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D&D 5 für Fluffer toll und für Cruncher eher unterdurchschnittlich?

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takti der blonde?:
Meine Frage war: Welche Regel bildet kein Element der Spielwelt ab? Ainors Beispiel bildet ein Element der Spielwelt ab. Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt.
Crunch und Fluff sind kein Spektrum. Alles andere ist ein Verschieben der Torpfosten. :)

Koronus:

--- Zitat von: hassran am 29.01.2020 | 21:50 ---Meine Frage war: Welche Regel bildet kein Element der Spielwelt ab? Ainors Beispiel bildet ein Element der Spielwelt ab. Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt.
Crunch und Fluff sind kein Spektrum. Alles andere ist ein Verschieben der Torpfosten. :)

--- Ende Zitat ---
Da kann ich etwas von Shadowrun erzählen. Karma also die Erfahrung die man ansammelt um sich zu verbessern oder Sachen zu kaufen. Es ist quasi Schrödingers Settingelement niemand weiß genau ob das nun Teil der Spielwelt ist oder nur reiner Crunch.

nobody@home:

--- Zitat von: hassran am 29.01.2020 | 21:50 ---Meine Frage war: Welche Regel bildet kein Element der Spielwelt ab? Ainors Beispiel bildet ein Element der Spielwelt ab. Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt.
Crunch und Fluff sind kein Spektrum. Alles andere ist ein Verschieben der Torpfosten. :)

--- Ende Zitat ---

Hm. Wenn es grundsätzlich nie Regeln gäbe, die kein Element der Spielwelt abbilden würden, woher kämen dann bei anderen Systemen die regelmäßigen Beschwerden über Dinge, die den Betreffenden genau deswegen, weil sie nichts aus der Spielwelt abbilden, zu "meta" sind? :think: (Und wie sieht's in dieser Hinsicht in D&D5 beispielsweise mit "Inspiration" aus?)

Ich denke, die Hypothese, daß alle Regeln immer irgendwelche Spielweltelemente abbilden, ist außerhalb einer ausgesprochen strikten Simulationistenperspektive nicht haltbar -- je nach Designziel kann's ja immer auch Regeln geben, die ausdrücklich anderen Zwecken dienen.

takti der blonde?:

--- Zitat von: nobody@home am 29.01.2020 | 22:32 ---Hm. Wenn es grundsätzlich nie Regeln gäbe, die kein Element der Spielwelt abbilden würden, woher kämen dann bei anderen Systemen die regelmäßigen Beschwerden über Dinge, die den Betreffenden genau deswegen, weil sie nichts aus der Spielwelt abbilden, zu "meta" sind? :think: (Und wie sieht's in dieser Hinsicht in D&D5 beispielsweise mit "Inspiration" aus?)

Ich denke, die Hypothese, daß alle Regeln immer irgendwelche Spielweltelemente abbilden, ist außerhalb einer ausgesprochen strikten Simulationistenperspektive nicht haltbar -- je nach Designziel kann's ja immer auch Regeln geben, die ausdrücklich anderen Zwecken dienen.

--- Ende Zitat ---

Metaregeln bilden die Struktur der Spielwelt ab. Es geht mir auch nicht um eine rein simulationistische Perspektive. Sondern darum, dass es nicht. Aber ihr habt recht, es ist unsauber gedacht. Kann ja auch Regeln zur Redereinfolge reinschreiben, die dann aber nur der Verwaltung am Tisch dienen. Wobei sich die Frage stellt, ob es dann noch eine Spielregel ist.

Das macht Fluff und crunch aber alles nicht zum Teil desselben Spektrums. Selbst wenn eine Regel Elemente des Hintergrunds abbildet, ist sie dann Crunch. Weil Fluff letztlich all jenes ist, was nicht Crunch ist. Selbst nur ein bisschen knusprig ist schon nicht mehr weich. ;)

Ainor:

--- Zitat von: hassran am 29.01.2020 | 23:58 ---Selbst wenn eine Regel Elemente des Hintergrunds abbildet, ist sie dann Crunch.

--- Ende Zitat ---

Soweit ok. Ich denke wir können klar unterscheiden dass die Regel "wirf 1w20" aus irgendwelchen prktischen/mathematischen/sonstigen Gründen so ist, während die Regel  "ein Paladin sol blablabla sein" genau deshalb so ist weil die Designer einen gewissen Fluff im Kopf hatten.

Letzteres ist eine Regel, und damit Crunch, aber fluffig. Insofern gibt es fluffigen Crunch,
auch wenn die Bezeichnung "Fluff basierter Crunch" vermutlich präziser wäre.

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