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Kritik an 5E

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nobody@home:

--- Zitat von: Arldwulf am 25.10.2015 | 21:28 ---Wieder hochgeholt vom Meeresgrund, oder?

--- Ende Zitat ---

Und plötzlich steht quasi im Geiste Cthulhu im entsprechend riesenhaften Bauarbeiter-Outfit mit Schutzhelm vor mir und blubbert "R'lyeh war nur der Testlauf, Sterbliche..." ;)

Feuersänger:

--- Zitat von: 6 am 25.10.2015 | 21:32 ---Ich zähle mich zur Zielgruppe (aktiver MMO-Spieler. Momentan WoW und teilweise Guildwars. Ich erwarte Blade&Souls sehnsüchtig). Ich habe D&D Online gespielt und es ziemlich schnell verworfen. Ich fand es langweilig. Und obwohl mich das MMO wenig reizt erkenne ich den wirtschaftlichen Erfolg des Spieles an, der weit jenseits des wirtschaftlichen Erfolges von der 3e liegt.

--- Ende Zitat ---

Man hat bei SCL im Vorfeld versucht, D&D-Spieler damit heiß zu machen, dass es jetzt quasi _das_ Spiel zur 5E wird, und sich mechanisch an dieser orientieren wird und wasweißich -- ich hab jetzt kein Verbatim-Zitat aber ich weiß ja, was ich im Vorfeld gelesen habe.
Eigentlich wäre es ja auch ganz logisch -- wenn man die D&D-Spieler nicht als Zielgruppe ansieht, braucht man kein D&D-Spiel mit D&D-Setting publizieren. Umso blöder dann, wenn nach all den großen Tönen dann doch nur das einmillionunderste MMO mit demselben Standardinterface wie die Million MMOs vorher auch schon rauskommt. Insofern ist die Behauptung, D&D-Spieler gehörten nicht zur Zielgruppe, lächerlich.

6:

--- Zitat von: Feuersänger am 25.10.2015 | 21:56 ---Man hat bei SCL im Vorfeld versucht, D&D-Spieler damit heiß zu machen, dass es jetzt quasi _das_ Spiel zur 5E wird, und sich mechanisch an dieser orientieren wird und wasweißich -- ich hab jetzt kein Verbatim-Zitat aber ich weiß ja, was ich im Vorfeld gelesen habe.
Eigentlich wäre es ja auch ganz logisch -- wenn man die D&D-Spieler nicht als Zielgruppe ansieht, braucht man kein D&D-Spiel mit D&D-Setting publizieren. Umso blöder dann, wenn nach all den großen Tönen dann doch nur das einmillionunderste MMO mit demselben Standardinterface wie die Million MMOs vorher auch schon rauskommt. Insofern ist die Behauptung, D&D-Spieler gehörten nicht zur Zielgruppe, lächerlich.

--- Ende Zitat ---
D&D ist mittlerweile eine Marke, die weit bekannter ist also nur bei aktuellen D&D-Spielern. Wenn Du in den USA fragst, was D&D ist, dann wirst Du von normalen Leuten erklärt bekommen, dass das Rollenspiel ist. Wenn Du also D&D auf ein MMO schreibst, dann ist das für viele Leute in den USA ein Qualitätssiegel und diese Leute spielen alle kein P&P-Rollenspiel (mehr). Es geht also bei der Zielgruppe um Leute, die MMOs spielen und das Logo "D&D" kennen.
Oder glaubst Du wirklich, dass die Küstenzauberer nur annähernd so viele Regelwerke verkaufen wie es D&D-O-User gibt?  :o

Arldwulf:
Aber ist der Schluss "weil sie viele PC Spiele verkaufen wollen sie nicht auch noch Bücher verkaufen" wirklich logisch? Das man sich auch auf andere Märkte ausrichtet ist ja schön und gut, aber am Ende macht dies für die Frage danach wie viele Bücher man veröffentlicht keinen Unterschied. Wenn überhaupt, so wären mehr PC Spieler die D&D kennen ein Grund mehr Bücher herauszubringen und nicht weniger. Zumal man doch ohnehin viel auslagert.

6:

--- Zitat von: Arldwulf am 25.10.2015 | 22:28 ---Aber ist der Schluss "weil sie viele PC Spiele verkaufen wollen sie nicht auch noch Bücher verkaufen" wirklich logisch?

--- Ende Zitat ---
Nein. Den Schluss zieht auch keiner.

--- Zitat ---Das man sich auch auf andere Märkte ausrichtet ist ja schön und gut, aber am Ende macht dies für die Frage danach wie viele Bücher man verkauft keinen Unterschied.

--- Ende Zitat ---
Stimmt. Die Frage ist da eher wieviel Aufwand die Produktion der Bücher macht und wieviel Geld dieser Aufwand einbringt. Reine Lizenzvergabe ist ein verdammt geringer Aufwand. Also warum aus reiner marktechnischer Sicht dann Bücher mit großem Aufwand realisieren wenn mit wesentlich weniger Aufwand durch reine Lizenzvergabe mehr Geld gemacht werden kann?
Und da kommen wir zur eigentlichen (hier jetzt vereinfacht dargestellten) Schlussfolgerung:
"Lizenzierungen sind die Möglichkeit des Gelddruckens bzw die Haupteinnahmequelle. Also muss man nur dafür sorgen, dass die Lizenzierungen weiter Geld bringen. Dafür reicht es eine aktive Edition zur Verfügung zu stellen und dann zum Entwicklungszyklus der Lizenzen entsprechende Aufbereitungen (sprich: Ein Sourcebook reicht) anzubieten."

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