Pen & Paper - Spielsysteme > Weitere Pen & Paper Systeme
[Erzählt mir von] Shadow of the Demon Lord
tannjew:
Zurück zu Shadows of the Demon Lord... Ich lese mich gerade durch die ersten Tales of the Demon Lord (das erste Abenteuer haben wir durch). Ich denke die kleine Kampagne wird uns noch einige schöne Spielrunden bescheren, aber als SL ärgere ich mich über die miese Auflösung der Karten. Leider konnte ich keine "Originale" mit höherer Auflösung finden, auf der Schwalb Entertainment Website gibt es nur die Karten von Crossings, dem Kontinent und dem Northern Reach :-/
Grubentroll:
Was ich auch grad ganz cool finde, SotDL erinnert mich irgendwie ziemlich an die Atmosphäre von Demons Souls und Dark Souls.
Lasercleric:
--- Zitat von: Rumpel am 25.02.2016 | 15:42 ---Komplexität ist nicht das Gleiche wie Simulationismus.
--- Ende Zitat ---
Silmulationismus wurde da natürlich auch nur als Beispiel für Komplexität erwähnt. Ich dachte, dass wäre aus sich heraus verständlich. ;)
--- Zitat ---Ich finde bei 13th Age auch die einfachen Klassen recht komplex.
--- Ende Zitat ---
Der Barbar, der Waldläufer, der Paladin? Bitte Rumpel, das kann einfach nicht sein. Und recht komplex gegenüber was? Der Barbar ist doch Mensch ärgere Dich nicht nur ca. 2W20, abzgl. 3 Spielfiguren voraus (nagut, das war jetzt übertrieben).
--- Zitat ---Klar, Backgrounds, OUT und so sind alle megasimpel, aber alles, was sich um Kampf dreht, ist ein echter Brocken und setzt voraus, dass man schon schwer D&D3/Pathfinder-geschädigt ist, damit man das einfach findet.
--- Ende Zitat ---
Und als schwer Geschädigter, kann ich "Brocken" einfach nicht nachvollziehen. Die Schädigung geht ja bei mir soweit, dass ich sehr viele andere Kampfsysteme als deutlich stressiger empfinde.
Zurück on topic - das Setting wird für mich nach wie vor nicht ganz schlüssig, aber vielleicht kann der Grubi ja plausibilisieren: was sollen die Luftschiffe, Fabriken und Eisenbahn. Was wird dort für wen produziert und wo kommt das Gas für die Luftschiffe her? Fracken die Orks, müssen die Uhrwerkmenschen eingekleidet werden? Was soll das?
Gryphon:
--- Zitat von: Grubentroll am 25.02.2016 | 17:54 ---Was ich auch grad ganz cool finde, SotDL erinnert mich irgendwie ziemlich an die Atmosphäre von Demons Souls und Dark Souls.
--- Ende Zitat ---
Ich muss immer an Diablo denken. ;D
Grubentroll:
--- Zitat von: Lasercleric am 25.02.2016 | 23:50 ---Zurück on topic - das Setting wird für mich nach wie vor nicht ganz schlüssig, aber vielleicht kann der Grubi ja plausibilisieren: was sollen die Luftschiffe, Fabriken und Eisenbahn. Was wird dort für wen produziert und wo kommt das Gas für die Luftschiffe her? Fracken die Orks, müssen die Uhrwerkmenschen eingekleidet werden? Was soll das?
--- Ende Zitat ---
Ich kanns mal versuchen... :D
Also, Rûl ist zu 99% einfach nur ein stinknormales EDO-Setting. Aber eben eins, dass grad mit einem Bein in der Endzeit steht, bzw. mit dem Imperium das von den einstigen Sklaven-Orcs überlaufen wurde einen ersten Schritt in die Richtung getan hat.
Dazu haben wir eben an einigen wenigen Stellen diese Steampunk-Elemente.
Es ist ja nicht so, dass durch das komplette Setting Eisenbahnlinien verlaufen und Zeppeline rumfliegen täten. Ich kenne bislang nur die Beschreibung im Hauptregelbuch, aber wenn ich dort ein bisschen rumlese komme ich zu folgenden Passagen:
"Clockwork automatons work alongside laborers in construction and manufacturing. Engineers have begun to take steps toward creating steam engines. In the
great Nine Cities of the east, flying ships—balloons and zeppelins—have begun to appear."
und
"Steam engines carry copper and iron ingots from the town by rail south to Sixton, where they are then transported to the rest of the Empire. "
Wenn man jetzt mal die Clockworks außen vor lässt, und diese einfach erstmal nur als fantastisches Element nimmt, dann finde ich das schon alles in einem Rahmen, den ich noch verplausibilisieren kann.
Es gibt Zeppeline und Gasballons. Aber das ist kein alltäglicher Anblick, sondern läuft noch unter "Wunder der Neuzeit" und ist auch auf den Bereich dieser "9 Hansestädte" beschränkt, wo ein paar Leute so etwas gebaut haben.
In den Fabriken in Foundry (hab sonst wo keine gefunden in der Settingbeschreibung, übersehe ich da was?) wird einfach nur Erz geschmolzen und mit diesen "steam engines" (was dann wohl der besagte Zug wäre) zu einer anderen Stadt transportiert. Auch hier ist es so weit ich das mitkriege dieser eine Zug von Foundry nach Sixton. Es ist nicht so, dass quer durchs Land die Reichsbahn fährt und an jeder Stadt ein Bahnhof ist und man sich bequem ins Bordbistro setzen kann, während man zur Festung des bösen Erzmagiers fährt... :D
Nun zu den Clockworks, die ich schon schwieriger zu erklären finde, aber auch hier:
"Clockworks are mechanical people made from metal plating, gears, wires, bits of spring, and cogs to which is bound a soul plucked from the Underworld. The magic binding the soul tethers it to the clockwork but allows it to manipulate the body only while its internal mechanisms are moving. "
Das sind meiner Meinung nach keine vollautonomen Roboter, sondern etwas komplizierter aufgebaute Gestelle an die eine Seele gebunden wurde, die das ganze magisch bewegt.
Fazit:
Da ist natürlich manches leicht an der Grenze, aber ich denke, man kann Rûl als recht normales Setting spielen, mit ein paar Steampunkelementen die an einigen Stellen für etwas Würze sorgen.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln