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Was tun mit dem Setting-Heartbreaker?
Achamanian:
Seit nunmehr schon Jahren gedeiht auf meinem Computer ein sich ständig verändernder Weird-Fantasy-Setting-Heartbreaker, der sich aus einer Reihe Kurzgeschichten und einem niemals in Angriff genommenen Romanprojekt entwickelt hat. Und jetzt wird mir langsam klar: Ich habe da zwar ein halbes Dutzend abgefahrener Fantasy-Spezies, zwei coole Magiekonzepte, eine vage Vorstellung von der Geographie der Welt und verstreute Settingelemente ... aber fertig bekomme ich das doch nie. Ganz zu schweigen davon, dass ich noch nicht mal weiß, ob mir auch gute Abenteuer für das Setting einfallen würden.
Da ich aber ein Veröffentlichungs-Fetischist bin (auch, wenn ich im Rollenspielbereich lange nichts mehr veröffentlicht habe), frage ich mich jetzt: Kannibalisiere ich das? Biete ich Teile davon passenden schon existierenden Settings bzw. deren Verlagen an? Mache ich erst mal ein Selfpublishing-Buch mit einem halben Dutzend abgefahrener Fantasy-Völker, ready to drop into your Numenera- oder Myranor- oder sonstwas-Kampagne? Oder mache ich mich dann unglücklich? Soll ich einfach noch zehn Jahre im stillen Kämmerlein weiterarbeiten, bis auch der Rest geschafft ist?
Ich schreibe das hier nur aus selbsttherapeutischen Gründen hin, weil es mal raus muss. Aber ich lese auch gerne Kommentare zu meinem Elend!
fivebucks:
Hier bei Eigenentwicklungen einstellen :)
Achamanian:
--- Zitat von: fivebucks am 29.10.2015 | 17:39 ---Hier bei Eigenentwicklungen einstellen :)
--- Ende Zitat ---
Hatte ich natürlich auch schon überlegt, schrecke nur davor zurück, den Textwust in eine Form zu bringen, die für jemanden außer mir verständlich ist! Besonders, weil alle möglichen Settingteile auf völlig unterschiedlichen Entwicklungsständen sind ... aber eigentlich sollte ich das wohl echt mal so Stück für Stück machen, allein, um das mal aus meiner persönlichen Kopfbude rauszuholen.
fivebucks:
Ich bin schon gespannt :d
Antariuk:
--- Zitat von: Rumpel am 29.10.2015 | 17:41 ---Hatte ich natürlich auch schon überlegt, schrecke nur davor zurück, den Textwust in eine Form zu bringen, die für jemanden außer mir verständlich ist! Besonders, weil alle möglichen Settingteile auf völlig unterschiedlichen Entwicklungsständen sind ... aber eigentlich sollte ich das wohl echt mal so Stück für Stück machen, allein, um das mal aus meiner persönlichen Kopfbude rauszuholen.
--- Ende Zitat ---
Was helfen kann bei sowas ist sich ein kleines Wiki einzurichten, wo man dann richtig rumtoben und zig Artikel aufmachen und verlinken kann und irgendwann ergibt plötzlich alles einen Sinn. Hab ich bei meinen letzten beiden Großprojekten so gemacht und fand es um Längen besser als normale Textdokumente.
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