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Übersetzungsklopse
Falcon:
--- Zitat von: imion ---Das 'indeed' bezieht sich dann aber wohl mehr darauf, dass es wirklich eine Loch-artige Öffnung war Wink.
--- Ende Zitat ---
äh, ja. Das habe ich ja geschrieben. Wortwitz, weisst du?
und der Fire in the hole Fehler passiert STÄNDIG in Synchros, auf jeden Fall ;)
@Incoming: "Achtung!" geht immer ;)
heute würden sie es vermutlich mit "herein!" übersetzen ;D
YY:
--- Zitat von: Falcon am 29.04.2010 | 14:38 ---Aber schon mal im deutschen jemanden "Feuer im Loch" rufen hören, wen er eine Granate wirft?
--- Ende Zitat ---
Ja, nämlich die Leute, die alles und jedes vom Ami abgucken.
Betrifft leider nicht nur MilSim-Softairler, sondern auch aktive Soldaten (!).
Nach meinem Dafürhalten sollte das Warnen der eigenen Leute vor dem eigenen Einsatz von Granaten der Ausnahmefall sein...aber das betrifft die Übersetzung ja nun eher weniger :)
--- Zitat von: Imion am 29.04.2010 | 14:43 ---BTW: Würde mich mal interessieren, wie man heutzutage wohl 'Incoming' (im Sinne von Artilleriebeschuss) übersetzen würde.
--- Ende Zitat ---
Sinngemäß: "Deckung!"
Nicht sinngemäße, näher am Wort bleibende Übersetzungen sind da mMn immer etwas holprig.
Der Begriff ist -ganz ähnlich wie "fire in the hole"- eine amerikanische Eigenheit, die in vielen anderssprachigen Armeen kein echtes/direktes Gegenstück hat und keinen Mehrwert gegenüber "Deckung!" bietet.
Und von "Achtung!" würde ich speziell im Deutschen die Finger lassen.
Das ist nämlich im militärischen Sprachgebrauch erstens schon anderweitig belegt und zweitens führt es genau wie "Vorsicht!" in der Regel dazu, dass die Angesprochenen erst mal gucken, was es denn da so Schönes gibt, das man beachten oder vor dem man sich hüten müsste.
"Deckung!" ist dagegen eine unzweideutige Handlungsanweisung.
Yerho:
--- Zitat von: Falcon am 29.04.2010 | 14:38 ---Mit indeed hat das nix zu tun. Das war schon gut übersetzt.
Im englischen ists ein Wortspiel mit dem vorherigen Satz.
Wenn man eine Granate wirft, sagen die: "fire in the hole".
Und gleichzeitig die anweisung an den Kollegen in das Loch zu feuern.
--- Ende Zitat ---
Dieser SG:U-Sachverhalt (den ich vor zwei Seiten in diesem Thread schon mal geschildert habe) ist sogar noch viel simpler und der Fehler daher um so dümmer, weil da ursprünglich gar kein Wortspiel vorgesehen war.
Der Übersetzer hat den Ruf "Fire in the hole!" von Person 1 einfach nur nicht als standardisierte Warnung einordnen können und ihn daher als Aufforderung an die zweite Person in der Szene übersetzt. Der nüchterne Kommentar "Literally ..." besagt einfach nur, dass sich Person 2 bewusst war, dass der Standardspruch in diesem Fall wörtlich zutrifft, weil tatsächlich eine Granate in ein Loch geworfen wurde.
Da auf "Schießen Sie ins Loch!" niemand mit "Wörtlich ..." (oder meinetwegen auch mit "In der Tat ...") antworten würde, hätte dem Übersetzer zumindest klar sein müssen, das da mit seiner Übersetzung etwas nicht stimmt. Insbesondere, weil Person 2 auch gar keine Anstalten machte, ins Loch zu schießen und Person 1 das keineswegs merkwürdig fand. ;)
YY:
--- Zitat von: Imion am 29.04.2010 | 14:43 ---BTW: Würde mich mal interessieren, wie man heutzutage wohl 'Incoming' (im Sinne von Artilleriebeschuss) übersetzen würde.
--- Ende Zitat ---
Aus aktuellem Anlass:
In "Hamburger Hill" wurde das stumpf mit "Ankommende" übersetzt.
Das versteht man als nicht Vorbelasteter nur deswegen, weil vorher über einen der grünen Jungs gelästert wird, er könne noch nicht einmal ankommende von rausgehenden Granaten unterscheiden.
Feuersänger:
Um "Incoming" direkter zu übersetzen, gefällt mir "Feindfeuer" ganz gut. Ist zwar kein deutscher Militärjargon. Aber dafür stellt es halt genau wie im Englischen eine Situationsbeschreibung statt eine Handlungsanweisung dar.
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