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Kritik an 5E
Samael:
--- Zitat von: Feuersänger am 12.10.2015 | 19:54 ---Ist vielleicht eine Frage der Mentalität. Uns hat es schon in den frühen 90ern gestört, dass die bei AD&D ausgewürfelten Charaktere so ungleich waren.
--- Ende Zitat ---
Bei AD&D sind die Attribute doch fast egal. Nur außergewöhnlich Hohe bringen überhaupt spürbare Boni und die waren ja sehr selten (zugegeben je nach Würfelmethode, aber 4d6 drop lowest sollte am häufigsten genutzt worden sein).
Feuersänger:
Du vergisst die Mindestanforderungen nach Klasse.
Samael:
Du meinst dass es Usus war "nachwürfeln" zu lassen, um die Anforderungen zu erfüllen? Davon halte ich nicht viel. Eher ist ein "aufstocken" OK, also höchte Würfelergewbnisse auf die Hauptattribute und dann auf den Mindestwert erhöhen.
In meiner jetztigen Runde muss man sich die Attribute aber erwürfeln.
Zusätzlich lagen die Anforderungen aber nie in extrem hohen Bereichen, außer beim Paladin (18 Charisma). Ansonsten genügte doch immer die 14, oder? Und die brachte noch keine dollen Boni.
Feuersänger:
Naja, siehst du so. Für mich war es schon als 14jähriger ein enormer Abturner, nicht das spielen zu dürfen worauf ich Bock habe.
Das Thema wurde auch bei uns damals diskutiert, zwar wollte der SL es allen recht machen, aber letztendlich guckte der Fighter-Spieler dabei in die Röhre.
Auch das Balancing über die Level war auch immer schon völlig banane.
Aber egal, ist ein anderes Thema, also BTT.
Arldwulf:
--- Zitat von: Scurlock am 12.10.2015 | 19:22 ---Die Fehlannahme ist es, davon auszugehen, dass dieses Balancing für ein gutes Spiel essentiell ist.
--- Ende Zitat ---
Das Problem dabei: Ich glaube dies nicht. Balancing ist nicht essentiell für ein gutes Spiel. Weder im Sinne das man ohne Balancing keine gute Spielrunde haben kann, noch das ein Spiel mit schlechtem Balancing automatisch schlechter ist als ein Spiel mit gutem Balancing.
Deshalb hast du sicher recht, das dies eine Fehlannahme ist - es ist nur nicht meine, weil ich diese Meinung nicht teile. Ich denke nur das es Einfluss hat, das gutes Balancing Spielern und Spielleitern helfen kann vielfältige Abenteuer und Charaktere zu erstellen.
Aber wie gesagt: Essentiell? Nein, das ist es nicht. Nur hilfreich, und nicht ohne Konsequenzen für das Spiel.
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