Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D 5 für Fluffer toll und für Cruncher eher unterdurchschnittlich?
Rhylthar:
--- Zitat von: hassran am 26.01.2020 | 13:29 ---Es kombiniert für mich die Varianz des Auswürfelns mit der Stabilität des Arrays. Als Spielleiter habe ich z.B. kein Problem damit, wenn alle hohe oder niedrige Werte haben, sondern mit zu großen Abweichungen innerhalb der Gruppe.
--- Ende Zitat ---
Klar, aber die Varianz "benachteiligt" evtl. eben die Klassen, die mehrere gute Attribute wollen/brauchen. 16/10/10/10/10/10 ist ein "gutes Array" für einen Rogue/Fighter, Paladin/Monk/etc. wären wohl weniger erfreut. Als Beispiel.
schneeland (n/a):
--- Zitat von: Rhylthar am 26.01.2020 | 09:45 ---Das ist kein Min/Maxing. Abgesehen davon, dass halt kein "Min" dabei ist, schafft man damit ja nur einen Charakter, der recht gut ist, aber auch nur unter bestimmten Umständen und dann noch, ohne das Spiel auch nur ansatzweise zu brechen. Als Gegenbeispiel nimm "Pun-Pun" aus 3.5 Zeiten...das ist eine komplett andere Liga.
--- Ende Zitat ---
Ich nehme mal an, der Herr Bildpunkt nutzt Min-Maxing stellvertretend für jegliche ausgiebige Diskussion zur mechanischen Optimierung. Hätte ich jetzt aus dem Bauch raus auch so gemacht, kann aber auch das Argument verstehen, dass es nicht viel zu Minnen und zu Maxxen gibt.
takti der blonde?:
--- Zitat von: Rhylthar am 26.01.2020 | 13:32 ---Klar, aber die Varianz "benachteiligt" evtl. eben die Klassen, die mehrere gute Attribute wollen/brauchen. 16/10/10/10/10/10 ist ein "gutes Array" für einen Rogue/Fighter, Paladin/Monk/etc. wären wohl weniger erfreut. Als Beispiel.
--- Ende Zitat ---
So ist das eben mit der Varianz. :)
Rhylthar:
--- Zitat von: hassran am 26.01.2020 | 14:08 ---So ist das eben mit der Varianz. :)
--- Ende Zitat ---
Frage ist, was man will. Ein Spiel mit Klassen wie D&D 5E lebt für mich auch von der Auswahl. Wenn ich es anders wollte, würde ich auf die Basic Rules und/oder ältere Versionen zurückgreifen.
nobody@home:
--- Zitat von: Rhylthar am 26.01.2020 | 12:06 ---Bringt ja nichts. Man nimmt halt das, was man erwürfelt hat und guckt, wie ich mit Kits & Co. das Maximale heraushole. Problem war nur, wenn ich ein total durchschnittliches Array erwürfelt habe, womit ich alles und nichts konnte und in jeglicher Hinsicht die 2. Wahl war.
--- Ende Zitat ---
Offen gestanden: im Moment will es mir wirklich so scheinen, daß das logische Gegenstück zum (hinreichend extrem betriebenen) Minmaxing eigentlich ein Charaktererschaffungsprozeß sein müßte, in dem der Spieler gar keine Kontrolle darüber hat, was am Ende herauskommt. Nur so kann man letztendlich effektiv verhindern, daß er dabei irgendwie doch noch "trickst"...
...nur vermute ich stark, daß das dann auch nicht allzu viele tatsächlich wollen würden. ;)
Letzten Endes ist es einfach so, daß ich den Leuten mit der Möglichkeit, eigene Entscheidungen über ihren Charakter schon bei der Erschaffung desselben zu treffen, automatisch auch ein entsprechendes "Optimierungspotential" in die Hand gebe. Läßt sich schlicht und ergreifend nicht vermeiden, das eine gehört zum anderen fest dazu. Wieviel davon dann nun wieder konkret "zu viel" oder umgekehrt "zu wenig" ist...das ist persönliche Geschmackssache.
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