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[Baut mir] Ein Detektiv-RSP

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Holothuroid:
Fehlt eigentlich noch Recherche am PC / im Archiv.

Nørdmännchen:
Wow - cool  :pray:

Das klingt ja schon beta-reif. Was ich sehr schön finde (und mir insgeheim gewünscht habe), ist die Existenz einer Informations-Bedrohungs-Spirale. Je mehr Karten aufgedeckt werden, desto höher die Gefahr einen Buben zu erwischen. Ob sich die Spirale "intensiv" genug anfühlt, müsste ich testspielen.
Was mir auch gut gefällt, ist das Beobachten der Handlungen meiner Mit-Ermittler. "Hmm, ok - er hatte doch bei der Zeugenbefragung die 10 mitgenommen - dabei hat er auch die Karte aufgedeckt, da finde ich also auch eine 10."
Die Tatortbegehung ist wahrscheinlich immer ein erster Schritt - da die Chance auf einen "Treffer" höher ist als bei einer Zeugenbefragung? Aber das macht ja narrativ durchaus Sinn...


--- Zitat von: 1of3 am 15.06.2015 | 20:41 ---Fehlt eigentlich noch Recherche am PC / im Archiv.

--- Ende Zitat ---

Ich könnte mir vorstellen, dass man per Recherche eine Karte auf der Ermittler-Hand gewichtet[1]. (Sie wird quer gelegt, heraus gestellt o.ä.)
Wenn nun die Partner-Karte aufgedeckt wird (gleicher Wert, Herz & Karo oder Pik & Kreuz), schaltet sie einen Effekt frei. Z.B. können Tatortbesichtigung und Zeugenbefragung kombiniert werden: sowohl Farbe als auch Höhe gelten. Oder es darf einfach eine weitere Karte angeschaut werden? Oder die Partner-Karte bleibt einfach offen liegen?
EDIT: Die Recherche Möglichkeit kann auch schön kommuniziert werden: "Ich denke wir sollten bezügl. des Funds an der Brücke nochmal recherchieren. Etwas an Mr. Simmons sagt mir, dass er damit in Verbindung steht..."

[1]"fokussieren", "analysieren"? Das Wort lautet übersetzt: highlight.

blut_und_glas:
Immernoch unsortiert:

Durch den Stadtplan sinkt vermutlich die Schwierigkeit beim Merken der Karten, da zusätzliche Orientierungspunkte vorhanden sind. Andererseits lenkt die Erzählung ab. Die Frage ist also, wie gut oder schlecht das Memoryprinzip überhaupt anwendbar ist (wird es durch den Stadtplan trivial? wird es durch die Unterbrechungen zum reinen Ratespiel? - selbstverständlich massiv von den Beteiligten abhängig, trotzdem einer Betrachtung wert).

Wenn kooperativ (das Memoryprinzip könnte sich auch gut für Konkurrenz eignen - beispielsweise verschiedene Ermittler mit eigenen Interessen und/oder Ermittler und Täter) gespielt wird, ist es dann überhaupt notwendig aufgedeckte Paare (oder andere Verwandtschaften) vom Plan zu nehmen, oder sollten sie nicht vielleicht liegen bleiben um damit einfacher (weil in der Tischmitte zugänglicher) für alle Spieler gemeinsam zu verwenden.
Bei so einem Vorgehen könnten dann vielleicht die "anderen Verwandtschaften" benutzt werden, um zu entscheiden, ob eine Karte offen liegen bleibt, während dem Aufdecken des exakten Gegenstücks noch eine besondere Bedeutung (ganz einfach: Auflösen des Falls) zukommen könnte.

Bei Konkurrenz könnten rot und schwarz natürlich dazu dienen Ermittler und Täter in ihren Einflussmöglichkeiten voneinander abzugrenzen.

Das ginge auch im kooperativen Spiel, wenn wir ohne feste Rollen arbeiten, dann könnte die Farbe angeben, wer in der Szene beleuchtet wird. Auch durch die Kombination, zum Beispiel so: Zwei rote Karten sind eine Ermittlungsszene, zwei schwarze eine Tatszene, eine rote und eine schwarze eine Konfrontation zwischen Ermittler und Täter (Verfolgungsjagd, Verhör, Duell auf der Towerbridge, ...).

mfG
jdw

Tarin:
Ich hab was ähnliches beim Winter OPC eingereicht. Hier als Wildniserkundung, das Prinzip könnte aber als Inspiration dienen.

[gelöscht durch Administrator]

Nørdmännchen:

--- Zitat von: blut_und_glas am 16.06.2015 | 10:44 ---Durch den Stadtplan sinkt vermutlich die Schwierigkeit beim Merken der Karten, da zusätzliche Orientierungspunkte vorhanden sind. Andererseits lenkt die Erzählung ab. Die Frage ist also, wie gut oder schlecht das Memoryprinzip überhaupt anwendbar ist (wird es durch den Stadtplan trivial? wird es durch die Unterbrechungen zum reinen Ratespiel? - selbstverständlich massiv von den Beteiligten abhängig, trotzdem einer Betrachtung wert).

--- Ende Zitat ---

Jepp, der Stadtplan erleichtert natürlich das Merken. So können eben auch Landmarken benannt werden um die indirekten Hinweise zu geben. Außerdem schafft die Karte hoffentlich Anlass zum Erzählen. (Meine Vorlage hat leider keine hervorgehobenen Landmarken, ich überlege ob ich das einbaue.) Aber wie Du implizierst: Testspielen ist jetzt eigentlich schon der nächste Schritt. (EDIT: Und zu leicht darf es den Detektiven natürlich nicht gemacht werden.)


--- Zitat von: blut_und_glas am 16.06.2015 | 10:44 ---Wenn kooperativ (das Memoryprinzip könnte sich auch gut für Konkurrenz eignen - beispielsweise verschiedene Ermittler mit eigenen Interessen
Das ginge auch im kooperativen Spiel, wenn wir ohne feste Rollen arbeiten, dann könnte die Farbe angeben, wer in der Szene beleuchtet wird. Auch durch die Kombination, zum Beispiel so: Zwei rote Karten sind eine Ermittlungsszene, zwei schwarze eine Tatszene, eine rote und eine schwarze eine Konfrontation zwischen Ermittler und Täter (Verfolgungsjagd, Verhör, Duell auf der Towerbridge, ...).

--- Ende Zitat ---

So ein Vorgehen würde u.a. auch erlauben Hinweise durch Fiktion zu geben. Wenn die anderen Spieler im kooperativen Spiel nicht direkt die Karten benennen dürfen.

Zu Kooperativ vs. Kompetitiv grundsätzlich: ich könnte mir zu 1of3's Modell auch vorstellen, eine Sonderregel einzuführen. "Wenn der Täter entkommt, gilt ein Spieler der den Platz der Verschwörer-Karte (z.B. Pik-As) nennen kann als Gewinner." Das würde dann einen potentiellen Verräter einführen.

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