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Kritik an 5E
schneeland:
--- Zitat von: Bildpunktlanze am 19.01.2019 | 21:38 ---Bei den Fertigkeiten sehe ich jetzt bis auf ggf. Athletik und Akrobatik kampfzentrierten Fertigkeiten klar in der Minderheit. Bei den Talenten schon eher in Richtung Deiner Aussage
--- Ende Zitat ---
Gerade nochmal nachgeschaut: das sind in der Tat nicht so viele Kampffertigkeiten - das hat sich möglicherweise wirklich in meinem Kopf mit den Talenten vermischt. Wobei mein Verdacht nach kurzem Überfliegen des PHB ist, dass es eher die Klassenfertigkeiten waren, die zu diesem Eindruck führten (relativ viele Kampffertigkeiten gibt es m.E. bei Barbarian (naheliegend), Cleric (in den meisten Domänen), Druid (Circle of the Moon), Fighter (wieder naheliegend), Monk, Paladin, Ranger (Hunter), Thief (Assassin) und Sorcerer). Fairerweise muss man sagen: ich spiele derzeit auch nicht mehr aktiv 5e, vielleicht würde sich das Gefühl mit der Zeit relativieren.
Luxferre:
--- Zitat von: Rhylthar am 19.01.2019 | 19:08 ---Ich möchte gar nicht abstreiten, dass es Monster gibt, bei denen es genau so ist (mit dem Herunterklopfen). Andererseits möchte ich auch nicht ausschließen, dass die Situation auch daraus resultiert, dass die SC nicht Willens sind, "Ressourcen zu verschwenden", weil der Gegner eh sie nicht ernsthaft verwunden kann. Dann wird standardmäßig draufgehauen und kaum Spell Slots genutzt...und dann dauert es eben.
--- Ende Zitat ---
Es ist schon _sehr_ so, dass die Kämpfe ab Stufe 5 zu einem langweiligen HP-Gekloppe werden. Erfahrung aus meiner Gruppe, wir spielen übrigens mit dem Tome of Beasts (hatte ich demletzt im anderen Thread vergessen zu schreiben). 5e ist langweiliger (für mich!) in vielerlei Hinsicht. Ob ich jetzt meinen Paladin oder Fernkampfschurken spiele, das System vermag inplay keine Spannung zu erzeugen. Rulings helfen da (bei uns) auch nicht weiter ;)
Bildpunkt:
Der Unmut der taschenrechnerbewehrten Rhylthars und co, dass die 5e kein "Pathfinder2 wie es hätte sein sollen" geworden ist, zeigt doch das Leute wie ich, für die Narration und Exploration mindestens genauso wichtig ist wie Kampf, gut bedient werden:
- das Kampfsystem ist solide und tut was es soll ohne daraus ein Tabletop zu machen
- Talente und EP Sammelei sind ins Optionale verschoben worden und machen Powergaming nicht mehr zum Standard
- Fertigkeitensystem und Proben sind schlank ´ und man hat keinen Katalog wie bei DSA
- Vorteilsregelung lösst Boni/Malirechnerei ab
Kurzum: Alles für ein flüssiges auf Narration ausgerichtetes Spiel ist vorhanden, unterfüttert von einem schlanken/stabilen Regelkern.
Mir gefällts.
Noir:
--- Zitat von: Bildpunktlanze am 21.01.2019 | 08:36 ---- Vorteilsregelung lösst Boni/Malirechnerei ab
--- Ende Zitat ---
Ich finde 5e tatsächlich auch richtig gut. Einzig dieser Teil (siehe Zitat) stört mich nach 3 Spielabenden etwas. Einfach weil es gefühlt nicht die Schwierigkeit widerspiegelt, die etwas haben kann. Da ist der Mechanismus einfach 1 zu 1 gleich, egal ob ich einen Faden durch ein Nadelöhr schieben muss, während meine Hände gefesselt sind ... oder ob ich einen Baumstamm anheben muss, weil ein Kampfgefährte darunter eingeklemmt wurde und man selbst ist auch schwer verletzt und man kann die Hunde des Gegners schon hören. Bei beidem bin ich einfach im "Nachteil". Da fehlt mir dann schon etwas die Möglichkeit individuelle Mali zu vergeben. Ich denke auf Dauer, werden wir da auch wieder zu den Mali zurückkehren.
Bildpunkt:
Data, das wuerde man doch uber den Schwierigkeitsgrad der Probe loesen koennen?
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