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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]
Tigerbunny:
Langsam kriege ich ein Problem mit der Serie. Außer Ripper ist so ungefähr keiner von der Crew auch nur einen Deut sympathisch. Das sind in meinen Augen alles Feiglinge, Kotzbrocken und bestenfalls Idioten. Michel genießt noch einen Rest Sympathie, aber auch nur, weil ich als Zuschauer in ihre Perspektive gezwungen werde(das hat bei Stargate: Universe schon nicht funktioniert). Selbst die Klingonen sind bloß noch fremdartiger als früher, aber nun doch wieder die üblichen, ehrlosen Gesellen.
Krieg hin, Krieg her, das ist doch nicht die Föderation. Das ist ein totalitäres Regime. Ich erwarte nunmehr fast, dass wir demnächst einen Perspektivenwechsel erleben und feststellen, dass wir uns die ganze Zeit im Spiegeluniversum aufgehalten haben.
Wie kann man nach so einem starken Piloten nur dermaßen abstürzen?
El God:
Ich hoffe ja, dass sich das alles noch als Pilztrip herausstellt.
Huehuehue.
:(
Niniane:
Was mich halt so massiv an den Klingonen stört, ist, dass sie so völlig anders sind. Das ist ja eine nette Idee, ein Volk vorkommen zu lassen, das bekannt ist, aber dann doch nicht so völlig verzerrt und verändert.
Wenn es da Probleme mit den Rechten gab, hätte ich mir anstelle der Serienmacher was anderes ausgedacht. Achja, und dafür vielleicht richtige Schauspieler verpflichtet und nicht diese Overacting-Karikaturen, die da nuschelnd durch die Kulissen staksen. Von Voq krieg ich Aggressionen.
Mutifu:
Interessant, wie krass der Abstoßungseffekt bei einigen ist. Ich fand die Folge nämlich auch toll. Das war richtiges Star Trek und das habe ich lange nicht mehr in neuer Form gesehen.
Logiklöcher findet man immer, unser Alltag ist voll von solchen, dennoch heißt es dann sobald es Fiktion ist immer schnell "unlogisch" oder "unrealistisch". Ich bin da aber auch recht hart im Nehmen und finde, dass nicht alles immer erklärt werden muss.
Allerdings stört mich das teils übertriebene Drama auch immer noch (da zähle ich auch die Sicherheitsoffze zu), da kann kein Befehl einfach mal gegeben und quittiert werden, ohne irgendwas dramatisch dahinzuhauchen... bin ich aber bereit als moderne Erzählform erstmal so hinzunehmen.
Davon sind die Klingonen übrigens explizit ausgenommen, die Dramaklingonen finde ich toll und mir erscheint das als Weiterführung einer stark auf Ehre und Riten aufgebauten Gesellschaft auch schlüssig. Ich habe den Eindruck einige wünschen sich die Klingonen entweder als ehrvolle, kriegerische Menschen oder als eine Art "Feenwesen", die nur in der ihnen bestimmten Weise handeln können. Zum Glück sind sie das nicht.
YY:
--- Zitat von: Mutifu am 10.10.2017 | 12:04 ---die Dramaklingonen finde ich toll und mir erscheint das als Weiterführung einer stark auf Ehre und Riten aufgebauten Gesellschaft auch schlüssig.
--- Ende Zitat ---
Grad diese Folge hat es mir schwer gemacht, mir ein halbwegs schlüssiges Bild zu machen, wie die Klingonen ticken.
Da kann ich nur alles von einem Moment zum nächsten so hinnehmen, wie es mir gerade präsentiert wird - und das nimmt der ganzen politischen Seite ziemlich den Reiz.
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