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[D&D 5E] Ruling-Fragen / Vorschläge
takti der blonde?:
--- Zitat von: Arldwulf am 1.10.2019 | 10:41 ---Ich finde beide durchaus kreativ. Aber hochstufige Magier sind nun einmal eher Batman. Und wie oben schon gesagt, wir reden hier über die Frage ob sie nun eher 20 Optionen zur Verfügung haben oder 25-30.
--- Ende Zitat ---
Der Magier kann vor allem unabhängig von seinem Klassen-Level, die Einträge in seinem Zauberbuch erweitern. Damit reden wir also von deutlich mehr als 25-30 Optionen, zumindest potentiell.
Was Batman und MacGyver anbelangt: Ich finde Bat-Anti-Hai-Spray eher uninteressant.
Grüße
Hasran
Nodens Sohn:
Vielleicht ist es gar nicht so die Beschränkung, sondern die fehlende Intime-Erklärung für diese Mechanik. Bei anderen Rollenspielen kann ich mir vorstellen, dass die magische Kraft (Magiepunkte) langsam erschöpft ist und der Magier keine Kraft mehr hat Magie anzuwenden. Doch wie erkläre ich mir das mit dem Memorieren intime? Welche Erklärung aus Sicht des SCs könnte hier wirken? Ich glaube mein Problem ist es, dass ich diese Regel nicht intime abbilden kann. Ich hätte einfach gerne eine Erläuterung dafür wie das in der Spielwelt zu verstehen ist? Ich glaube dies würde es mir dann leichter machen.
Arldwulf:
--- Zitat von: hassran am 1.10.2019 | 10:48 ---Was Batman und MacGyver anbelangt: Ich finde Bat-Anti-Hai-Spray eher uninteressant.
--- Ende Zitat ---
Die Frage wäre: Warum findest du es uninteressant? Nimm mal eine ganz klischeehafte Festung des Bösen, der große Bösewicht Dunkeldark hat sich dort verschanzt. Den Durchgang zu seiner Festung hat er mit zahmen Riesenhaien verschlossen.
Unser Magier hat natürlich jetzt jede Menge Optionen, mit oder ohne die Regel. Haie mit Schadenszaubern killen. Sich mit Polymorph selbst in einen verwandeln und hindurchschwimmen. Von mir aus auch als giftige Schlange hindurch die den Haien Angst macht. Er könnte natürlich auch mit einem arkanem Auge erstmal durch, die Festung ausspähen und anschließend per Dimensionstor an einen sicheren Platz.
Der "Anti-Hai" Zauber würde dabei also erstmal wenig ändern. Nichts davon sorgt dafür, dass der Krieger plötzlich die eine super Fähigkeit hat um dieses Hindernis zu überwinden oder für sonderlich kreative Ideen benötigt werden. Die gleichen Mittel hätte unser Magier auch bei jeder anderen bösen Festung nutzen können, es sind seine Standardmittel.
Nun gibt's ja keinen Anti-Hai Zauber. Aber andere, kleine und kreative Zauber welche man statt dieser Standardmittel nutzen könnte. Lass uns doch mal den Praxistest machen. Hast du einen hochstufigen Magier gespielt, und dessen Charakterblatt noch zur Hand? Wenn ja, versuch mal alle Zauber die dieser nicht eingeprägt hat aufzulisten. Und dann überleg was du mit diesen in einer Situation wie der oberen hättest tun können.
Fallen dir dann Ideen ein? Wenn ja, dann ist dies genau worauf ich hinaus wollte. Anstatt die Standardzauber zu nutzen um das Problem zu lösen hättest du ein paar neue Optionen, neue Möglichkeiten an das Problem heranzugehen. Und das ist eigentlich erst einmal eine gute Sache, fördert Kreativität.
Das Problem bei der 5E Balance ist nicht ob Magier sich nun einige der Optionen welche sie normalerweise weglassen würden zusätzlich einprägen können.
Sondern das Krieger in der Situation eigentlich nicht so viel mehr tun könnten als den Haien eins auf die Nase zu geben.
Selganor [n/a]:
Ich habe das immer so interpretiert:
Es gibt bestimmte magische "Muster" deren Pfade entlang der Magiebenutzer die magischen Energien kanalisieren muss um sie als Sprueche einzusetzen.
Dafuer hat er (je nach magischem Talent) eine begrenzte Anzahl (der Magier kann durch Studium des Spruechebuchs taeglich wechseln welche der Pfade er im Kopf hat, Spontanzauberer wie Barden koennen das nur seltener - z.B. beim Stufenaufstieg).
Diese Pfade sind dann sozusagen "vorbereitet" damit der Magiebenutzer entsprechende Mengen magischer Energie (Spell Slots) dadurch kanalisieren kann und diese Effekte dann tatsaechlich ausloesen kann.
Die sonstigen flexiblen Elemente des Effekts (Ziel usw.) werden dann in dem Moment festgelegt in dem der Spruch gesprochen wurde.
Im Gegensatz zu frueheren Editionen (wo solche Muster nur einmal genutzt werden konnten und dann "verbrannt" waren) koennen die Spruecheklopfer der 5e diese Muster wiederverwerten und sogar "ueberladen" (also mit hoeheren Magiemengen/Slots) aktivieren wodurch sich die Effekte verbessern oder sogar veraendern koennen.
Feuersänger:
--- Zitat von: Nodens Sohn am 1.10.2019 | 10:58 ---Vielleicht ist es gar nicht so die Beschränkung, sondern die fehlende Intime-Erklärung für diese Mechanik. Bei anderen Rollenspielen kann ich mir vorstellen, dass die magische Kraft (Magiepunkte) langsam erschöpft ist und der Magier keine Kraft mehr hat Magie anzuwenden. Doch wie erkläre ich mir das mit dem Memorieren intime? Welche Erklärung aus Sicht des SCs könnte hier wirken? Ich glaube mein Problem ist es, dass ich diese Regel nicht intime abbilden kann. Ich hätte einfach gerne eine Erläuterung dafür wie das in der Spielwelt zu verstehen ist? Ich glaube dies würde es mir dann leichter machen.
--- Ende Zitat ---
Da gibt es von früher schon einige zT sehr ausführliche Erklärungen. Etwa: das Wirken eines Zauberspruchs dauert mehrere Minuten. Beim Vorbereiten wirkt man einen Zauber zu ~99%, damit man ihn dann wenn es eilig ist sofort fertig hat, weil man ja nur noch das letzte 1% aufsagen muss um ihn zu komplettieren.
Nebenbei: Die 5E-Methode (man muss sich nur entscheiden _welche_ Zauber man vorbereitet, aber nicht wie oft) kommt ja ursprünglich auch aus der 3.5, wurde für den Spirit Shaman eingeführt. Der verwendete die Druiden-Zauberliste. Andere Klassen mit dieser Methode gab es aber afaik nicht. PF hat die Methode erst relativ spät (so ähnlich) wieder aufgegriffen, dort beim Arkanisten, der dafür nur relativ wenige verschiedene Zauber pro Tag vorbereiten darf.
Also Free-for-all, jederzeit kompletter Zugriff auf die komplette Zauberliste, halte ich für keine gute Idee.
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