Medien & Phantastik > Sehen

Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

<< < (230/346) > >>

ManuFS:

--- Zitat von: 1of3 am  3.03.2019 | 19:28 ---Was mich aber überrascht: "xxx mark yyy" sind offensichtlich absolute Koordinaten.

--- Ende Zitat ---

Ist das in STD so? Wenn ja haben sie NOCH WAS kaputtgemacht, denn bisher waren das Kurs-/Richtungsangaben, keine exakten Koordinaten. :)
http://www.orionpressfanzines.com/articles/navigation_coordinates_in_star_t.htm

Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: Kowalski am  6.03.2019 | 01:10 ---Hätte es TNG nicht gegeben, gäbe es keine Nachfolgerserien. Absolut richtig.
--- Ende Zitat ---

Das habe ich schon nicht gesagt. Ich habe gesagt: Würde man unter heutigen Bedingungen TNG produzieren, würde es nach 1-2 Staffeln abgesetzt. Einfach weil Staffeln 1-2 eher schlecht waren, und TNG erst mit Staffel 3 gut wurde. Aber damals in den 1980ern hat man durchgehalten. Heute wäre die Finanzierung schneller weg.


--- Zitat von: Kowalski am  6.03.2019 | 01:10 ---Hier zu behaupten es gäbe keinen Markt für Star Trek ist etwas verwegen, meinst Du nicht?
--- Ende Zitat ---

Gut, dass ich das gar nicht behauptet habe.


--- Zitat von: Kowalski am  6.03.2019 | 01:10 ---Ich denke nicht das jemand hier annimmt heute könnte man eine Serie produzieren die ST:TNG gleicht, egal was, sie müsste anders als TNG sein.
--- Ende Zitat ---

Das war nicht mein Punkt. Mein Punkt ist, Discovery ist ein Star Trek fürs 21. Jahrhundert. Deutlich weniger Kammerspiel als es TNG war. Eben weil es sich auf einem überfüllten Markt behaupten muss.
Ich mag Discovery, weil es tatsächlich die Star Trek Tropes fit fürs 21. Jahrhundert macht.


--- Zitat von: Kowalski am  6.03.2019 | 01:10 ---Hätte es nur die Schritte 1 bís 8 bis zum ersten Star Trek RPG (1982) gegeben und dann lange nichts, dann könnte man ruhig sagen das Franchise wäre tot.
Seitdem gibt es aber 37 Jahre Inhalte die neue Fans generiert haben.
--- Ende Zitat ---

Noch mal, ich habe garantiert nie gesagt, dass das Franchise tot ist.

Kowalski:

--- Zitat von: Wisdom-of-Wombats am 10.03.2019 | 00:45 ---Das habe ich schon nicht gesagt. Ich habe gesagt: Würde man unter heutigen Bedingungen TNG produzieren, würde es nach 1-2 Staffeln abgesetzt
--- Ende Zitat ---

Die Annahme das ein Ford Model T heute auf dem Fahrzeugmarkt keine Chance hätte ist völlig richtig.
Und banal.


--- Zitat von: Wisdom-of-Wombats am 10.03.2019 | 00:45 ---. Einfach weil Staffeln 1-2 eher schlecht waren, und TNG erst mit Staffel 3 gut wurde. Aber damals in den 1980ern hat man durchgehalten. Heute wäre die Finanzierung schneller weg.
--- Ende Zitat ---

Die Annahme das heute andere Marktbedingungen in der Filmbrache für Serien herrscht als in den 1980-ern und 1990-ern ist völlig richtig.
Und banal.


--- Zitat von: Wisdom-of-Wombats am 10.03.2019 | 00:45 ---Gut, dass ich das gar nicht behauptet habe.
--- Ende Zitat ---

Ich wollte Deine Aussage aus der Banalität herausholen und darauf Hinweisen das eine Star Trek Serie durchaus Marktchancen hat.
Auch heute.
Wie man an Discovery sieht und wie Du ja auch, völlig richtig, selbst klar stellst.


--- Zitat von: Wisdom-of-Wombats am 10.03.2019 | 00:45 ---Das war nicht mein Punkt. Mein Punkt ist, Discovery ist ein Star Trek fürs 21. Jahrhundert. Deutlich weniger Kammerspiel als es TNG war. Eben weil es sich auf einem überfüllten Markt behaupten muss.
Ich mag Discovery, weil es tatsächlich die Star Trek Tropes fit fürs 21. Jahrhundert macht.
--- Ende Zitat ---

Da widerspreche ich Dir auch gar nicht und man kann meinen Kommentar durchaus so deuten das ich genau Deine Sicht teile das Disco eine zeitgemäße Adaption des Themas Star Trek ist.
Da passt gar kein Blatt Papier zwischen uns.


--- Zitat von: Wisdom-of-Wombats am 10.03.2019 | 00:45 ---Noch mal, ich habe garantiert nie gesagt, dass das Franchise tot ist.

--- Ende Zitat ---

Hatte ich auch nicht heraus gelesen.
Ich hatte mich nur gewundert das Du die hier TNG als nicht mehr zeitgemäß kritisierst/herausstellst.
Das ist eine eher banale Behauptung.
TNG war ein Kind seiner Zeit und ST:Disco ist das auch.
Einer anderen Zeit eben.

Auch hier stimmen wir überein. Schreiben es halt nur leicht anders auf.

tl;dr:
Star Trek als Franchise ist lange nicht tot und hat seit der Originalserie treue Fans.
Und, das sieht man denke ich ganz gut, Star Trek vertritt den jeweils liberaleren Zeitgeist, also die Avantgarde unter den SciFi Franchises
(Zumindest im Vergleich zu Star Wars)
Wenn etwas auch nach über 50 Jahren noch erzählt wird hat es sicher noch eine längere Geschichte vor sich

Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: Kowalski am 10.03.2019 | 01:33 ---Ich hatte mich nur gewundert das Du die hier TNG als nicht mehr zeitgemäß kritisierst/herausstellst.

--- Ende Zitat ---

Du hast mich tatsächlich nicht verstanden... Ich beziehe mich mit meiner (angeblich banalen) Aussage bzgl. "TNG würde heute vor Staffel 3 eingestellt" überhaupt nicht aufs inhaltliche von TNG. Ich beziehe mich damit alleine auf die Länge der Findungsphase von TNG (und übrigens auch DS9). Eine Serie hat heute keine 2 Staffeln Zeit, ihre Zuschauer zu finden - darauf bezog ich mich.

Die alten Star Trek Serien litten sehr darunter, dass die Macher eine gute Grundidee hatten, aber in allen Fällen ca. 2 Staffeln (also über 40 Folgen) brauchten, bis sie eine eigene, erfolgreiche Sprache fanden. Heute bekommt eine Serie keine 40 Folgen Vertrauensvorschuss mehr, sondern muss innerhalb von einer, maximal zwei  (heute deutlich kürzeren) Staffeln liefern, oder sie wird eingestellt.

Auch TNG würde inhaltlich und in der Darbietung heute Erfolg haben, wie "The Orville" deutlich zeigt. Vorausgesetzt, die Serie findet sofort und erfolgreich Zuschauer. Das Discovery deutlich action-orientierter ist als TNG und seltsamerweise auch DS9 liegt an der gewählten Darreichungsform, die sowohl Trekkies als auch neue, junge Zuschauer ansprechen soll. Dabei bleibt bei Discovery wesentlich mehr Star Trek übrig als in der Kelvin Timeline, die einfach sinnloses Action-Geschlachte ist.

Kowalski:
Ah, warum nicht gleich so?

Ich finde die alten Serien gar nicht so schlecht, auch die ersten Staffeln nicht.
Erst mit einer gewissen Menge an Staffeln und Folgen entwickelt sich eine Vertrautheit der Zuschauer zu einer Serie.

Das oft verschiedene Drehbuchschreiber und Regisseure Hand anlegen und sich die Serie am Anfang wie eine Kakophonie anfühlt (für manche und in manchen Aspekten) ist nicht weiter verwunderlich.
Erst wenn wir als Zuschauer das Gespinst der verschiedenen Erzählstränge und Erzählstimmen entwirren ergibt sich, auch durch die Nuancen, ein besseres Gesamtbild.
So wie ein gut eingesessener Sessel oder ein Lieblingskleidungsstück, es braucht Zeit und Vertrautheit, die kann nicht jeder in kürzester Zeit anbieten und die entwickelt auch nicht jeder.

Und, geben wir es zu, ein Großteil des Casts der Serien musste selber in die Rollen hineinwachsen und auch schauspielerisch reifen.
Von Ausnahmen mal abgesehen.
Dazu sind es Soaps, und keine Produktionen mit mehreren Superstars, oft sind das eher No-Names die Serien gedreht haben aber nicht das Flair von Superstars verbreiten.

Was heute tatsächlich anders ist, ist der Markt und das Zuschauerverhalten.
Aber auch die Professionalität der Serienproduktionen ist eine andere.
Somit kann man mit kürzeren Serien aber auch mut einer kürzeren Ramp-Up Phase herausfinden ob etwas im Markt besteht oder nicht.
Kein Widerspruch.


--- Zitat ---Auch TNG würde inhaltlich und in der Darbietung heute Erfolg haben, wie "The Orville" deutlich zeigt. Vorausgesetzt, die Serie findet sofort und erfolgreich Zuschauer.
--- Ende Zitat ---
Ist es nicht banal/selbstverständlich das eine Serie Erfolg hätte wenn sie Erfolg hat?
Bitte verstehe nicht banal als Kritik, manchmal hilft es das offensichtliche zu erzählen.
Interessant wird es wenn es nicht so offensichtlich ist.

Und das nicht (nicht allen?) offensichtliche ist das die Erzähltechniken und der Markt sich stark verändert haben.
Das ältere Muster mit neuem Leben erfüllt Abnehmer und Fans finden ist kein Widerspruch dazu das sich die Zeiten geändert haben.

Ich finde gerade die Unterschiede interessant und statt Einheitsbrei ist mir Vielfalt mit verschiedenen Schwerpunkten lieber als wieder und wieder den gleichen drögen Mist zu sehen.

Einerseits kann ich die Kritik an der Kelvin Timeline verstehen, andererseits ist das eine Abfolge von Filmen, keine Serie.
Hätte sich auch nur IRGENDJEMAND Star Trek angeschaut wenn es nur die Movies gegeben hätte???
Ich denke DEUTLICH weniger wenn es die Serie nicht gegeben hätte.

Und, obwohl, oder gerade WEIL der erste Kinofilm doch sehr viel Fan Service bietet wirkt er für nicht Serienfans eher dröge (für nicht-Fans ist er fast so unverständlich wie Twin Peaks der Film.

Ohne Serie finde ich es schwer Kelvin mit dem Rest zu vergleichen.
Mir gefiel die Timeline von der Stimmung her und von den Schauspielern, auch das Tempo fand ich angenehm unschnarchig.
Das man gerade Vulkan wegballern musste, warum?
Auch in der Timeline ist der geradzahlige Movies irgendwie besser.

Die Liste hier finde ich super (würde nur Star Trek XI als knapp besser als Star Trek XIII platzieren)

Und wie gesagt, ohne Serie Äpfel mit Birnen, sorry.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln