Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D 5 für Fluffer toll und für Cruncher eher unterdurchschnittlich?
Rhylthar:
Und ich sage: Nett, wenn es sowas gibt. Siehe Forbidden Lands.
Aber die Hilfsmittel für Fluff finden sich nicht unbedingt im Regelteil. Fluff wird bei Beschreibungen geliefert, bei Fliesstexten, bei Beschreibungen. Ganz ohne Mechanismus.
Arldwulf:
--- Zitat von: Rhylthar am 7.12.2018 | 22:12 ---Und ich sage: Nett, wenn es sowas gibt. Siehe Forbidden Lands.
Aber die Hilfsmittel für Fluff finden sich nicht unbedingt im Regelteil. Fluff wird bei Beschreibungen geliefert, bei Fliesstexten, bei Beschreibungen. Ganz ohne Mechanismus.
--- Ende Zitat ---
Also eher etwas zum lesen als zum spielen? Denn genau da würde ich eigentlich das Problem dieses Ansatzes sehen: Am Ende sind dort ja immer noch Charaktere welche eine gemeinsame Geschichte erleben, und die Beschreibung muss ins Spiel. Ich glaube auch gar nicht, das dies zwingend per Mechanik passieren muss - dies ist nur ein Weg. Aber ein Spiel sollte schon Konzepte haben wie man die Beschreibungen (egal ob per Fließtext von Designern ausgedacht oder von Spielleiter und Spielern) möglichst gut und einfach ins tatsächliche Spielerlebnis bringt.
Im Ausgangsposting ist ja ein Negativbeispiel, und daran lässt sich eigentlich auch hübsch zeigen wie wichtig dieser Aspekt ist, weil dies eben eine IG Erfahrung wiedergibt.
Rhylthar:
Es ist keine Erfahrung, es ist eine überspitzte Darstellung, die so wohl an keinem Spieltisch stattfinden wird.
Um mal auf den Threadtitel einzugehen:
Ist die 5E für Fluffliebhaber toll? Ja und Nein.
Ja, weil sie Spieler alles spielen lässt, was ihnen vorschwebt, ohne dass sie "eine Loserklasse" damit haben.
Nein, denn im Vergleich zu den anderen Editionen ist der Fluffanteil in den Büchern geringer, nicht vorhanden oder versteckt in Abenteuern.
Thandbar:
--- Zitat von: Rhylthar am 7.12.2018 | 22:34 ---Nein, denn im Vergleich zu den anderen Editionen ist der Fluffanteil in den Büchern geringer, nicht vorhanden oder versteckt in Abenteuern.
--- Ende Zitat ---
Das sehe ich genauso. Fluff objektiv bewerten zu wollen, ist natürlich schwierig, aber bestimmte Aspekte des Fluffs (Riesen, Gnolle etc.) finde ich im Vergleich teilweise auch einfach weniger interessant als zuvor, wenn auch die Präsentation des Fluffs (vor allem über die Illustrationen) für meinen Geschmack oft ansprechender geworden ist.
Mir kommt es so vor, als würde unter Fluff teilweise das "selber Ausschmücken/Auserzählen" gemeint oder "gutes Rollenspiel schlechthin". Dann wird es aber schwer, den Begriff noch sinnvoll bzw. trennscharf zu benutzen, weil man das ja in schlicht jeder Edition tun kann.
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Rhylthar am 7.12.2018 | 22:34 ---Ja, weil sie Spieler alles spielen lässt, was ihnen vorschwebt, ohne dass sie "eine Loserklasse" damit haben.
--- Ende Zitat ---
Das finde ich z.B. richtig bewunderswert an D&D 5e. Alle Klassen sind kompetent ausgestaltet. Sowohl im Kampf als auch abseits des Kampfes (aber nicht unbedingt gleichermaßen in Erkundung und Gesellschaft).
--- Zitat von: Rhylthar am 7.12.2018 | 22:34 ---Nein, denn im Vergleich zu den anderen Editionen ist der Fluffanteil in den Büchern geringer, nicht vorhanden oder versteckt in Abenteuern.
--- Ende Zitat ---
Ich finde gerade den Fluff in Volos Guide to Monsters und Mordenkainen's Tome of Foes sehr gut. So schön haben sie bisher selten Monster in den allgemeinen Quellenbüchern aufbereitet. Auch beim Sword Coast Adventurer's Guide, beim Wayfinder's Guide to Eberron und Guildmaster's Guide to Ravnica nimmt der Fluff eine hohe Stellung ein. Aber ich habe das Gefühl, nicht mehr aus der Sicht des Detailreichtums als mehr aus der Sicht: was nützt dem Entwerfen von Abenteuern?
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