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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Kowalski:
ST:TOS ist ein Kind des Kalten Krieges, wo sich die Macher überlegt haben wie es nach einer Beilegung des selben aussehen würde.
ST:TNG ist ein Kind der Entspannung und des Erkennens das hinter dem Eisernen Vorhang auch nur Menschen leben. Hier zähle ich auch DS9 und VOY dazu.

ENT, hat das eine Verankerung? Das ist zwar seht "Back to TOS", aber eben an vielen Stellen uninspiriert.

ST:DIS schaut für die Gegner nicht so sehr nach außen sondern nach innen. Sowohl bei den Klingonen und bei der Föderation kommt die wahre Gefahr für die Werte von innen und nicht von außen.

Wieder ein Aufguß von TOS geht nicht, es paßt meiner Meinung nach nicht zum Zeitgeist. Man holt die paar Rentner ab die TOS oder TNG lieben und der Rest schaut was anderes.
Ich denke das ist auch der Grund warum es keine JJ-Trek  Serie gibt, auch wenn ich mir das wünschen würde. Und bei den Stilmitteln sind sich JJ-Trek und ST:DIS gar nicht so unähnlich.

Ich beziehe mich hier auf die Erzählstrukturen und übergeordnete Botschaften. Wann das im ST Universum zeitlich stattfindet ist im Endeffekt wumpe.

Der Nârr:
Ich teile die Einschätzung bzgl. Kirk und für mich ist TNG auch erstmal zuerst eine ganz andere Serie als TOS und nur an zweiter Stelle eine Star-Trek-Serie. Ich finde eh, dass keine Star-Trek-Serie wie eine andere wäre und irgendeiner Form "typisch" für Star Trek. TNG oder den Karnevalsverein, wie ich die Serie nenne, kann ich auch gut im Hintergrund oder nebenher laufen lassen. Mit TOS kann ich das nicht so gut, finde die Serie aber auch anstrengender zu gucken, weil ich diese langsame Erzählweise nicht mehr gewohnt bin. Dafür sind die Dialoge die besten in Star Trek und man hat den besten Captain der bisherigen Star-Trek-Geschichte - ja, besser selbst als Captain Ed Mercer. Ich finde inzwischen, dass Shatners Kirk in manchen Zügen eine große Ähnlichkeit zu Falks Columbo hat. Ich liebe es, wie Shatner dem Problem auf die Schliche kommt. Discovery, naja, da muss ich mich auch drauf konzentrieren, weil ich sehen möchte, was passiert, nur in den Actionszenen wird mir langweilig (zum Glück sind die nicht so lang wie in Hollywood-Actionfilmen).

El God:
Lustig. Für mich ist TNG, VOY und DS9 stilistisch sehr nah aneinander und erzeugen insgesamt das, was ich als StarTrek-Universum wahrnehme. ENT ist sehr bemüht hineingekleistert, scheitert aber imho an der Besatzung und daran, den Zeitgeist komplett verfehlt zu haben. TOS dagegen ist wie aus einem anderen Jahrhundert, im Verhältnis zur Erzählweise und den Geschichten der moderneren ST-Iterationen wirkt es auf mich wie eine Jules-Verne-Geschichte im Vergleich zu zeitgenössischer SciFi. Man wusste es halt noch nicht besser - und besser auf den Schirm bringen konnte man es damals auch noch nicht.

Pyromancer:
Für TOS-Fans:
http://startrekcontinues.com/index.html

Leider kommt demnächst die letzte Folge, und dann ist Schluß. Es war rechtetechnisch eh ein Wunder, dass es so lange gut ging.

Talasha:

--- Zitat von: Der Narr am 11.10.2017 | 21:35 ---. Dafür sind die Dialoge die besten in Star Trek und man hat den besten Captain der bisherigen Star-Trek-Geschichte - ja, besser selbst als Captain Ed Mercer. Ich finde inzwischen, dass Shatners Kirk in manchen Zügen eine große Ähnlichkeit zu Falks Columbo hat. Ich liebe es, wie Shatner dem Problem auf die Schliche kommt.

--- Ende Zitat ---
Ja, nur sein Balzverhalten ist richtig übel.  ;)

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