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(Brainstorming) Supermächte besiedeln im Kalten Krieg eine Parallelwelt
Arldwulf:
--- Zitat von: Sin am 12.11.2015 | 05:45 ---- Auf diese Art sind schon vor langer Zeit Menschen von Alpha nach Beta gelangt, aber davon hat die Welt nichts erfahren, auch da Kommunikation durch die Tore damals noch nicht möglich war. In wenigen Fällen traten genug Menschen über, um auf Beta eine kleine lokal begrenzte Zivilisation zu gründen.
--- Ende Zitat ---
Um mal dies aufzugreifen: Diese hätten dann ja genauso viel Zeit gehabt sich zu entwickeln, aber weitaus mehr Freiraum und weniger Konkurrenz. Aber eventuell andere Tiere zum domestizieren. Inklusive neuer von Tier auf Mensch überspringender Krankheiten.
Würde ein Aufeinandertreffen dieser Kulturen mit den Neuankömmlingen nicht gleichzeitig auch teilweise erhebliche Gesundheitsgefahren für beide Seiten bergen? Vielleicht sind die Portale ja gar nicht "Einweg" - aber es gibt strenge Richtlinien möglichst nicht die Erde mit fremdem Material zu "verseuchen".
Dies würde der Portaltechnologie auf der Original - Erde eine Rolle von biologischen Superwaffen geben, man könnte mit seit Jahrtausenden an den Menschen angepassten Krankheiten drohen gegen welche aber von niemandem auf dieser Welt Immunitäten existieren. Und eine Motivation die Kolonien zu bilden könnte sein möglichst viele Leute zu immunisieren.
Sin:
--- Zitat von: Arldwulf am 12.11.2015 | 13:53 ---Um mal dies aufzugreifen: Diese hätten dann ja genauso viel Zeit gehabt sich zu entwickeln, aber weitaus mehr Freiraum und weniger Konkurrenz. Aber eventuell andere Tiere zum domestizieren. Inklusive neuer von Tier auf Mensch überspringender Krankheiten.
Würde ein Aufeinandertreffen dieser Kulturen mit den Neuankömmlingen nicht gleichzeitig auch teilweise erhebliche Gesundheitsgefahren für beide Seiten bergen? Vielleicht sind die Portale ja gar nicht "Einweg" - aber es gibt strenge Richtlinien möglichst nicht die Erde mit fremdem Material zu "verseuchen".
Dies würde der Portaltechnologie auf der Original - Erde eine Rolle von biologischen Superwaffen geben, man könnte mit seit Jahrtausenden an den Menschen angepassten Krankheiten drohen gegen welche aber von niemandem auf dieser Welt Immunitäten existieren. Und eine Motivation die Kolonien zu bilden könnte sein möglichst viele Leute zu immunisieren.
--- Ende Zitat ---
Man könnte sich natürlich etwas in der Richtung überlegen, aber wahrscheinlicher wäre eine Situation wie bei der Eroberung Amerikas: Alpha-Menschen ~;D bringen viele neue und damit gefährliche Infektionskrankheiten mit, umgekehrt besteht auch Gefahr, wobei das Ausmaß aber hauptsächlich von den Faktoren Bevölkerungszahl und Niveau der Tierzucht abhängt. Und so wie ich das Setting beschrieben habe, ist von sehr geringen Bevölkerungszahlen auf Beta auszugehen und geringerer Qualität und Quantität der Tierzucht (weniger domestizierte Arten und geringere Tierzahl), ähnliches gilt für Sekundärfaktoren wie überregionale Infrastruktur. Eine weitere, kleine potentielle Quelle für neue Infektionskrankheiten auf Beta wäre dann noch ein umfangreicher Kontakt zu (Menschen-) Affen.
Aber im Moment gibt es natürlich noch eine Menge unbekannte Faktoren und man kann sich die passenden Umstände für alle gewünschten Ziele überlegen. Flora und Fauna auf Beta sind natürlich besonders interessante Settingaspekte. Die für mich naheliegendsten, unkomplizierten, aber nicht sehr originellen Möglichkeiten wären:
- Flora und Fauna auf Beta sind weitgehend identisch zu Alpha, es gibt nur keine heimischen Homini.
- die Dinosaurier sind auf Beta nicht ausgestorben, deswegen haben sich keine großen Säugetiere entwickelt, inklusive Menschen (maximal unoriginell, aber mMn durchaus passend für das Setting)
Lichtschwerttänzer:
Wieso gibt es nur sowenig indigene Menschen?
Arldwulf:
--- Zitat von: Sin am 12.11.2015 | 15:49 ---Und so wie ich das Setting beschrieben habe, ist von sehr geringen Bevölkerungszahlen auf Beta auszugehen und geringerer Qualität und Quantität der Tierzucht (weniger domestizierte Arten und geringere Tierzahl), ähnliches gilt für Sekundärfaktoren wie überregionale Infrastruktur.
--- Ende Zitat ---
Mhh...kannst du noch einmal kurz darlegen warum dies so sein sollte? Wenn Beta eine quasi "menschenfreie" Welt war so wären wohl noch deutlich mehr große Arten vorhanden. Wenn es dagegen schon längere Zeit vor den Russen dort Menschen gab, so wären diese sicherlich auch dazu übergegangen eben diese Arten zu bejagen und zu domestizieren.
Selbst im Falle einer ursprünglich gänzlich leeren Welt ohne Leben hätten die mitgebrachten Arten sich wohl längst weit verbreitet.
Gibt es irgendetwas das Beta prinzipiell "lebensfeindlicher" machen soll, so dass dort tatsächlich weniger Tiere da sind?
Sin:
--- Zitat von: Schwerttänzer am 12.11.2015 | 16:00 ---Wieso gibt es nur sowenig indigene Menschen?
--- Ende Zitat ---
Meine oben beschriebene Settinginterpretation geht davon aus, dass es auf Beta gar keine heimischen Menschen gibt und alle aus Alpha eingewandert sind. Sei es weil die Saurier die Entwicklung verhindert haben oder aus irgendeinem anderen Grund, den man vermutlich gar nicht erst ausführt. Aus meiner Sicht hat das viele Vorteile, man muss sich keine ausführliche logisch nachvollziehbare geschichtliche Entwicklung von Beta mit Kultur und allem drum und dran überlegen und kann mit Einwandern aus Alpha trotzdem genau die Zivilisationen einführen, die man gerne hätte und die zum größten Teil auf bestehenden Kulturen basieren und da voneinander isoliert deutlich einfacher auszuarbeiten.
--- Zitat von: Arldwulf am 12.11.2015 | 16:05 ---Mhh...kannst du noch einmal kurz darlegen warum dies so sein sollte? Wenn Beta eine quasi "menschenfreie" Welt war so wären wohl noch deutlich mehr große Arten vorhanden. Wenn es dagegen schon längere Zeit vor den Russen dort Menschen gab, so wären diese sicherlich auch dazu übergegangen eben diese Arten zu bejagen und zu domestizieren.
Selbst im Falle einer ursprünglich gänzlich leeren Welt ohne Leben hätten die mitgebrachten Arten sich wohl längst weit verbreitet.
--- Ende Zitat ---
Du hast recht, man kann durchaus von einer recht großen Zahl domestizierbarer Tierarten ausgehen. Allerdings bin ich bisher von kleinen Zivilisationen ausgegangen, die größte vielleicht so in der Größenordnung von 10 oder 50 Millionen, die anderen deutlich kleiner. Keinesfalls zu vergleichen mit dem zusammenhängenden Keimentwicklungsgebiet Eurasien-Nordafrika, das Amerika dezimiert hat und sich zur Zeit des Kalten Krieges natürlich auf weltweit ausgedehnt hat.
Aber es stimmt, mit potentiell mehr domestizierbaren Großsäugern in einer Welt, in der diese nicht von frühen Jägern ausgerottet wurden und evtl. aus Alpha in neue Gebiete eingeführte Tiere, kann man da mit Krankheiten vielleicht was aufziehen. So richtig mit Superwaffe und immunisieren kann ich mir das allerdings weiter nicht vorstellen. Wenns da eine Krankheit gibt, die 90% der Alpha-Menschen umbringt, würde ich da höchstens eine Forschungsstation aufbauen, nicht eine große Zahl Menschen zum Sterben hinschicken.
So viel zu meinen Vorstellungen, ist ja nicht meine Settingidee.
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