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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Teylen:
Es wird halt problematisch wenn es bei dem einzigen toten Charakter auf Seiten der Guten ausgerechnet den Homosexuellen, im Rahmen des Klischee, erwischt. Es hilft auch nicht wenn, bei genauerer Betrachtung, noch das Bury Your Gays Trope mit dem Stuffed into the Fridge Trope verbindet.

Wenn die Charaktertode bei Game of Thrones ausschließlich Renly getroffen hätten, nachdem man seine Beziehung mit Loras zeigte, würde man auch Game of Thrones dafür kritisieren.

--- Zitat von: Der Narr am 14.02.2018 | 11:06 ---Aber prinzipiell, ja, wenn dieses "Trope" so stark als Problem wahrgenommen wird hätte man Culbert einfach von vornherein als Frau planen sollen.
--- Ende Zitat ---
Man hätte Culbert auch einfach wahlweise nicht umbringen können, oder ihn überleben lassen.
Das heißt es hätte, meines Erachtens, nichts dagegen gesprochen einen No Name-Charakter sterben zu lassen.
Der Geist-Führer auf der Pilz-Ebene hätte schließlich auch funktioniert wenn Culbert gelebt hätte, war unabhängig davon.
Man hätte Culbert auch über die Pilz-Sache einfach zurück holen können.
Vielleicht in dem man seinen Sarg, wie Spock, auf den Pilz-Stein schießt.
Vielleicht in dem man den Trick bemüht der uns wahrscheinlich zu Lorca noch bevor steht. Da habe ich einmal seine Original-Persona gezählt, wo ich nicht wie der Admiral glaube das die Off-Screen starb, und ich habe, plus die nicht unbedingt subtile Auflösung mit dem Sturz in die Wolke.


--- Zitat ---Ich möchte aber anmerken, dass mit Voq auch ein männlicher Beziehungspartner in einer heterosexuellen Beziehung gestorben ist.
--- Ende Zitat ---

Einerseits ist Voq, nach meinem Verständnis, nicht gestorben.
Das heißt der wurde bei lebendigen Leib zu Tyler gemacht.
Andererseits lebt Voq, so in Tylers Körper, durchaus weiter.
Was zu dem Beziehungsdrama von Burnham führte. Die sich, wie auch immer, sogar halbwegs mit Voq/Tyler abfand.
Letztlich fällt Voq doch mitunter deutlich in die Villain-Kategorie.


--- Zitat von: Kowalski am 14.02.2018 | 11:33 ---Also ich fand es gut das sowohl Star Trek: Beyond als auch Star Trek:Discovery die sexuelle Präferenz der Crew Mitglieder NULL skandalisiert.
--- Ende Zitat ---
Man kann durchaus die Ansicht verwenden das die Verwendung der Tropes von Star Trek:Discovery durchaus eine Aussage zu der sexuellen Präferenz und Darstellung der Crew-Mitglieder trifft.
Genauso wie eine mögliche, aktuelle Horrorserie, die sich entscheidet die Schwarzen Charaktere als Erste, im Rahmen der Klischees ggf noch kreischend, rauszuschreiben, eine Aussage in Bezug auf Rassismus respektive rassistische Tropes trifft.
Das dies normal und unaufgeregt geschieht, macht es nicht unbedingt besser.

Sir Mythos:
Die Frage ist doch: Ist das ein Trope Problem weil die Serie es dazu macht (meines Erachtens nach nicht) oder eher, weil auf diese Problematik sensibilisierte Fans es dazu machen (meiner Meinung nach)?

Wie ich schon gesagt habe: Ich fand den Tod Colberts in der Serie passend. Man hätte nur mehr aus der Konstellation Staments - Tayler rausholen können. Aber vielleicht ergibt sich das in Staffel 2. Mit einem Red Shirt hätte das nicht funktioniert. Und Colbert war halt ein Nebencharacter, kein Hauptcharacter. Insofern passte das schon.

Das mit Sarg -> Pilzplanet hätte ich gut gefunden. Wäre ne schöne Star Trek Referenz gewesen und hätte die Möglichkeit einer Rückkehr eingebracht.

Bezüglich Lorca:
Original-Lorca haben wir ja nie gesehen. Wieso der überhaupt im Spiegeluniversum sein sollte erschließt sich mir nicht. Vermutlich ist der tatsächlich mit der Mannschaft der USS Buran gestorben. Der Spiegel-Lorca ist ja nur durch Zufall in unserem Universum gelandet. Insofern müsste es bei uns zu dem Zeitpunkt zwei gegeben haben (es sei den Original war schon Tod, wovon ich ausgehe.)
Und Spiegel Lorca ist ja dann gestorben. Insofern ist davon auszugehen, dass der nicht wieder auftauchen wird.

Kowalski:

--- Zitat von: Teylen am 14.02.2018 | 11:48 ---Man kann durchaus die Ansicht verwenden das die Verwendung der Tropes von Star Trek:Discovery durchaus eine Aussage zu der sexuellen Präferenz und Darstellung der Crew-Mitglieder trifft.
Genauso wie eine mögliche, aktuelle Horrorserie, die sich entscheidet die Schwarzen Charaktere als Erste, im Rahmen der Klischees ggf noch kreischend, rauszuschreiben, eine Aussage in Bezug auf Rassismus respektive rassistische Tropes trifft.
Das dies normal und unaufgeregt geschieht, macht es nicht unbedingt besser.

--- Ende Zitat ---

Könnte auch sein man interpretiert hier von NOT-Kowalski Seite so viel rein wie sonst Kowalski hineininterpretiert und dafür nicht für voll genommen wird.
 ~;D

Manchmal ist ein Serien-Tod nur ein Tod.
Und kein Trope.

Wer nur noch Zitate sieht der sieht nicht die Originalgeschichte sondern ein Frankensteinmonster aus anderen Geschichten.

Teylen:
Das Trope Problem ist eins weil es viele Serien so machen.
Das heißt wenn mal ein homosexueller Char hops geht würde keiner meckern. Wenn man damit rechnen kann das ein homosexueller Char, kurz nach der Etablierung, immer raus geschrieben wird, dann ist das meines Erachtens durchaus ein Problem. Genauso wie es kein Problem wäre wenn einmal der (einzige) Schwarze Nebencharakter als erstes im Slasher-Film stirbt, es aber zum Problem wird wenn es in jedem Slasher-Film mit Schwarzen Nebencharakter so ist.

Dazu kommt, dass es die Herausforderung gibt, dass wenn das Geschlecht des Charakters ändert, man im nächsten wenig ansprechenden Trope landet.

Es wird dann auch nicht besser wenn es Fans gibt, welche die Behauptung aufstellen, das Star Trek: Discovery hinsichtlich der Einbindung von Sexualität und Beziehung besonders positiv sei. Nachdem die Serie ein eher negativ besetztes Trope ausgerollt hat.
Das ist als würde man einen Slasher-Film, in dem es einen Schwarzen Charakter gibt, der innerhalb der ersten 5 Minuten, noch vor den Credits, abtritt, dafür loben das der Slasher - mit Verweis auf eben den Charakter - besonders inklusiv hinsichtlich der Einbindung Nicht-Weißer Charaktere gewesen wäre.
War er aber nicht. Er war im besten Fall dahingehend ein normaler Slasher-Film, im schlechten Fall kann man den Vorwurf anbringen rassistische Tropen weiter kolportiert zu haben.

--- Zitat von: Sir Mythos am 14.02.2018 | 12:23 ---Bezüglich Lorca:
Original-Lorca haben wir ja nie gesehen. Wieso der überhaupt im Spiegeluniversum sein sollte erschließt sich mir nicht.
--- Ende Zitat ---
Man geht davon aus das Original-Lorca mit dem Übertritt von Spiegel-Lorca im Spiegeluniversum landete.
Wo er, laut der Aussage der Admiral, als vereinzelter Sternenflotten Offizier nicht überleben konnte.

Ich persönlich wäre nicht überrascht wenn Spiegel-Lorca, mit seinem Sturz in den Pilz-Kern, wo er sich bläulicherweise atomisierte, in die Pilz-Welt übergegangen wäre. [Was dazu passen würde, das bis dahin, alle atomisierten Personen in rötlichen Wolken verpufften] Wo wir ihn dann, wenn man sich die Crew der Star Trek: Discovery wieder entscheidet rumzuhüpfen, wiedersehen werden.

Der Nârr:
Eigentlich können Sternenflotten-Offiziere im Spiegel-Universum leichter überleben als umgekehrt.

Spock hatte das ja sehr schön so erklärt, dass der Zivilisierte sich leichter als Barbar ausgeben könne als umgekehrt der Barbar als Zivilisierter. Das merkte man ja auch bei der Imperatorin, die nicht in der Lage war, ihre Rolle zu spielen, während Burnham den Kannibalen mimen konnte.

Die Admiralin liegt also falsch - oder Spocks Logik war fehlerhaft. Wir werden es vielleicht erfahren, falls Lorca wieder auftaucht.

Wenn Lorca nicht ins Spiegel-Universum versetzt worden wäre, hätte Spiegel-Lorca ihn allerdings beseitigt (getötet oder in Karbonit eingefroren).

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