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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Der Nârr:
Ist gut. Also Charaktere, Schauspieler, Dramaturgie, Optik usw. usf., ich bin mehr als zufrieden.

Mit dem modernen Look, naja, da muss man einfach akzeptieren, dass dies vor allem eine Sache der Zeit in der die Serie jeweils entsteht und des Budget ist. Mir fällt es da schon schwer, mir Worf in diesem Klingen-Kostüm vorzustellen, aber ehrlich gesagt war die komplett TNG-Ära für mich ja der Star Trek Karnevalsverein und DS9 hat es nicht viel besser gemacht. Auf jeden Fall sind die Klingonen aber mit sehr viel Liebe entstanden. Problematisch ist evtl. noch, dass auf dem Raumschiff so verdammt viel Platz ist! Das ist ja nicht nur eine Ästhetik-Sache, und da wäre ich bei meinem einzigen richtigen Negativpunkt:

Stören tun mich ein paar auffällige Inkonsistenzen, z.B. die holographischen Kommunikationen. Die sind ja "eigentlich" erst viel später etabliert worden. Das ist für mich schon ein ärgerlicher Bruch, aber bei solchen Dingen war man ja nie so genau oder hat es totgeschwiegen. Legendär in dieser Hinsicht ist ja das DS9-TOS-Crossover, in dem die Crew der DS9 Captain Kirk begegnet - und sehr verblüfft über das Aussehen der Klingonen ist, worauf hin Worf noch bestätigt, dass dies Klingonen seien :D. Solchen Humor wird man in der neuen Serie wohl nicht finden, ich habe den Eindruck, dass die sich sehr ernst nimmt. Und solange die Folgen weiter so gut bleiben wie die ersten zwei bin ich auch verdammt zufrieden damit :).

YY:

--- Zitat von: Der Narr am 25.09.2017 | 17:09 ---Legendär in dieser Hinsicht ist ja das DS9-TOS-Crossover, in dem die Crew der DS9 Captain Kirk begegnet - und sehr verblüfft über das Aussehen der Klingonen ist, worauf hin Worf noch bestätigt, dass dies Klingonen seien :D

--- Ende Zitat ---

Andererseits hat man da einen Riesenaufwand betrieben, die alten Kulissen, Uniformen etc. nachzustellen.


Rein ästhetisch ist Discovery also doch ein Remake/Relaunch/whatever, denn wenn die z.B. mal auf die Kirk´sche Enterprise treffen sollten, wird die ja wohl kaum aussehen wie zu TOS-Zeiten ;)
Im Grunde wäre ja nichts verloren gegangen, wenn man mit dem aktuellen Stand der Zeitlinie weitergemacht hätte - passenden Plot kann man immer schaffen.

Aber in der Hinsicht sind die Trekkies eh eine sehr undankbare Zielgruppe.

Der Nârr:
Ich kenne kaum einen Trekkie, k.A. ob das so ist.

Bei der Ästhetik ist mir halt aufgefallen, dass das ja eben nicht nur Ästhetik ist. In den Serien ist ja gesetzt, dass die Raumschiffe immer größer geworden sind und daher auch immer mehr Platz in den Quartieren. Und dann kommt Discovery mit so einer riesigen Brücke ;). Das sind ja auch Funktionalität und technische Eigenheiten...

Das finde ich schwierig, kann ich aber mit leben. Ich informiere mich praktisch gar nicht über die Serie und bin daher gespannt, was noch kommt und wie andere Schiffe aussehen. Es muss ja nicht gleich die Enterprise sein, aber z.B. ein anderes Raumschiff derselben Klasse.

Ach so. Geräusche im Weltall - URGHS. Darauf hätten sie noch verzichten können -_-.

YY:

--- Zitat von: Der Narr am 25.09.2017 | 19:55 ---In den Serien ist ja gesetzt, dass die Raumschiffe immer größer geworden sind und daher auch immer mehr Platz in den Quartieren.

--- Ende Zitat ---

Joah; grad die Enterprise D war ja auch irgendwo zwischen Forschungsexpedition, Luxusliner und repräsentativem Dickschiff ;D



--- Zitat von: Der Narr am 25.09.2017 | 19:55 ---Ach so. Geräusche im Weltall - URGHS. Darauf hätten sie noch verzichten können -_-.

--- Ende Zitat ---

Ja, wie gewohnt und erwartet gab es da ein paar Momente, bei denen es in Sachen technischer/physikalischer Hintergrund ein bisschen geknirscht hat.

Da Discovery natürlich nicht anders kann als den Erzählweisen und -konventionen* aktueller Serien zu folgen, ist so was noch weniger Schwerpunkt als früher, wird also sicherlich so bleiben.

*Die stören mich abseits der technischen Seite noch am Ehesten, aber es ist erträglich.
Die Klingonen empfinde ich immer noch als Fehlgriff. 

Mann mit Ukulele:
Ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Im Prinzip find ichs gut.
Aber: Irgendwie steht Star Trek drauf, es wirkt (jedoch) noch nicht wie Star Trek. Eher wie eine spannende neue Sci-Fi-Serie, auf die man ein Star Trek-Etikett gepappt hat.

Ich verstehe halt nicht, wieso man nicht im 24. Jhd. weitergemacht hat. Da wären so viele Freiheiten möglich gewesen.
Jetzt sind wir zehn Jahre vor Kirk mit anderer Technik, anderen Uniformen, neuen Aliens und wieder neuen Klingonen (die auf Schiffen fliegen, die keine Klingonenschiffe sind ^^).

Aber das sind die Sorgen von mir Altfan. Für neue Zuschauer ist das vielleicht genau das Richtige, um Star Trek weiter am Leben zu halten.
Und immerhin bin ich soweit angefixt, dass ich wissen will, wie es weiter geht.

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