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Captain America: Civil War
TheOzz:
Ironmans Motivation am Schluß war hanebüchen und Caps Ausritt wegen Bucky vollkommen sinnlos, da es nichts, aber auch gar nichts gebracht hat, bis auf 30Min Film Länge und Action.
Ich fand den Films jetzt nichts schlecht, lag aber an AntMan und Spiderman, aber was bitte haben sie aus der Vorlage gemacht? Klar, können sie dem nie gerecht werden, es fehlen gefühlt ne Milliarde Figuren, aber Civil War aus dem Comic ist emotional ein Schwergewicht.
Im Grunde nimmt es alles seinen Anfang mit "House of M", was mit Scarlet Witch im Film in einer kurzen Szene angespielt wurde und das mit Crossbones, undankbar!
Dann das mit Warmachine. Echt jetzt? Soll das der Moment von Goliath ersetzen? Wirklich? Dann hätte ich Stark wirklich verstanden, aber nicht wegen dieses anderen Grunds, wo alle über Batman vs. Superman zum Teil gelacht haben. Albern.
Meiner Meinung nach der schlechteste Captain America, aber(!) bei weitem nicht der schlechteste Marvel/Disney Film, Thor war schon scheiße ^^
Und würde man ihn gefühlt in die Avengers Reihe hinzurechnen besser als "Two Weeks of Ultron".
PS: Nach dem Desaster um Fantastic 4 könnten sie anfragen, ob sie die Rechte zurück bekommen, es fehlt der Truppe ein Reed Richards und das merkt man immer mehr.
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: TheOzz am 24.05.2016 | 13:24 ---PS: Nach dem Desaster um Fantastic 4 könnten sie anfragen, ob sie die Rechte zurück bekommen, es fehlt der Truppe ein Reed Richards und das merkt man immer mehr.
--- Ende Zitat ---
Zumindest im Maerz war die Fortsetzung (mit derselben Besetzung) noch nicht vom Tisch...
Und kannst du dir die "Nein" "Doch" Diskussionen der "Smartest Men in the Room" Stark und Richards vorstellen? ;D
KhornedBeef:
Gestern gesehen. Hm ja, Charaktermotivation. Da habe ich jetzt ziemlich viel nicht durchgeblickt.
Aber mal was ganz anderes. Ich finde es schön, wie hier wie schon im zweiten "First Avenger"-Film aktuelle Sicherheits- und Geopolitik kritisch aufgegriffen sind. Oder findet irgendjemand, dass es hier nicht um völkerrechtlich ungedeckte Militärinterventionen geht?*
Unabhängig davon wie die Drehbuchschreiber die Leute dahin manövrieren, wo sie sind, werden glaubhaft Zweifel an beiden Seiten der Debatte vermittelt. Man könnte das fast als Mittel klassischer Aufklärung ansehen: Dass der Zuschauer gezwungen wird, seine (bei einem Superheldenfilm früher fast obligatorischen) bequemen Einteilungen der Welt in Recht und Unrecht zu überdenken.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Vorgetragen in Zemos Story von wegen "Die Avengers kommen, bomben hier normalen Leuten das normale Leben kaputt und können dann wieder in ihr heiles Zuhause gehen? Fuck that."
*Im Comic war es ja eine Art Unfall auf amerikanischem Boden, der die Dinge ins Rollen brachte, im Film liegen die Dinge, nicht aus Zufall, anders.
Lichtschwerttänzer:
Fragwürdig, hängt natürlich auch von Anlass und Umständen ab.
Ob es Zemo lieber gewesen wäre, Ultron hätte die Menschheit ausgelöscht?
IIRC AVII, haben die Avengers ziemliche Nachteile in Kauf genommen um die Bevölkerung zu retten.
Ausser Thor hätte jeder Avenger mWn die Stadt unter Notwehr vernichten können.
alexandro:
Die Frage ist: dürfen die Avengers das entscheiden? In der Schlacht von New York entscheidet Iron Man einfach so, dass die Atombombe keine Option ist und setzt alles darauf, dass die Avengers das schon packen. Sie packen es zwar, aber wenn nicht, dann hätten sie NY (kurzfristig) vor der Auslöschung gerettet, auf Kosten der gesamten restlichen Welt. Darf er das entscheiden.
Ebenso in Sokovia: sie kennen das Land nicht, und wussten offensichtlich nicht einmal, dass es Vororte der Stadt gab. Hätte Ultron Manhattan hochfliegen lassen, hätten sie es dann auch so bereitwillig runterkrachen lassen? Auch auf Kosten der anderen New Yorker Stadtteile (um Jersey ist es ja nicht so schade ;D ).
Und dann sind da noch komplett unerfahrene Helden, wie Scarlett "Ups, da war ja noch ein Gebäude" Witch, welche offensichtlich noch nicht genug Training hatten und trotzdem von den Avengers in Krisengebiete geschleppt werden, ohne dass sie sich für diese Fehlentscheidung gegenüber irgendjemandem verantworten müssen.
Ich denke sie haben das schon gut gemacht, gerade im Gegensatz zum Comic, wo Iron Man rückwirkend einen Hirnschaden bekommen musste, weil selbst die Schreiber sich nicht mehr erklären konnten, warum er während des Events derart bescheuert gehandelt hat. Ganz zu schweigen von den recht billigem Verheizen von Figuren, welche das letzte Mal in den 70ern aufgetaucht sind und deren Verlust dem Durchschnittsleser eher egal ist.
Insgesamt hätte es Spider-Man nicht unbedingt gebraucht: ein beliebiger anderer Jungheld (oder auch Ant-Man) hätte diese Rolle ausfüllen können, bzw. man hätte sie verlustfrei weglassen können. Was mich überrascht hat, war dass das "Raft" wie eine recht unsichere Methode aussieht, um Superschurken einzusperren - ich hatte erwartet, dass die "Inhuman-Storage" aus Agents of SHIELD im Film wieder aufgegriffen wird, oder dass man gar den Planeten aus dieser Serie als Negativzonen-Ersatz verwendet.
--- Zitat ---Und kannst du dir die "Nein" "Doch" Diskussionen der "Smartest Men in the Room" Stark und Richards vorstellen?
--- Ende Zitat ---
Mir würde schon eine Begegnung zwischen Tony und Hank Pym reichen.
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