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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Lyonesse:
Die Serie ist eigentlich ganz ordentlich geworden und viele der verwendeten Versatzstücke
gefallen mir, dennoch bin ich eher verhalten, auch weil ich bisher mit Michael Burnham
nicht so viel anfangen kann. Die beste Szene war für mich gleich am Anfang mit dem
Brunnen und davon hätte ich mir auch etwas mehr gewünscht, aber leider haben einem
die Klingonen da einen Strich durch die Rechnung gemacht; immerhin sorgten sie jedoch für
eine zünftige Raumschlacht. Ich werde vor allem wegen dem Cliffhanger am Ende von Folge 2
erst mal dranbleiben, denn die Serie hat sicher noch einiges Potential nach oben und bisher
auch nicht wirklich etwas falsch gemacht.

Edit: Vielleicht hätte dem Franchise auch mal eine andere Herangehensweise ganz gut getan.
Immer nur das Konzept Raumschiff auf Entdeckungsreise auszuspielen wird auf die Dauer einfach
langweilig oder gibt es nix anderes in dem Universum?

YY:

--- Zitat von: Tigerbunny am 30.09.2017 | 08:30 ---starke Frauenfiguren

--- Ende Zitat ---

Das finde ich ja einen recht inhaltsleeren Begriff - gerade wenn ich mir anschaue, wer da was drunter versteht.
Ist jetzt aber auch keine Kategorie, in der ich bei Filmen und Serien gewohnheitsmäßig denke.


(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Von den beiden Frauen, die im Mittelpunkt stehen, ist die nicht-blitzbirnige jedenfalls nicht mehr dabei und bei der anderen laufen mehrere Definitionen des obigen Begriffs mMn ziemlich ins Leere.


--- Zitat von: Lyonesse am  1.10.2017 | 14:12 ---Immer nur das Konzept Raumschiff auf Entdeckungsreise auszuspielen wird auf die Dauer einfach
langweilig oder gibt es nix anderes in dem Universum?

--- Ende Zitat ---

Spätestens zu DS9-Zeiten ging bei mir im Bekanntenkreis öfter mal der Gedanke an eine Serie mit Freibeutern/-händlern im ST-Universum rum.
Das haben mittlerweile andere gründlich abgegrast und das in Settings, die das eher hergeben.

Star Trek hat da eine gewisse institutionelle Trägheit entwickelt und andere Konzepte entfernen sich schnell von den zentralen Elementen der anderen Serien.
Star Trek heißt bis auf Weiteres auch automatisch Starfleet und das steckt einen Rahmen, der mit DS9 schon arg strapaziert war.
Wenn das gut gemacht ist, sehe ich darin aber auch nichts Schlechtes, Langweiliges oder Abgelutschtes - da lässt sich im Kleinen, d.h. im Bereich einzelner, abgeschlossener Folgen, schon enorm viel draus machen und auch wenn die anderen o.g. SF-Serien nicht im ST-Universum spielen, sind die Zuschauer damit dennoch erst mal in andere Richtungen bedient.


Als kleinere Ableger (gerne auch als Eigenbau im P&P) könnte ich mir schon Sachen vorstellen wie einen Fokus auf die Zeitpolizei oder eine bierernste Sektion 31-Kampagne.
Das funktioniert aber nur in Abgrenzung und als Kontrast zum "üblichen" ST-Universum. Aber ST ist seit Jahren im Mainstream nicht mehr präsent genug, dass so was in der Breite (d.h. als Serie o.Ä.) funktionieren würde.

Samael:
Ich habe die erste Folge nicht zu Ende geschaut. Erst der Quatsch mit den Fußspuren, dann gibts auf einmal keine unbemannten Sonden mehr und die eimzigen optischen Sensoren an Bord bestehen aus einem alten Teleskop.

Ok, „Science“ war nie das Wichtigste bei Star Trek. Hier wurde aber wirklich auf jedes Mindestmaß an Plausibilität gekackt.

Nomad:
Wie wäre es mal mit einer Serie aus der Sicht eines der anderen Völker.

Aber ich gebe zu, das hätte höchstens Chance als Nischenprodukt und wäre kein Mittel um das Franchise neu zu starten.

El God:
Meine Gedanken zu den ersten 10 Minuten von Folge 3: "Orange is the new Trek."

Bitte bitte bitte hört auf mit der Wackelkamera. Vor allem dann, wenn sie stilistisch völlig unnötig ist. Aaaarg.

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