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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Kowalski:
All things WRONG with the Mycelium Rant:

Suggestion: Keep things VAGUE. Instead of Lasers use Phasers. Suggestion: Instead of Mycelium use strangeprotofunghium. And the proto-funghi are not from biomatter but from vaccuumenergy created pseudoscience whateverium. Rant Problem solved......
They use existing Mushroom names? OMFG?
Und Weltraumfahrzeuge werden Schiffe genannt! OMFG!

Der Witz ist, ich kenn mich mit Pilzen nicht aus und es ist mir folglich egal.
Wie 99% der Zuschauer, egal ob sie die Serie nun mochten oder nicht.

Ich würde halt davor warnen die Drehbücher von einem Mykologen schreiben zu lassen.
Ich denke DAS wäre die echte Katastrophe.

Einziges Fazit so weit:
Nutzt ausgedachte Wörter so das Euch keiner auf irgendwas festnageln kann.

Nutzt Technobabble, je weniger Sinn es in der realen Welt ergibt, umso besser.....

Wenn man es aber namentlich so weit von der heutigen Physik entfernt das man nichts erkennbares mehr verwendet dann könnte man auch ein auf Hogwarts Prinzipien basierendes Raumschiff nehmen.

Dann ist das teleportieren etwas wo jemand weit getragen wird.
Superschnelle Roboter die zwischen zwei Punkten hin und her wetzen und die Leute "tragen".
Und der Deflektor macht Späßchen und versucht die Gegner abzulenken?

Aber fachlich hat die Dame wohl voll recht.

Teylen:
Eigentlich bietet sie verschiedene Option:
1) Man nimmt etwas klanglich ähnliches, das es in der Welt nicht gibt.
Das heißt Phasers oder Lasers gibt sich nicht soviel. Man hat aber den Vorteil das man bei der Benutzung des Laserpointer nicht daran erinnert wird das es ziemlicher Unfug ist.
Das heißt Dilithium Krystalle oder Lithium Krystalle gibt sich auch nicht viel. Man hat aber den Vorteil das man bei der Benutzung der Lithium Batterie nicht daran erinnert wird das es ziemlicher Unfug ist.

So für die Zuschauer die vielleicht schon einmal etwas mehr von Pilzen und Bärchentierchen gehört haben.

2) Man beschäftigt einen wissenschaftlichen Berater.
Das heißt man hat immer noch merkwürdige Alien-Pilze, redet dabei allerdings keinen kompletten Unfug der auf alten Ted-Talks und Fachbegriffs-Bingo basiert, betreibt dabei aber speculative fiction.

Das heißt man könnte damit vielleicht tatsächlich interessante Theorien aufstellen, über die der normale Zuschauer auch nachdenken kann. Ohne dem normalen Zuschauer ein "Sie benutzen nur 30% ihres Hirns"-Schmufu vorzusetzen. Respektive Analog zu dem was erzählt wurde, eine Version "Ja, das Universum ist von einem riesigen Baum durchzogen, und über dessen Wurzeln kann man reisen".
Sowas kann passen, wenn man einen Film wie Lucy macht oder einen wie Star Wars, allerdings war Star Trek da mal weniger Fantasy [und keiner hat wegen zuviel Anspruch n Hirnschlag bekommen].

3) Man erzählt einfach etwas weniger Unsinn [und macht dafür mehr Geschichte/Charaktere etc]
Es hat schon bei Star Wars nicht geholfen das man mehr Worte & Zeit als nötig auf die Midis verschwendet hat. Nun und unter den vielen möglichen Fehlern von Episode 8 war sicherlich nicht das man etwas Dummsabbel dazu bekommen hat wie die Leute nun Gedankenverbunden wurden oder wie das mit der Projektion klappt.

Das heißt wenn man einen Transporter hat, ist es vielleicht ganz hilfreich zu sagen das der halt beamt, anstelle zu detaillieren wie der beamt. Damit beamt das Ding halt und man kann Plot machen.


Was Mr. Robot betrifft...
Das bewegt sich einerseits um 2) rum und wirkt damit etwas weniger dappert als Ar-"Lass Uns Gemeinsam Auf Die Tastatur Schlagen-row. Womit Mr. Robots Serien-Dummheiten [Die Banken haben kein Backup] weniger auffallen. Andererseits macht man exzessiv von 3) Gebrauch. Das heißt in zwei Staffeln gab es nur sehr wenige Szenen in denen überhaupt on-screen gehackt wurde. Ich erinnere mich an keine in der zweiten. Stattdessen konzentriert man sich auf die Figuren.

El God:

--- Zitat von: Kowalski am 16.02.2018 | 15:45 ---Ich würde halt davor warnen die Drehbücher von einem Mykologen schreiben zu lassen.
Ich denke DAS wäre die echte Katastrophe.
--- Ende Zitat ---

Ich glaube, ich wäre ein gar nicht so schlechter Drehbuchautor. Aber meine Tage als echter Mykologe sind nun auch schon ein bisschen her ...

Ansonsten: Ja. Und Nein. Als der Pilzkram und insbesondere das Riesentardigradum zum ersten Mal auftauchten (hat sich keiner über den Space-Wal aufgeregt?) ist meine SoD echt zerbrochen. Aber ich bin kein Canon-Fetischist und ich kann meine Anspruchshaltung recht flexibel anpassen, um trotzdem Spaß an einer Serie zu haben, obwohl halt einige Details nicht passen. Zwei Folgen später wars mir ziemlich egal.

Der Nârr:
Also Paul Stamets, nicht die Rolle in der Serie, sondern der real existierende Mykologe, schien das ziemlich cool zu finden wie man in Star Trek: Discovery mit der Sache umgeht (mein Eindruck aus seinem Auftritt bei AfterTrek), wahrscheinlich schenkt das diesem abgefahrenen Forschungsgebiet auch eine Menge Aufmerksamkeit, den es sonst nicht mal so eben generieren kann.

Wenn "ernsthafte" Wissenschaftler das nicht so toll finden, ja, super, aber ist ja nun nicht so als würde damit Schaden angerichtet werden, oder?

Pfff....

Ich finde den ganzen Pilzkram auch nur wegen der Kanon-Kompatibilität problematisch. Aber für mich ist es relativ klar, wie man das jederzeit rausschreiben kann. Die müssen ja nur beschließen, dass das Pilznetzwerk geschützt werden muss vor Kontaminationen und daher wird die weitere Forschung und Verwendung eingestellt. Muss man nur hoffen, dass nicht eine der drölfzig Milliarden anderer Spezies im Universum mal aus Versehen das Netzwerk kontaminieren und alles Leben im Universum und allen Multi-Universen auslöschen.

Kowalski:

--- Zitat von: Dolge am 16.02.2018 | 18:38 ---Ich glaube, ich wäre ein gar nicht so schlechter Drehbuchautor. Aber meine Tage als echter Mykologe sind nun auch schon ein bisschen her ...
--- Ende Zitat ---

Cross-Training ist gut.
Der Vortrag war auch gar nicht schlimm und hat schon die tatsächlichen Kritikpunkte gut dargestellt.
Auch ziemlich intelligent dargestellt.
Nur reicht halt Mykologie alleine nicht aus um jemanden zu einem guten Drehbuchautor zu machen.


--- Zitat von: Dolge am 16.02.2018 | 18:38 ---Ansonsten: Ja. Und Nein. Als der Pilzkram und insbesondere das Riesentardigradum zum ersten Mal auftauchten (hat sich keiner über den Space-Wal aufgeregt?) ist meine SoD echt zerbrochen. Aber ich bin kein Canon-Fetischist und ich kann meine Anspruchshaltung recht flexibel anpassen, um trotzdem Spaß an einer Serie zu haben, obwohl halt einige Details nicht passen. Zwei Folgen später wars mir ziemlich egal.

--- Ende Zitat ---

Eben, die SoD zerbricht eher an Unstimmigkeiten INNERHALB des Settings als am vom Setting aufgebauten Kanon.
Star Trek hat den Balast des Kanons den sie mit sich schleppen.
Den kann mal mal mit Begründung ignorieren oder neue Faktoren rein bringen.

Bei dem Sporendrive war wohl der Hauptkritikpunkt das man etwas in die Vorgeschichte einbaut das dann in ST:TOS keine Rolle zu spielen scheint.
Und es sowohl recht mächtig (also warum nutzt man es nicht weiterhin????), anscheinend beherrschbar und potentiell Imba ist.


--- Zitat von: Der Narr am 16.02.2018 | 18:52 ---Ich finde den ganzen Pilzkram auch nur wegen der Kanon-Kompatibilität problematisch. Aber für mich ist es relativ klar, wie man das jederzeit rausschreiben kann. Die müssen ja nur beschließen, dass das Pilznetzwerk geschützt werden muss vor Kontaminationen und daher wird die weitere Forschung und Verwendung eingestellt. Muss man nur hoffen, dass nicht eine der drölfzig Milliarden anderer Spezies im Universum mal aus Versehen das Netzwerk kontaminieren und alles Leben im Universum und allen Multi-Universen auslöschen.

--- Ende Zitat ---

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