Medien & Phantastik > Sehen
Batman v Superman: Dawn of Justice
alexandro:
--- Zitat von: Casey Jones am 4.04.2016 | 16:41 ---Puh ... so unterschiedlich sind die Meinungen ... krass. Ich weiß nicht, wie man "Daredevil" oder "Jessica Jones" düster und ernst nennen und "Batman v Superman" dies' absprechen kann. DD und JJ sind die meiste Zeit einfach nur langgezogen wie Kaugummi und das ganze gepaart mit "immer Nacht" und "hier einen Eimer Blut mehr, bitte."
--- Ende Zitat ---
DD und JJ haben wenigstens Farben, und nicht in jeder Szene den Graufilter drübergejagdt. :P
Ich fand den Film prinzipiell OK, allerdings hat er etwas gebraucht, um die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen, wodurch er sehr langatmig wirkte (und die doofe Zeitreise-Nebenhandlung war so überflüssig wie ein Kropf).
Und: Affleck ist der langweiligste Bruce Wayne/Batman, einfach null Profil oder Emotion in seiner Rolle (OK, West war vielleicht noch eine ähnliche Schlaftablette wie Affleck, aber der hatte dafür auch ständig quietschbunte Farben und laute Geräusche im Hintergrund, da war es schwer wegzuratzen ;D ). Naja, dafür darf er unmotiviert prügeln/foltern, wers' braucht (zumal er sich bei der "Befreiung" Marthas derart dämlich anstellt, dass diese nur durch grobe Inkompetenz ihrer Entführer überlebt).
Der Doomsday-Fight ging gar nicht, der war so komisch geschnitten, dass es mir schien, als würden die Helden sich bei der Bekämpfung Doomsdays abwechseln (also immer nur einer minutenlang auf diesen einprügeln, während die anderen auf der Ersatzbank sitzen und zuschauen). Und es war sehr nett von Doomsday, dass er bei seinen Schlagabtauschen mit Batman seine Supergeschwindigkeit soweit gedrosselt hat, dass die Zipline zum Ausweichen reicht. >;D
Gal Gadot war ganz OK, ihr Hintergrund bleibt aber etwas mau. Mal schauen, was sie (und die anderen Helden, die man für jeweils 5 sec. sieht) dann in Justice League so leistet.
Noir:
--- Zitat von: La Cipolla am 4.04.2016 | 22:00 ---Ich befürchte btw. du hilfst deiner Sache nicht unbedingt, wenn du Kritikern des Films wiederholt die Ehrlichkeit absprichst, vor allem nicht in einem Forum, wo kaum professionelle Filmkritiker schreiben dürften. Hier geht es ja eher um unsere eigenen Meinungen nach dem Gucken des Films. Im Zweifelsfall einfach eine andere Meinung haben und gut. Es müssen ja nicht zwangsweise alle anderen falsch liegen.
--- Ende Zitat ---
Das war nie und ist auch jetzt nicht meine Absicht gewesen. Aber wenn man immer wieder die selben Argumente liest, und man diese nicht oder nur teilweise nachvollziehen kann, weil die Erklärung oft auf der Hand liegt, dann finde ich schon, dass man das ansprechen darf und auch sollte. Zumal ich ja eigentlich nicht aggressiver vorgehe als andere. Grundsätzlich kann es mir natürlich egal sein, was andere denken ... auf der anderen Seite brauche ich dann auch kein Forum.
Warum ich den Film verteidige ist, dass ich es schade finde, dass so viele Leute scheinbar ein falsches Bild von dem Film haben und ihn teilweise deshalb gar nicht erst ansehen. Es ist völlig okay, einen Film nicht zu mögen.
@alexandro: viele Farben sind in Amerika ja auch mega in seit ... 10 Jahren oder so. Ich mag den Graufilter dann doch deutlich lieber :-P
JollyOrc:
--- Zitat von: alexandro am 4.04.2016 | 23:22 ---(OK, West war vielleicht noch eine ähnliche Schlaftablette wie Affleck, aber der hatte dafür auch ständig quietschbunte Farben und laute Geräusche im Hintergrund, da war es schwer wegzuratzen ;D )
--- Ende Zitat ---
en contraire, mon ami!
Adam West hatte eben einen sehr anderen Batman, als die, die uns dann die meisten Filme serviert haben. Am ehesten ist er noch mit Clooneys Batman&Robin zu vergleichen - nur dass Adam West ein besserer Straight Man als Clooney-Bat ist.
https://www.youtube.com/watch?v=OsJA1C19AyE
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: Talasha am 3.04.2016 | 16:47 ---Wobei Batman auch einige Zeit Leute erschossen hat. Das wurde erst später geändert oder?
--- Ende Zitat ---
Der einzigen die Batman mwn jemals erschossen hat war der Rote Mönch (ein Vampier) in einer seiner ersten Geschichten, Darkside in einer in irgendeiner der letzten Kriesen, wobei der afaik auch nicht dauerhaft tod war. Batman hat iirc generell nur in zwei Zeitperioden getötet (wenn wir mal die Sache mit Darkside ignorieren), nämlich in den allerersten Comics aus den späten 30ern und frühen 40ern und in den 80ern, wo ja generell alles dark and gritty war.
Ansonsten war er immer strickt gegens töten (auch wenn es in Fällen wie dem Joker langsam lächerlich wirkt).
nobody@home:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 5.04.2016 | 16:37 ---Ansonsten war er immer strickt gegens töten (auch wenn es in Fällen wie dem Joker langsam lächerlich wirkt).
--- Ende Zitat ---
Das kann man nun Batman nicht allein anlasten. Wenn der Joker die Todesstrafe tatsächlich verdient, ist die Justiz von Gotham mindestens ebenso mitschuldig, weil sie sie nicht längst vollzogen hat; wenn er "nur" weggesperrt und/oder in Therapie gehört, dann sollte man meinen, daß in all der Zeit mal langsam jemand eine clownausbruchssichere Einrichtung entwickelt haben könnte. Aber nein, der Joker spaziert regelmäßig durch die Drehtür Arkham wieder nach draußen und bringt ungestraft weiter Leute um.
Und natürlich gibt's dann auch noch die Verantwortlichen auf der Metaebene, nämlich die Autoren, die sich nicht trauen, den Joker ein für allemal abzusägen. Da kann leider selbst ein Batman nicht viel machen, auch wenn's noch so willkommen wäre.
Okay, damit sind wir vom Thema Film schon ziemlich weit abgekommen. Ich höre mal besser auf. :)
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln