Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Savage Worlds vs. Fate Core
Niniane:
@Auribiel: Ich hatte das so verstanden, dass er diese anderen Spiele durchaus schon gelesen hat.
Aber klar, wenn man einmal die SW- oder Fate-Regeln draufhat, ist es wahrscheinlich einfacher, im Setting zu wechseln. Nur wenn für dieses Setting noch keine Konversion besteht, denke ich, dass es einfach viel mehr Arbeit ist.
alexandro:
Soweit ich weiß existiert zu allen genannten Settings schon (mindestens) eine Conversion für jeweils Savage Worlds und FATE (ob Core oder frühere Version weiß ich allerdings nicht). Insofern sollte das kein Problem sein.
Oberkampf:
Ich empfehle dir Savage Worlds. Egal für welches Setting. Mit SW kannst du jedes Setting bespielen, es wird sich dadurch bloß ein wenig "savage" anfühlen. SW hat zwar einige Besonderheiten, aber es ist und bleibt noch Mainstream-Rollenspiel mit wenig Metagame und wenig Player Empowerment. In erster Linie kürzt SW viel Fett von etablierten Systemen weg.
Mit FATE kannst du zwar auch auf eine eher traditionelle Art spielen und leiten, damit der Reiz aber voll genutzt wird, sollten sich Spieler nicht zu sehr darauf verlassen, dass der SL sie im Zweifelsfall durch eine Story schleust oder der SL die Probleme und Aufgaben alleine baut, die von den SCs gelöst werden müssen.
Kaskantor:
So ist der Plan. Mit zB. SW die genannten Settings spielen und dabei nur ein Regelwerk nutzen, um meinen Spielern das ganze etwas schmackhafter zu machen.
Ich habe die Spiele und das meiste davon auch gelesen, aber das heißt nicht das ich mir alles im Kopf behalten kann. Und es ist dann jedesmal viel Arbeit sich wieder in das jeweilige System einzulesen und Sessions vorzubereiten. Ganz zu schweigen von den Kosten.
Ich würde natürlich auch das, was sich die Community erarbeitet hat nutzen, und nicht jedesmal das Rad neuerfinden.
An den Spielen selbst muss man sich nicht so festbeißen, ich hätte auch Cyberpunk/ Distopische Zukunft, Horror, Endzeit, Space Opera und Fantasy sagen können. Und da gibt es bei SW ja schon viele richtig ausgearbeitete Settings, wie eben Interface Zero, Broken Earth, Hellfrost oder wie Auribiel schon feststellte Rippers. Space Opera hab ich jetzt nix parat, aber ich denke da gibt's mit Sicherheit eine Star Wars conversion.
Nicht falsch verstehen, ich sehe beide Spiele als vollwertig an, aber ich wähle eins von beiden als Zweitspiel aus. Und da sind mir komprimierte Geschichten die nicht soviel Arbeit machen und weniger Kosten eben lieber als die Originale. Bei den günstigen Preisen sind auch die Spieler eher einverstanden sich Grundregelwerke ect. zuzulegen.
Beispiel Komplexität:
Shadowrun 5 haben wir uns auch zugelegt und Probegespielt. Es ist leider immer noch so, dass zum B. Hacken ewig dauert und jedesmal ein kleines Solospiel iniziert. Oder man wartet auf die ganzen Zusatzbücher um gescheit einen Rigger zu spielen oder Magie umzusetzen usw. Das Spiel ist einfach Megakomplex und ich hoffe mir durch SW oder FC diese Settings die ich mag mit einem gemeinsamen Regelkern, der schnell abläuft zu spielen:)
Niniane:
--- Zitat von: Kaskantor am 25.05.2015 | 18:42 ---Beispiel Komplexität:
Shadowrun 5 haben wir uns auch zugelegt und Probegespielt. Es ist leider immer noch so, dass zum B. Hacken ewig dauert und jedesmal ein kleines Solospiel iniziert. Oder man wartet auf die ganzen Zusatzbücher um gescheit einen Rigger zu spielen oder Magie umzusetzen usw. Das Spiel ist einfach Megakomplex und ich hoffe mir durch SW oder FC diese Settings die ich mag mit einem gemeinsamen Regelkern, der schnell abläuft zu spielen:)
--- Ende Zitat ---
Da bin ich definitiv bei dir. Ich habe SR3 geliebt, aber SR3 mit Fate war eine Offenbarung ;)
Vielleicht kannst Du ja auch mal auf der Drachenzwinge oder im Google Hangout eins der beiden Systeme als Spieler ausprobieren, dann weisst du, ob es das richtige für deine Gruppe ist. Wobei ich auch eher dazu tendiere, dass für euch wohl SW passender ist.
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