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[Film] Star Wars - Rogue One

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YY:

--- Zitat von: Chiungalla am 21.03.2017 | 14:51 ---Das über suggeriert ja ein zu viel... aber was ist der Maßstab an dem Du das fest machst, wenn Dir das "über"analysieren doch zusätzliches Vergnügen bereitet.

--- Ende Zitat ---

Ich sehe das ähnlich wie du: "echtes" Überanalysieren gibt es eigentlich nicht. Der Moment, in dem man ziemlich sicher weit über das hinaus gegangen ist, was sich Regisseur, Autor oder sonstwer jemals dabei gedacht haben, lässt sich oft intuitiv oder mit einem Blick hinter die Kulissen sogar recht objektiv erkennen.
Aber das heißt ja nicht, dass diese Interpretation das Ganze nicht doch besser machen könnte, auch wenn es keine Absicht war.

Am Ende ist es natürlich eine Frage des persönlichen Blickwinkels, was man als an den Haaren herbeigezogene, "unzulässige" Deutung empfindet und was nicht. Da werden der unverbesserlich erbsenzählende Ingenieur und der Drama-Fan selten zusammenfinden...


Was die spezielle Szene von Blackhawk Down angeht, hilft mir der Blick nach links und rechts. Ich kenne genau einen anderen, der den gleichen Gedanken hatte und noch einen dritten, der unsere Interpretation sofort hellauf begeistert nachvollziehen konnte.
Der Rest sagte "aha...interessant...(ihr Spinner!)" und ging kopfschüttelnd weg ;D
Will heißen, vielleicht habe ich es nicht endgültig übertrieben, aber doch zumindest weiter getrieben als der Großteil...  :)

Teylen:
Die Problematik ist doch jene das bei dem Punkt wo sich jemand an seinen Analysen erfreut, für andere der Punkt beginnt wo sie den Spaß verlieren. Weniger das etwas über oder unter analysiert wird.
 
Wo es nicht hilft wenn der Analytiker seine Analyse für objektiv erachtet und die Meinung anfängt anderen auf zu drücken.

tartex:

--- Zitat von: KhornedBeef am 21.03.2017 | 14:56 ---Ja, aber wie oft hintereinander würdest du dir 4′33″ von John Cage wirklich anhören?   ~;D

--- Ende Zitat ---

Höre ich jeden Tag mindestens 10 Stunden lang.  :P

Kurna:

--- Zitat von: Chiungalla am 21.03.2017 | 07:03 ---Solch eine Reaktion hast Du wohl bei den aller wenigsten Filmen. Ich denke es ist grundsätzlich falsch einen Film von dieser Erwartungshaltung aus zu bewerten. Wenn ich mich recht erinnere war hier für keinen Rogue One der neue absolute Lieblingsfilm.

Rogue One is ein guter Film. Sehr gut gemachtes Popcorn-Kino das eine düstere (und daher interessante) Seite des Star Wars Universums zeigt. Es ist kein Meisterwerk das man mit den Meilensteinen des Films vergleichen sollte.

--- Ende Zitat ---

Wie soll ich eine Film denn sinnvoll bewerten, wenn nicht durch vergleich mit jenen, die mir gut gefallen haben?
Und ich rede ja auch nicht von "gut" im Sinne von Meilensteinen, sondern hat mir gut gefallen. Nicht jeder würde die Filme, die ich gut finde, auch so beurteilen. Ein besonders in Erinnerung gebliebener Moment ist für mich zum Beispiel auch "Du isst alles! Auch den Gullyglibber." (In dem Fall allerdings ist die Reaktion natürlich Gelächter und nicht Gänsehaut.)
Trotzdem würden die meisten Leuten den Film vermutlich nicht als Meilenstein ansehen.  ;)
(Na, wer weiß, auf welchen Film ich hier anspiele?)

Chiungalla:

--- Zitat von: Kurna am 21.03.2017 | 15:46 ---Wie soll ich eine Film denn sinnvoll bewerten, wenn nicht durch vergleich mit jenen, die mir gut gefallen haben?
--- Ende Zitat ---

Vielleicht anhand Deiner gefühlsregungen während des Schauen des Films?

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