinigt.

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