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Magie?

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Astaroth:
Ja stimmt. Aber das hilft mir bei meinem Problem nicht weiter ...
Aspekte müssen bezahlt werden um sie nutzen zu können, auch wenn sie immer wahr sind.
Ich denke, so einen Zauber lässt sich nicht so gut über einen Aspekt darstellen.
Eher über "Ausschalten"... oder über einen temporären Stunt?

aikar:
Prinzipiell geht es darum was bewirkt wird, nicht wie.

Ist das Ziel nach der Verwandlung immer noch größtenteils handlungsfähig? Hat es seinen eigenen Willen?
Dann ist es vermutlich ein Aspekt.

Ist das Ziel nicht mehr in der Lage die für ihn wichtigen Handlungen zu tätigen, weil es z.B. als Frosch nicht mehr kämpfen kann? Dann ist es ausgeschaltet => Sollte auch als Konflikt behandelt werden, durch dessen gewinnen der Verlierer verwandelt/ausgeschaltet wird.

Marko:

--- Zitat von: Nebula am 28.05.2015 | 17:03 ---Im Core steht, daß Magie über Extras zu bezahlen ist. Preis ist der Aspekt Slot

Kann man (egal in welchem Setting) mit Magie mehrere Treffen? keine Antwort
Kann man mit Magie mehreren einen Nachteil verpassen? keine Antwort

--- Ende Zitat ---

Für Magie gelten die gleichen Regeln, wie für alles andere auch in Fate. Kann man mit einem automatischen Gewehr mehrere Ziele gleichzeitig treffen? Oder mit Granaten? Kann mann mit einer Blendgranate mehreren Zielen einen Nachteil verpassen?

Ja, mögliche Regeln dazu auf S. 205 f. (englisches Regelwerk) oder S. 213 f. (deutsche Ausgabe).

Bis du Magie anders regelst, funktioniert Magie genauso, wie jede mundane Handlung auch.

Yehodan ben Dracon:

--- Zitat von: Astaroth am 28.05.2015 | 14:31 ---Finde ich gut. Aber wie soll das mit einem Zauber funktionieren?

--- Ende Zitat ---

Wieso sollte es schneller oder besser gehen, jemanden mit Magie auszuschalten, als mit physischen Mitteln?
Stress oder leichtere Konsequenzen im Konflikt mit Verwandlungsmagie deutet eben die schleichende Verwandlung an: "Grün wie ein Frosch", "Unkontrollierbare Zuckungen", "Quaaak...was zum Teufel, ich meine...quaak".

Eigenverwandlungen für eine einzelne Aufgabe (Tür aufbrechen etc.) würde ich mit Vorteil erschaffen regeln, längerfristige Eigenverwandlungen als Stunt mit der Fähigkeit, die Skillpyramide (vorher festgelegt) zu ändern.

Nicht jeder Zauberspruch muss mit den gleichen Bordmitteln, die Fate anbietet, geregelt sein. Manches sind Aspekte, manches eigene Skills und manches Stunts. Je nachdem.

Pyromancer:

--- Zitat von: Astaroth am 28.05.2015 | 16:25 ---Naja ganz so kann es auch nicht sein.

--- Ende Zitat ---

Doch, ganz genau so kann es sein. Fate funktioniert hervorragend, wenn man einen Schritt zurück tritt und sich anschaut, was da in der Fiktion passiert.

Fakt: Der Zauberer hat die gegnerische Wache in ein Schwein verwandelt.

Ergibt es Sinn, dass die Schweine-Wache irgend eine Aktion nicht mehr ausführen kann, weil sie jetzt ein Schwein ist (z.B. mit dem Schwert angreifen)? Dann kann die Schweine-Wache diese Aktion nicht mehr ausführen. Fertig.

Ergibt es Sinn, dass die Schweine-Wache irgend eine Aktion jetzt ausführen kann, weil sie ein Schwein ist? Etwas, was die Wache vorher, als Nicht-Schwein, nicht konnte? Dann kann die Schweine-Wache diese Aktion jetzt ausführen. Fertig.

Ergibt es Sinn, dass irgend etwas leichter funktioniert, weil die Wache jetzt ein Schwein ist? Wenn ja, dann kann jeder der mag einen Fate-Punkt ausgeben (auch der SL für den Schweine-NSC!) und kriegt +2 auf die Handlung, die leichter funktioniert, weil die Wache jetzt ein Schwein ist. Und der Zauberer muss sogar einmal gar keinen Fate-Punkt ausgeben und kriegt die +2 trotzdem! Fertig.

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