Medien & Phantastik > Sehen
[Serie] Killjoys
Nomad:
Noch eine SciFi Serie kurz nach Dark Matter, ich kann mein Glück kaum fassen.
Sie spielt wohl in einem ählich düsterem Universum auch beherrscht von Megacons, was mich persönlich sehr an Aliens errinnert (bisher her aber ohne irgentwelche Alien in beiden Serien). Diesmal geht es um eine Crew von Kopfgeldjägern. Damit ist die Serie nicht so weit weg von Dark Matter, was mich persönlich doch etwas nervt, warum gibt es jahrelang keine vernünftige SciFi Serie und dann gleich zwei die sich so ähneln, da ist doch die Gefahr viel zu groß, das eine abgesetzt wird oder noch schlimmer, beide >:(.
In dieser Serie haben sie im Pilot mehr Geld für Special Effects verbraten und das Universum ist eindeutig etwas belebter als bisher bei Dark Matter aber mir persönlich gefällt Dark Matter ein klein wenig besser, aber das ist nach zwei und einer Folge noch alles im Fluß, ich lass mich mal überraschen, wie sich die beiden Serien so entwickeln.
https://en.wikipedia.org/wiki/Killjoys_%28TV_series%29
alexandro:
Hat das was mit dem Comic "The true lives of the fabulous Killjoys" zu tun? Die Prämisse (Dystopie mit Megakons) klingt ähnlich, konnte mir aber bisher weder das eine, noch das andere näher ansehen.
Selganor [n/a]:
Sieht nicht so aus.
Apropos "2 gleiche Serien"... Dark Matter ist eine US (SyFy) Produktion, Killjoys ist aus Kanada (Space), wird aber auch auf SyFy ausgestrahlt.
Wenn SyFy also nicht einen Markt fuer diese beiden Serien gesehen haette dann wuerden sie wohl kaum eine "gleiche" Serie einkaufen um der selbstproduzierten Serie selbst Konkurrenz zu machen.
Yerho:
Ich hatte nun endlich Zeit, die Serie aufzuholen und fühle mich eigentlich recht gut unterhalten. Klar, man merkt das nicht eben üppige Budget an allen Ecken und Enden, aber die Darsteller machen einen guten Job, die Action stimmt und die Story ist - wenn auch ihre Vorbilder sehr offensichtlich sind - zumindest originell.
Stellenweise drängt sich mir der Eindruck auf, es handelt sich bei der Serie um ein Experiment, ob man die Kernelemente des "chick flick" mit einer actionorientierten SF-Serie kombinieren kann, also quasi eine Serie für toughe Nerd-Mädels, die auch Jungs (mit-) schauen können. Falls ja, funktioniert's. ;)
Yerho:
Die sechste Episode der zweiten Staffel war so ein Feuerwerk an infantilem, aber irgendwie absolut frohsinnigem Treiben, dass ich den Thread mal schamlos wieder ausgrabe.
Also, trotz teils recht blutiger Action und epischen, häufig ernstem Background steht in der Serie klar der Spaß im Vordergrund und man hat das Gefühl, dass die Darsteller jede Minute vor der Kamera genießen - was sich auf den Zuschauer überträgt. Da stört es irgendwie gar nicht, dass die Handlung an sich SF-Dutzendware ist. Alien-Artefakte, Supersoldaten, künstliche Intelligenz, böse Konzerne, skurrile Religionen etc. p.p. - das Alles hat man schon (teils besser) gesehen, aber bisher hat keiner diese Mischung unter offenkundigem Drogeneinfluss so ungezwungen zusammengekocht. Die Inszenierung erinnert an trashige Serien der 90er, nur in modern und mit Absicht.
Ich find's gut.
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