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Captain America: Civil War

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K!aus:

--- Zitat von: Erdgeist am 25.11.2015 | 16:51 ---Ich find's jedenfalls interessant, dass ausgerechnet Cap sich gegen die Regierung stellt und Tony der treue Handlanger ist. Charakterlich hätte ich es umgekehrt vermutet, aber so ist es doch deutlich interessanter.

--- Ende Zitat ---

Da stimme ich dir zu. Ich hatte mir irgendwann überlegt, dass Cap doch durch das Supersoldaten-Serum regelrecht instrumentalisiert wurde, zumindest habe ich das so in Captain Amerika 1 reininterpretiert. Als eine Art Rebell hat er wahrscheinlich Grund genug sich gegen eine Art Autorität zu stellen.

Auf der anderen Seite kann ich mir ebenso gut vorstellen, dass die Figur Tony Stark die Regierung vielleicht nicht als Kontrollorgan o.ä. wahrnimmt, da ihm die Politiker dank seiner Waffentechnologie ohnehin aus der Hand fressen? Darüber hinaus schätze ich Tony Stark immer noch als Ingenieur und Geschäftsmann ein, dem einfach klar ist, dass es ohne Regeln nunmal nicht geht.

Ich bin auch gespannt darauf, wie sie das jetzt genau aufziehen. Mir hat diese poltische / gesellschaftliche ergänzende Diskussion schon in Cap2 gut gefallen, anstatt die Bösen immer heftiger zu machen und die Helden immer tougher.

Gruß,
  Klaus.

aikar:

--- Zitat von: Selganor am 25.11.2015 | 16:47 ---Bloss weil dieser Film "Civil War" heisst, muss das noch lange nicht heissen, dass es dem Comic-Event "Civil War" nachempfunden sein muss.

Hat man bei "Age of Ultron" ja auch gesehen, dass schon der Name und eine grobe Aehnlichkeit ausreicht um aus einer Story die zu lang ist um als Film zu klappen (da langt ja nichtmal eine Serienstaffel) einen turbulenten Kinofilm zu machen ;D

--- Ende Zitat ---
Da bin ich sicher vorbelastet. Civil War hab ich gelesen, die Ultron-Comics nicht ;)


--- Zitat von: Erdgeist am 25.11.2015 | 16:51 ---Ich find's jedenfalls interessant, dass ausgerechnet Cap sich gegen die Regierung stellt und Tony der treue Handlanger ist. Charakterlich hätte ich es umgekehrt vermutet, aber so ist es doch deutlich interessanter.
--- Ende Zitat ---
Die Verteilung ist auch in den Comics so.
Und dass Cap nicht mehr der bedingungslos gehorchende Soldat ist, hat sich ja schon in Cap2 abgezeichnet. Cap folgt seinem moralischen Kompass und der ist heutzutage nicht mehr mit den Regierungsmethoden vereinbar.

Das Toni auf einmal so auf Regeln steht wundert mich aber nach Age of Ultron auch. Wobei, vielleicht hat ihn das wachgerüttelt.

alexandro:
Ich vermute dass Tony eher die Regeln macht, also aktiv auf die Politik einwirkt, um eine (seiner Meinung nach) bessere und sicherere Welt mitzugestalten. Das ist imo durchaus konsistent mit seiner Entwicklung in Iron Man 3 und Age of Ultron.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Erdgeist am 25.11.2015 | 16:51 ---Ich find's jedenfalls interessant, dass ausgerechnet Cap sich gegen die Regierung stellt
--- Ende Zitat ---
We did things, that didn´t let us sleep at night, but we did it for freedom.

--- Zitat von: Klaus am 25.11.2015 | 17:00 ---Da stimme ich dir zu. Ich hatte mir irgendwann überlegt, dass Cap doch durch das Supersoldaten-Serum regelrecht instrumentalisiert wurde, zumindest habe ich das so in Captain Amerika 1 reininterpretiert.
--- Ende Zitat ---
Cap hat seinen Eid auf die Verfassung abgelegt, nicht auf die Regierung.

Und das Cap Befehle befolgt, wenn gute Gründe dagegen sprechen kann wohl keiner behaupten

Sashael:
Hm ... hab heute den Trailer nochmal gesehen und muss sagen, dass Cap für mich als ziemliches Arschloch rüberkommt. Ich bin gespannt, wie sie das Ganze im Film darstellen, aber dieses "Mimimi, der Bucky ist mein voll toller Freund und deswegen muss ich voll am Rad drehen" fand ich angesichts der Tatsache, dass St. Bucky hunderte, wenn nicht tausende Tote auf dem Gewissen hat (wenn auch brainwashed) irgendwie ... Panne.
Okay, sie drehen eh eine ganz eigene Version vom Civil War, die sich nur sehr lose an die Comicvorlage lehnt, aber im Comic kämpft Cap nicht für einen Kumpel, sondern für die Rechte aller Maskierten. Was sein Verhalten dann doch verständlicher macht. Die Verteidigung einer "Idee" lässt sich heldenhafter darstellen, als die eines geläuterten Massenmörders. Und Tony Stark kommt im Comic ja eigentlich nicht besonders gut weg, während er hier im Trailer noch als Opfer dargestellt wird.

Ich hoffe, der Trailer hat keine relevanten Details preisgegeben und da kommt noch was an Story, was der Sache mehr Pfeffer gibt.

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