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[Film] Star Wars - Rogue One
Kowalski:
Einspruch.
Wenn das Imperium in der Lage ist etwas so großes wie den Todesstern im geheimen zu bauen dann sollte die Rebellion in der Lage sein ein paar mickrige Kreuzer und Fregatten zu bauen ohne das das jemand merkt. Die Galaxis ist groß und die normalen Ressourcen sind in solcher Fülle da das diese keine Begrenzung darstellen.
Wenn man davon ausgeht das die handvoll Ingenieure mit Hilfe einer wahren Armee an Arbeitsdroiden den Todesstern bauen können, dann kriegt man das auch ziemlich gut mit anderen Ressourcen hin.
Der beschränkende Faktor wird die Manpower sein die man einsetzen kann. Ohne Piloten und Besatzung nützt einem die schönste Flotte nichts.
Bei den Sturmtrupplern würde ich immer davon ausgehen das FORCE-User die nicht schlimm finden. Otto-Normal Rebell ist dagegen höchstens gleich gut. Einzig die Guerilla Taktiken machen den Kampf des Imperiums schwerer. In der Diktion des Imperiums sind die Rebellen natürlich Terroristen.
Ab Episode 6 und den zwei Ewok Filmchen ist aus einem eigentlich sehr dunklen Universum ein plüschiges Märchen geworden. Das ist bis Episode 2 auch nicht besser geworden. Erst Episoden 3 und 7 haben wieder zu den dunkleren Tönen von Star Wars zurück gefunden.
In der Diktion von Warhammer müßten Ewoks ziemliche BadAss Psyker sein um mit ein paar Pfeilen und Baumstämmen AT-STs und Sturmtruppen Scouts zu besiegen. Genauso wie die Gungans auch.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Hmm. Ist vielleicht Snoke Jar Jar Binks?
tartex:
--- Zitat von: Chiungalla am 25.12.2016 | 01:12 ---Aber einen Sternenkreuzer in einer ausreichend großen Weltraumwerft in einem Universum mit "Internet" und Überlichtkommunikation mal heimlich zusammenzuschrauben damit das militärisch überlegene Imperium die Werft nicht vernichtet bevor es fertig ist... halte ich persönlich für recht schwer machbar.
--- Ende Zitat ---
Gibt es jetzt Internet bei StarWars? Ich hoffe nicht.
StarWars sollte technologisch eine Extrapolation der 1940iger, im extremsten Fall der 1970iger bleiben. Mag sein, dass das Expanded Universe da einiges kaputt gemacht hat. Aber ich hoffe, der Spuk ist vorbei.
Chiungalla:
--- Zitat von: tartex am 25.12.2016 | 07:05 ---Gibt es jetzt Internet bei StarWars? Ich hoffe nicht.
--- Ende Zitat ---
Das HoloNet, und es kommt als Kommunikationsmittel in Episode V vor. Da "Skypen" der Imperator und Vader. Es wäre aber wenig plausibel, dass solche Datenmengen transportiert werden können wie für ein Hologramm nötig, ohne das es auch zu sonstigem Datentransfer verwendet werden kann.
--- Zitat von: Kowalski am 25.12.2016 | 02:54 ---Einspruch.
Wenn das Imperium in der Lage ist etwas so großes wie den Todesstern im geheimen zu bauen dann sollte die Rebellion in der Lage sein ein paar mickrige Kreuzer und Fregatten zu bauen ohne das das jemand merkt. Die Galaxis ist groß und die normalen Ressourcen sind in solcher Fülle da das diese keine Begrenzung darstellen.
--- Ende Zitat ---
Abgelehnt.
Das Imperium hat ja letztendlich fast 20 Jahre an dem Todesstern gebaut. Und das mit nahezu unbegrenzten Ressourcen. Die Rebellion vor A New Hope ist aber nicht groß genug um das hinzubekommen und die Rebellion nach A New Hope hat nur noch 3 Jahre vor der Schlacht von Endor. Das ist zeitlich schon sehr knapp um so ein Großprojekt ins Rollen zu bringen.
Quill:
Das Imperium hat auch ganz andere Möglichkeiten, sowas wie den Bau des Todessterns zu verschleiern. Wenn man mal den Prequel-Roman zu Rogue One liest, dann stellt es sich da so dar, dass diverse verschiedene Abteilungen von Wissenschaftlern an verschiedenen Teilen des Todessterns arbeiten, ohne genau zu wissen, was das Ganze mal werden soll. Da gab es Dutzende von verschiedenen Projekten mit verschiedenen harmlosen Code-Namen (einer davon, Pax Aurora, kommt sogar in Rogue One vor, als Jyn und Cassian durch die Datenbank suchen). Galen Erso selber hat sehr lange geglaubt, dass er die Kyber-Kristalle erforscht, um deren Energie zur Energieversorgung von Planeten zu nutzen.
Außerdem hat das Imperium halt keine Probleme damit, einzelne Leute ... oder Fabriken ... oder Städte, die zuviel wissen, einfach durch einen "Unfall" auszulöschen.
Das Problem bei den Rebellen dürfte sein, dass es reicht, wenn ein imperiumtreuer Typ mitbekommt, was da für wen gebaut wird und dann den nächsten Stormtropper alarmiert. Dann schickt das Imperium halt in kurzer Zeit mal nen Sternenzerstörer oder einfach 100 Stormtrooper vorbei, weil es einfach genug Manpower hat.
YY:
--- Zitat von: Chiungalla am 24.12.2016 | 21:54 ---Wenn man sich das ganze schönreden möchte, damit die Suspension of Disbelieve das ganze überlebt, dann wohl am ehesten über die Kosten und/oder die Notwendigkeit von den Dingern Tausende produzieren zu müssen. Vielleicht auch Bestechungen durch den Anbieter?
Und ich denke es spielt auch eine Rolle, dass das Imperium einen Großteil seines Personals eher als Verbrauchsmaterial und weniger als wertvolles Anlagekapital sieht. Ist vielleicht auch einfach eine Konsequenz der Sith-Philosophie. Aber auch das macht sich natürlich gut als Stilmittel um das Imperium nicht unbedingt sympathischer zu machen.
--- Ende Zitat ---
Ich würde am Ehesten da ansetzen, dass das Imperium kurzzeitig keine großartigen Kapazitäten zur Jägerproduktion mehr hat, weil die großteils zur Rebellion abgewandert sind.
Star Wars verwendet ja relativ viel Aufmerksamkeit auf diverse Produzenten und Herstellerfirmen, so dass das schon halbwegs passen kann.
Piloten sind eigentlich nie Verbrauchsmaterial, das macht man nur aus der Not heraus - und im EU geht es ja relativ zügig weg vom TIE-Fighter und hin zu Konstruktionen, die mit dem X-Wing mithalten können und wenig später auch deutlich besser sind.
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