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Star Trek: Discovery - 2017[SPOILER!]

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Kowalski:

--- Zitat von: Buddy Fantomas am  1.08.2016 | 17:06 ---Ab TNG, also seit dank digitaler Technik nicht für jedes andere Schiff aufwendig neue Modelle gebaut und animiert werden mussten, sind unzählige Föderationsschiffe in allen möglichen Formen aufgetaucht; einige wichen sogar komplett vom klassischen Segmentmodell ab. Der Kanon gäbe also Einiges her.

Wenn eine persönliche Note gestattete ist: Sonderlich hübsch oder glaubwürdig fand ich Schiffe in Star Trek nie, dazu war ich schon zu früh Hard-SF'ler, der Schiffe gerne möglichst gedrungen und stabil hätte, damit sie natürlicher und künstlicher Einflüssen standhalten und keine fragwürdigen Handwedeleien hinsichtlich der Reißfestigkeit der verwendeten Baustoffe bei stinknormalen Veränderungen der Ausrichtung nötig sind. Aber ich habe einfach mal akzeptiert, dass die Dinger so aussehen, wie sie nun einmal aussehen und dass Star Trek damit eine eigene Darstellungskonvention etabliert hat. Gegenüber der raketenförmigen Vorstellung der visualisierten SF *vor* Star Trek war das auf jeden Fall ein stilistischer Durchbruch.

--- Ende Zitat ---

Umm. In den meisten SciFi Büchern oder Filmen sind die Schiffe Kräften ausgesetzt die nur durch handwedeln ("Trägheitsdämpfer") nicht zur Zerstörung der Schiffe führen....

Nomad:
Für mich steht und fällt die Serie mit dem Captain. Ich kann das noch nicht mal richtig erklären. Bei Voyager hat mich Janeway so genervt, dass es die anderen Charaktäre nicht rausreißen konnten. Sisko macht auch ab der 3. Staffel einen Charakterwandel durch und dadurch wird die Serie sehr viel besser. Da spielen natürlich auch andere Sachen eine wichtige Rolle, das sie so langsam den Delta Q. mehr einbringen, aber trotzdem.
Auch Archer hat mich auch schon ab der 1. Folge genervt gerade weil er mich sehr an Janeway erinnert hat.

Ich bin sehr gespannt auf die Besetzungsliste und hoffe dass sie sich mit dem Charakterkonzept des Captains mal was neues einfallen lassen.

Kowalski:
An Voyager oder Enterprise hat nicht der Captain sondern das episodenhafte, wenig zusammenhängende genervt.
Und das es keinen Gegenpart gab.
Serien haben sich inzwischen weiterentwickelt, wir sind nicht mehr auf dem Stand der 60-er.

Was das Personal angeht ist Kirk, Spock und Bones schon nahe an einer idealen Kombination.
Das Problem ist das hier auch die Schauspieler eine große Rolle spielen, wenn einer alle an die Wand spielt geht das nicht, da muessen die andern auf aehnlichem Level sein.

Picard/Riker, Worf, Data ging auch, die ergänzen sich auch gut.

Auch Ivanova, Sheridan, Garibaldi funktionieren als Team.

Oder Sisko, Odo, Bashir, das funktioniert auch.

Jedes Team hat ein anders Gleichgewicht, und das macht es erst interessant.

Yerho:

--- Zitat von: Kowalski am  1.08.2016 | 20:55 ---Umm. In den meisten SciFi Büchern oder Filmen sind die Schiffe Kräften ausgesetzt die nur durch handwedeln ("Trägheitsdämpfer") nicht zur Zerstörung der Schiffe führen....
--- Ende Zitat ---

Handgewedelte "Trägheitsdämpfer" haben allerdings in der Regel - wie übrigens auch bei Star Trek - eher die Funktion, die Auswirkungen von Beschleunigungskräften auf die Besatzung zu annullieren bzw. zu reduzieren, nicht jedoch, die Struktur des Schiffes selbst zu entlasten. Massive, leblose Objekte kommen üblicherweise mit Kräften, die durch konventionelle Beschleunigungsmanöver entstehen, auch ohne so ein Brimborium ganz gut klar und wenn's dann extrem wird, ist ohnehin Handwedelei im Spiel und die Schiffe stecken jeweils in Warp-Blasen, im Hyperraum oder was weiß ich wo noch.

Was ich hinsichtlich Star Trek meinte ist eher, dass die Schiffe für radikale Manöver mit Impuls entweder viel zu filigran gebaut sind oder aus Materialien bestehen müssen, dessen Reißfestigkeit enorm sein muss. Wenn man solche Materialien hätte und das sogar in ausreichender Menge, um ganze Schiffe daraus zu bauen, sollen einem noch ganz andere Anwendungsgebiete einfallen, die dann unlogischerweise im Star-Trek-Universum nicht existieren.

Aber wie schon geschrieben, dass soll hier nicht der zigtausendeste Ausflug in die "Whacky Science of Star Trek" werden. Ich wollte einfach nur mal erwähnen, dass sich das Look & Feel der Schiffe für mich schon immer etwas falsch angefühlt, mich aber auch nie ernstlich gestört hat und ich den stilistischen Bruch mit den gängigen Raumschiffdarstellungen vor Star Trek durchaus zu würdigen weiß.

Kowalski:

--- Zitat von: Buddy Fantomas am  3.08.2016 | 14:14 ---Handgewedelte "Trägheitsdämpfer" haben allerdings in der Regel - wie übrigens auch bei Star Trek - eher die Funktion, die Auswirkungen von Beschleunigungskräften auf die Besatzung zu annullieren bzw. zu reduzieren, nicht jedoch, die Struktur des Schiffes selbst zu entlasten.
--- Ende Zitat ---

Und das steht wo das das so ist?
Was unterscheidet lebende MATERIE von toter MATERIE?
Zoomt man GANZ nahe dran gibt es kaum unterschiede bei den Atomen und den Bindungen dazwischen.....


--- Zitat von: Buddy Fantomas am  3.08.2016 | 14:14 --- Massive, leblose Objekte kommen üblicherweise mit Kräften, die durch konventionelle Beschleunigungsmanöver entstehen, auch ohne so ein Brimborium ganz gut klar und wenn's dann extrem wird, ist ohnehin Handwedelei im Spiel und die Schiffe stecken jeweils in Warp-Blasen, im Hyperraum oder was weiß ich wo noch.
--- Ende Zitat ---

Ja, stimmt. Ein Roboterjet kann Beschleunigungen von 20G aushalten. Aber kann er auch 60000G aushalten? (Beschleunigung eines Raumers bei Perry Rhodan z.B.....)
Ist schon klar das Wetware viel schneller kaputt geht als Hardware. Aber irgendwo ist Schluß, auch für Hardware. Und SciFi zeichnet sich häufig dadurch aus JENSEITS der Grenze zu operieren wo Hardware intakt bleibt......


--- Zitat von: Buddy Fantomas am  3.08.2016 | 14:14 ---Was ich hinsichtlich Star Trek meinte ist eher, dass die Schiffe für radikale Manöver mit Impuls entweder viel zu filigran gebaut sind oder aus Materialien bestehen müssen, dessen Reißfestigkeit enorm sein muss. Wenn man solche Materialien hätte und das sogar in ausreichender Menge, um ganze Schiffe daraus zu bauen, sollen einem noch ganz andere Anwendungsgebiete einfallen, die dann unlogischerweise im Star-Trek-Universum nicht existieren.
--- Ende Zitat ---

Du hast recht. In einem realen Universum ist die Form der Schiffe Grütze. Kugeln sind besser.

Und auch nicht. Trägheitsdämpfer to the rescue.


--- Zitat von: Buddy Fantomas am  3.08.2016 | 14:14 ---Aber wie schon geschrieben, dass soll hier nicht der zigtausendeste Ausflug in die "Whacky Science of Star Trek" werden. Ich wollte einfach nur mal erwähnen, dass sich das Look & Feel der Schiffe für mich schon immer etwas falsch angefühlt, mich aber auch nie ernstlich gestört hat und ich den stilistischen Bruch mit den gängigen Raumschiffdarstellungen vor Star Trek durchaus zu würdigen weiß.

--- Ende Zitat ---

Nein.
Trägheitsdämpfer........
Eine andere Erklärung gibt es nicht.

Vor allem weil in Star Trek Raumschiffe ziemlich schnell beschleunigen können...... Noch schneller als bei Perry Rhodan (die mit 60-TAUSEND G)

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