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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Sir Mythos:
Vielleicht steckt Michael auch sonst in dem Anzug. Oder die Eltern haben den damals für sie konstruiert.
Wird sich sicher noch ne Erklärung finden lassen.

Das Michael nicht in dem Anzug stecken würde war m.E. irgendwie klar, weil Sie ja sonst gewusst hätte, dass es eine Falle ist. Und dann auch gewusst hätte, was danach passiert.

First Orko:
Gibt es irgendeinen Grund, der mir gerade entgeht, warum Leeland Michael gerade zum falschesten aller Zeitpunkte (Drucksituation kurz vor Start der Falle für den Engel) von ihren Eltern erzählt?
Also mal abgesehen von:
1) Drama
2) damit Spock und Michael sich versöhnen dürfen
3) Drama!!!
4) der Zuschauer am Ende Michaels Mutter akzeptiert, weil sie ja "irgendwie so involviert ist" also es "logisch" (das Discovery-logisch - nicht das echte-Welt-logisch!) ist, dass sie im Anzug steckt

fällt mir kein Grund ein, warum er Michael in so einer Drucksituation nochmal psychisch extra belasten will - Es sei denn natürlich, er möchte sabotieren (könnte seinen versuchten Einzelgang erklären und dass jederman glaubt er "verheimliche etwas").
Dem gegenüber steht aber, dass er als Vertreter von 31 sehr zielstrebig die Erbeutung des Anzugs verfolgt. Wenn das wirklich seine Motivation gewesen sein soll, war seine Aktion ggü. Michael selten dämlich - das Risiko, dass Michael mal wieder hoch emotional reagiert und die Mission gefährdet war halt immens hoch! Ich vermute mal: Wir werden es nie erfahren.

Das ist so ein typisches Beispiel, was mich an Disc massiv ärgert. Diese aufgezwungene Unsicherheit. Ständig habe ich das Gefühl, dass sie mit den Annahmen der Zuschauer spielen wollen, aber nich wissen wie es richtig geht und dann die Unsicherheiten auch nicht oder total merkwürdig auflösen. Bei mir führt das dann einfach nur zu geröteter Stirn aufgrund ständiger Facepalms.

Und dann noch - ernsthaft: "Wir bauen eine Mausefalle!" [dum dum duuuum] ? Puuh. Tiefste 90er-Oneliner-Qualität  ;D

Ach so: Und der psychologische Rat "Du musst dich nur entscheiden, den zu lieben, der dich liebt" erklärt wohl auch, warum die Admiralin mal Psychologin _war_  >;D

Dafür finde ich Spock so langsam echt gut. Seine sarkastischen Kommentare kommen langsam in den Bereich des TOS-Spocks. Wobei ich hier auch eher Zufall vermute als gewollt.

*seufz* Aber es ist ja nicht mehr lang  ^-^

Achamanian:
Ich habe mich wieder auf den Stand gebracht und bin jetzt ganz versöhnt. Inhaltliche Kritikpunkte gibt es natürlich massenhaft, sowohl an Details (warum wurde Airiam nicht in eine Sicherheitszelle gebeamt?), als auch am Großen und Ganzen (schon wieder Zeitreise? Schon wieder künstliche Intelligenz läuft Amok?).
Das bewegt sich für mich allerdings alles im Rahmen des üblichen Star-Trek-Blödsinns, so was findet man von TOS bis Enterprise am laufenden Band, wenn man kritisch guckt.

Auf der Haben-Seite sind für mich definitiv die Figuren. Ethan Peck als Spock finde ich wirklich gut (zu einem "großartig" würde ich mich noch nicht versteigen), und die Dialoge, die sie ihm geschrieben haben, sind deutlich "spockiger", als ich erwartet hatte. Michael geht inzwischen wieder. Ich finde immer noch, dass es bei ihr in dieser Staffel eine starke Tendenz zum Overacting gibt, aber immerhin sind die emotionalen Situationen, in denen sie sich befindet, seit Spocks Auftauchen interessanter und vielseitiger.
Anthony Rapp als Stamets ist einfach der Hammer. Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt - und das ist wahrscheinlich das beste daran. Ich liebe einfach diese Figur, ich liebe, wie der Schauspieler sie rüberbringt, es macht so viel Freude, seine Szenen zu sehen.
Mit Pike bin ich auch ganz glücklich, obwohl es schade ist, dass er immer wieder in die Luschenrolle gedrückt wird. Aber der Schauspieler bringt den aufrechten Föderationscaptain nach wie vor mit ganz, ganz viel sympathischem Charisma rüber. Schön, wie er ganz verlegen wird, als er das verklausulierte Lob von Admiral Wie-heißt-sie-nochmal-bekommt.

Und dass Michaels Mutter diese Schauspielerin aus The Wire ist, ist auch schon mal einfach geil!

Wisdom-of-Wombats:
Was mir an der Serie auch gefällt: bei früheren Serien hätten wir schon ein halbes Dutzend Admiräle sterben sehen, weil sie die verschiedenen Situationen nicht überleben oder dank lazy plotting abgemurkst werden. Auch die bisherigen Todesfälle Dr. Culbert und Ariam wurde gut gehandhabt. Die Bestattung hat einiges rausgerissen.

Alex:
Also ich fande das Ende schlecht. :(  Nicht so Frust-Schlecht wie bei manchen anderen Serien, aber im Grunde wurde alles in die nächste Stafffel verschoben.
Auch die sehr schwankende Gefühlslage der Mutter war irgendwie nix.

Die nächste Staffel schaue ich mir trotzdem an, aber meine Vorfreude hält sich in Grenzen.

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