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[Film] Star Wars - Rogue One

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Kowalski:

--- Zitat von: Chiungalla am 25.12.2016 | 09:35 ---Das HoloNet, und es kommt als Kommunikationsmittel in Episode V vor. Da "Skypen" der Imperator und Vader. Es wäre aber wenig plausibel, dass solche Datenmengen transportiert werden können wie für ein Hologramm nötig, ohne das es auch zu sonstigem Datentransfer verwendet werden kann.

Abgelehnt.
Das Imperium hat ja letztendlich fast 20 Jahre an dem Todesstern gebaut. Und das mit nahezu unbegrenzten Ressourcen. Die Rebellion vor A New Hope ist aber nicht groß genug um das hinzubekommen und die Rebellion nach A New Hope hat nur noch 3 Jahre vor der Schlacht von Endor. Das ist zeitlich schon sehr knapp um so ein Großprojekt ins Rollen zu bringen.

--- Ende Zitat ---

Dir ist schon klar das ich Kreuzer gemeint hab und nicht einen eigenen Todesstern der Rebellen? Und die Rebellion eher der SEZESSION in den USA ähnelt als einem reinen Guerillakrieg????



--- Zitat von: dunklerschatten am 26.12.2016 | 11:36 --- ;D ihr argumentiert ernsthaft wild über einen Film, dessen höchstes Ziel imho das Geldverdienen war / ist.

(nicht falsch verstehen, ich mag die Filme sehr.) Aber ihr tut fast so als ginge es bei den Filmen um reale, logisch geschlossene, naturwissenschaftlich realistische Sachverhalte ;D

--- Ende Zitat ---

Es geht um Suspension of Disbelief. Das der Film einigermaßen in sich schlüssig ist.
Realistisch muss da nix sein.
Auch vollkommen unnaturwissenschafltich ist okay.

Continuity (Also z.B. Blaue Milch), das Nachrichten per Hologramm geschickt werden können, so was halt,....



--- Zitat von: Antariuk am 26.12.2016 | 13:11 ---Das ist ja auch wichtiger Teil der Gleichung - wenn man weiß dass der Charakter CGI ist, sieht man es auch. Und viele selbsternannte Experten können das allein daher nicht "neutral" bewerten weil sie oft zu denjenigen gehören die Trailer und Vorabinfos konsumieren und solche Fakten meistens schon lange vor dem Kauf des Kinotickets wissen.

--- Ende Zitat ---

Ich wusste DAS aber nicht WER.
Tarkin war dann sehr offensichtlich weil Mimik und Augenbewegung kriegen die in manchen Computerspielen besser hin.
Wenn man weiss das es überhaupt CGI gibt fällt es einem auch leichter das zu sehen.
Und dann ist "Uncanny Valley" schon SEHR deutlich erkennbar.

Chiungalla:

--- Zitat von: Kowalski am 29.12.2016 | 10:48 ---Dir ist schon klar das ich Kreuzer gemeint hab und nicht einen eigenen Todesstern der Rebellen?
--- Ende Zitat ---

Ja.


--- Zitat von: Kowalski am 29.12.2016 | 10:48 ---Und die Rebellion eher der SEZESSION in den USA ähnelt als einem reinen Guerillakrieg????
--- Ende Zitat ---

Diese Aussage widerspricht diametral dem Kanon, wie wir hier schon längst etabliert hatten. Zu Zeiten von Rogue One und A New Hope ist die Rebellion eine winzig kleine Guerillatruppe. Zu Zeiten von Return of the Jedi kann man darüber philosophieren ob sie sich so langsam in Richtung Sezessionskrieg bewegen. Und nach der Zerstörung des Todessterns machen sie wenigstens im EU diesen Schritt.

Es kann gut sein, dass Du die Rebellion immer als Sezessionskrieg im Sinne der USA gesehen hast, aber das ist nicht was die Filme, Serien-Spinoffs oder Bücher hergeben.

Kowalski:

--- Zitat von: Chiungalla am 28.12.2016 | 09:57 ---Ich gehe (gut belegt) davon aus, dass die Rebellion überhaupt keine Volkswirtschaft hat die sie zu einer "war economy" umstellen könnte. Die Rebellion ist kein Krieg zwischen zwei Nationen. Sie ist nicht einmal ein ausgewachsener Bürgerkrieg. Und am ehesten kann man sie wohl mit den Geschichten um Robin Hood und den Sheriff von Nottingham vergleichen: Eine kleine Zahl von Rebellen versteckt sich vor dem militärisch weit überlegenen Imperium und setzt Nadelstiche. Wenn ein Planet sich offen hinter die Rebellion stellen würde, dann wird der Planet halt besetzt. Und wenigstens bis Episode VI gibt es meines Wissens nach nicht genug Welten die dieses Schritt gewagt haben um die imperiale Kriegsmaschinerie zu überfordern. Wer sich gegen das Imperium stellt wird überrannt. Es sei denn er versteckt sich.


--- Ende Zitat ---

Man könnte ja Lucas fragen.

Ich kann mir schon vorstellen das es die "Böse zentralmacht" gegen die "Guten Staaten" ist. Also amerikanischer Bürgerkrieg Reloaded.

Die Zerstörung von Alderaan, die vielen Mon-Calamari, etc.. das sind schon Hinweise darauf das es Systeme sind die rebellieren, nicht nur einzelne Terroristen.

Man kann sicherlich beide Sichtweisen belegen.


Aber ich denke das gerade die Separatisten, also die "bösen" der ersten 3 Episoden den Kern der Rebellen bilden. Quasi als Umkehrung der Verhältnisse (was Weiss ist wird Schwarz und umgekehrt).



--- Zitat von: Uebelator am 29.12.2016 | 00:58 ---
Was ich mich nur gewundert habe:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Darth Vader ist ja fast an Bord der Tantive V und sieht noch wie diese in den Hyperraum springt, bevor er dann direkt zur Verfolgung ansetzt und sie schließlich zu Beginn von Eoisode IV stoppen kann. Im Licht von Rogue One, finde ich Leias Reaktion auf Darth Vader in Episode IV total seltsam und sie tut so, als wäre es völlig daneben, dass er überhaupt die Dreistigkeit besitzt ein Konsularschiff auf diplomatischer Mission aufzubringen. Hallo? Der Typ hat gerade gesehen, wie ihr Pfeifen einen offenen Angriff gegen das Imperium gestartet habt und dann mit den Plänen ihrer Superwaffe an Bord geflohen seid. Und das müsset ihr bzw. Leia doch auch wissen... Ist es da nicht etwas - ich sag mal - überflüssig, dann nch einen auf unschuldiug zu machen?
--- Ende Zitat ---

Das zeigt doch nur das sie Hutzpe hat. Und nicht nur jetzt kontrafaktisch argumentiert wird.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Was es allerdings macht ist die ungesetzmäßigkeit des Handelns des Imperiums zu relativieren.

dunklerschatten:

--- Zitat ---Es geht um Suspension of Disbelief. Das der Film einigermaßen in sich schlüssig ist.
Realistisch muss da nix sein.
Auch vollkommen unnaturwissenschafltich ist okay.

Continuity (Also z.B. Blaue Milch), das Nachrichten per Hologramm geschickt werden können, so was halt,....
--- Ende Zitat ---

Nenne es wie du magst.

Imho bleibt unter dem Strich folgends:
Die Fans zerbrechen sich über die Hintergründe/Konsitenz/Logik der Filme mehr den Kopf als die Macher.
Es wird so viel in diese Filme reinterpretiert, gemutmaßt, extrapoliert das es schon fast dogmatische quasi religöse Diskurse sind die einige Fans darüber führen.

Dabei wird vergessen es ist Hollywood daher geht es da primär um $ und nicht um in sich geschlossene logische Gesamtkonstrukte....

Kowalski:

--- Zitat von: Chiungalla am 29.12.2016 | 11:20 ---Diese Aussage widerspricht diametral dem Kanon, wie wir hier schon längst etabliert hatten. Zu Zeiten von Rogue One und A New Hope ist die Rebellion eine winzig kleine Guerillatruppe.
--- Ende Zitat ---


Tut sie nicht. Ich stimme Dir ja sogar zu das bei Episoden IV und V es KEINE sezessierenden Systeme gibt, aber Vorbereitungen dazu.
Nur ein großer Sieg gegen das Imperium wird überhaupt die Chance eröffnen das es zur Sezession kommt.
Nach Episode IV wird es mehr versteckte Unterstützung gegeben haben.

Bei Episode VI scheinen die Mon-Calamari aus irgend welchen Gründen ziemlich viele Kreuzer den Rebellen zur Verfügung gestellt haben.
Ob das heisst das alle Mon-Calamari gegen das Imperium kämpfen ist nicht erklärt, da das Imperium aber ziemlich Menschenzentriert ist kann es schon sein das hier eine Alien-Gegenbewegung auftritt.


--- Zitat von: Chiungalla am 29.12.2016 | 11:20 ---Zu Zeiten von Return of the Jedi kann man darüber philosophieren ob sie sich so langsam in Richtung Sezessionskrieg bewegen. Und nach der Zerstörung des Todessterns machen sie wenigstens im EU diesen Schritt.

Es kann gut sein, dass Du die Rebellion immer als Sezessionskrieg im Sinne der USA gesehen hast, aber das ist nicht was die Filme, Serien-Spinoffs oder Bücher hergeben.

--- Ende Zitat ---

Ich denke schon das Lucas aus diesem Hintergrundwissen der Amerikaner schöpft. Sidious als "böser Lincoln" sozusagen.


--- Zitat von: dunklerschatten am 29.12.2016 | 11:29 ---Nenne es wie du magst.

Imho bleibt unter dem Strich folgends:
Die Fans zerbrechen sich über die Hintergründe/Konsitenz/Logik der Filme mehr den Kopf als die Macher.
--- Ende Zitat ---

Jein. Da wir nicht alle Gedankengänge nachvollziehen können, spekulieren wir viel.


--- Zitat von: dunklerschatten am 29.12.2016 | 11:29 ---Es wird so viel in diese Filme reinterpretiert, gemutmaßt, extrapoliert das es schon fast dogmatische quasi religöse Diskurse sind die einige Fans darüber führen.
--- Ende Zitat ---

Tja, was soll ich sagen. Menschen sind halt Interpretationsweltmeister. Das wir eine gewisse "Ursache --> Wirkung" Logik brauchen ist selbstverständlich.
Und es ist, im  :t: zumindest, weder dogmatisch noch religiös.
Es geht klar um Standpunkte und Sichtweisen, aber nur weil ich oder jemand anderes mit einer Sichtweise nicht übereinstimmt ist sie deswegen nicht weniger passend.

Gerade bei Star Wars in einem Rollo-Forum schaut man sich manche Geschichten mit der Sichtweise des Spielleiters an.
Ist das Setting vielseitig?
Ist es komplex?
Ist es komplett?
Ist es ausbaufähig?
Ist es konsistent?
Ist es eher One-Shot-Fähig oder Kampagnenfähig?`
Zwingt es einem einen Kanon auf?
Könnte man es variieren (also z.B. moralische Imperiumsoffiziere spielen. unmoralische Rebellenunterstützer)?
Hat es genug eigenständiges Flair?
Bietet es genug Varianz bei Konfliktlösungen (muss ich alles mit dem Blaster lösen oder kann ich auch mit Erpressung, Drohungen, Versprechen, Appellen an Moral, Bestechung, Verführung, Drogen, Appellen an Rassen- oder Nationenstolz arbeiten? Mit Loyalität?
Kann ich auch Abenteuer abseits des Kanons machen (So dass man sich immer noch im Setting wähnt?)

Es gibt Filme die gegen VIEL weniger her als Star Wars (Alien z.B., oder Fast & Furious)

Insofern würde ich die Diskussion nicht mit "zu viel Diskussion" abwürgen.  :)


--- Zitat von: dunklerschatten am 29.12.2016 | 11:29 ---Dabei wird vergessen es ist Hollywood daher geht es da primär um $ und nicht um in sich geschlossene logische Gesamtkonstrukte....

--- Ende Zitat ---

Jein. Wenn es rein ums Geld ginge könnte man das Geld ja an der Börse anlegen. Da ist es zum Teil deutlich besser angelegt als in Filmen die nicht erfolgreich werden.
Ich erwarte durchaus eine gewisse handwerkliche Professionalität bei Filmen aus Hollywood.
Dazu gehört auch ein ordentliches Skript wo die Dialoge passen und wo auf eine gewisse logische Szenenabfolge geachtet wird.

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