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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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First Orko:

--- Zitat von: Sashael am  2.03.2019 | 13:26 ---Okay, und das unterscheidet Discovery von anderen Star Trek Serien inwiefern?  wtf?

--- Ende Zitat ---

Dass diese ihre eigenen Plots zumindest grundlegend ernstgenommen haben. Sei es ein vordergründig durchdrehender, meuternder Spock, der in "Thalos IV Tabu" letzlich in absoluter Loayalität zu seinem einstigen Captain handelt oder gleich der ganze Dominion-Plot in DS9: Ich finde in den alten Serien grundsätzlich nachvollziehbare Motive, Charaktere und Entwicklungen.
Bei DISCO: Fehlanzeige.
Oder kannst du mir dieses "Klingone-Mensch-Verräter-Gegenverräter-doch-kein-echter-Klingone-Kunstmensch-der-eigenlich-Klingone-ist"-Tyler-Gebilde erklären? Sein Charaktermotivation? Seine Entwicklung? Warum ist der noch gleich in Sektion 31 und nicht in militärischer Gefangenschaft? Wieso ist der Vokh-Anteil jetzt faktisch nicht mehr da?
Ich steig da nicht durch.
Und dann immer wieder dieses "Oh wir müssen mal coolen Stuff zeigen...ööhm.. Zeitreise! Meteoritenflitzer! Paralleluniversum!"
Langsam keimt bei mir der Eindruck, dass man Abseits von Effekthascherei und pseudo-komplexen Handlungssträngen nicht wirklich etwas zu erzählen hat. Und _DAS_ ist m.E. ein eklatanter Unterschied zu allen anderen ST-Serien. Ich schaue nämlich gerade TOS und bin immer wieder beeindruckt über die Vielfalt der Episoden dort, die Experementierfreude.
Bei DISCO fehlt mir eine Linie, eine Idee darüber, was die Serie sein will. Das fängt schon bei dem genereischen blau-leuchtenden-Transparenzmonitor-Design der Enterprise aus, die auch aus Minority-Report stammen könnte. Da stecht doch kein Konzept dahinter, wie bspw. das LCARS-Interface von TNG.

Je länger ich die Serie gucke, desto mehr fällt mir das auf und wo ich zu Anfang dachte "Ok, das wird noch" bin ich mir langsam nicht mehr so sicher. Mal schauen, wie es in S3 wird....  :-\

Kowalski:
Also, wenn man sich anschaut wer gekantet wurde dann sollte klar sein das das Konzept der ersten Season über den Haufen geworfen wird.

So sehr ich diese etwas dunklere Auslegung von Star Fleet mochte die von vielen Fans angekreidet wurde so sehr sind mir die Sporen und der Sporenantrieb als Plot-Solution zunehmend egal.

Aber trösten wir uns damit das Star Trek nicht so sehr "Science" Fiction ist sondern viel mehr eine Soap Opera in Space.

Season 2 wird die Season von Disco sein die Fehler der ersten aufräumt und uns, am Ende der Season mit einer neuen Spielwiese für Season 3 erfreut.
Erst ab Season 3 wird sich das Schicksal der Serie entscheiden und erst ab dieser Season sollte man sich letztendlich entscheiden ob man Fan sein will oder nicht (von Disco)

Ein Großteil der Veränderungen war bisher zum besseren.
Auch das verlassen des Opfer-Narrativs das Saru in der ersten Season hatte ist für mich ein Zeichen das die Serie wieder mehr Fuß in der Realität unserer Zeit fasst und sich nicht so sehr von den Rändern okkupieren lässt.

Das scheint ein Lichtblick zu sein (Auch wenn ich die Auflösung seltsam fand) (Die Idee das es eine Massenpsychose und Manipulation ist die Sarus Rasse im Glauben lässt sie wären eine Opfer-Spezies, köstlich)

Holothuroid:
Also noch mal nachgeschaut. Pikes ursprünglicher Besuch auf Talos IV war drei Jahre vor der aktuellen DSC-Staffel.

Was mich aber überrascht: "xxx mark yyy" sind offensichtlich absolute Koordinaten. Jetzt frage ich mich, wie das geht. - Also das ist so dämlich wie die Erklärung der Stargate-Adressen in jenem Kinofilm. Das ist mal eine Sache, die mich wirklich aufregt.

Kowalski:

--- Zitat von: 1of3 am  3.03.2019 | 19:28 ---Was mich aber überrascht: "xxx mark yyy" sind offensichtlich absolute Koordinaten.

--- Ende Zitat ---

Warum nimmst Du das an?
Und, wenn man nicht gerade Jahre verstreichen lässt, ist das nicht ganz in Ordnung????

Mr. Ohnesorge:
Wahrscheinlich gibt es einen Technobabble-Grund, der dagegen spricht. ;D

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