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American Sniper
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Darius der Duellant am 14.08.2015 | 01:38 ---Jemand der darüber traurig ist, nicht noch mehr "savages" erschossen zu haben
--- Ende Zitat ---
womit Kyle die Terroristen bezeichnete, NICHT die Iraker.
Darius der Duellant:
--- Zitat von: alexandro am 14.08.2015 | 06:21 ---Schön zu sehen, wie durch die (sinnentstellende) Verkürzung eines Zitates (er bereut es, weil durch die Menschen die er nicht erschießen konnte, seiner Meinung nach, wesentlich mehr Menschen zu Schaden kommen - nicht etwa weil er Freude am Töten hätte) Meinungsmache betrieben wird. Sind wir also auf Spiegel-Niveau angekommen, ja?
--- Ende Zitat ---
Und damit rutschen wir dann auf die Online-Kommentare vom Sonntags-revue herab :D
Eine Schwachsinnige Begründung (Terrorists, Terrorists everywhere!) macht das Zitat nicht besser.
@Schwerttänzer:
Du machst da ne Unterscheidung auf, die ich ihm nicht abnehme.
Lichtschwerttänzer:
Du nicht, ich schon vor allem da dies nicht nur von ihm kommt.
Hast du auch Probleme mit dem finalen Rettungsschuss?
JS:
Ich las in einigen Artikeln und Veteranenbiographien, daß in der heißen Besatzungsphase die Iraker/Afghanen/Muslime in der Ausbildung der US-Soldaten i.d.R. nur als "Kamelficker" und "Terroristen" bezeichnet und somit entmenschlicht wurden (werden?). Sicherlich ist das wohl ein typisches Prozedere in Kriegszeiten, und sicherlich gibt es genügend Amerikaner, die das durchschauen, aber es macht die Deutung solcher Zitate leider schwierig.
(Nur allgemein angemerkt, da ich den Film nicht kenne...)
Yori:
Ich empfand den Film für einen Eastwood-Film ein wenig seltsam. Allerdings finde ich, dass das Drama mit seiner Familie ein wichtiger Faktor in diesem Film war. Kyle war mehr mit dem Militär, speziell mit den Seals "verheiratet" als mit seiner Frau und es war ihm (im Film zumindest) ziemlich egal, ob seine Familie zuhause zurecht kam, während er im Einsatz war.
Seine Motivationen finde ich, wurden sehr gut gezeigt. Zum einen war er seinem Land und dem Militär gegenüber so loyal, dass er es als seine Pflicht ansahe dafür in den Krieg zu gehen, also der absolute Patrioten-Gedanke. Weiterhin fühlte er sich seinen Kameraden, seiner Einheit gegenüber verpflichtet, denen er als Scharfschütze mit einer derartigen Quote oftmals den Allerwertesten gerettet hat. Und zuletzt die, so empfand ich es, wichtigste Motivation in die er sich regelrecht verbissen hatte, den besten Scharfschützen auf der Gegenseite selbst zu töten. Ich glaube dabei nicht, dass es ihm darum ging, besser als der gegnerische Scharfschütze zu sein, doch der Gegner hatte auch ziemlich viele amerikanische Soldaten auf dem Gewissen und das sah er regelrecht als seine Berufung, wenn nicht sogar heilige Pflicht, dem ein Ende zu setzen.
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