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Star Trek Beyond
YY:
--- Zitat von: Fantomas am 6.02.2016 | 19:23 ---Streiten könnte man sich daher auch darüber, ob es wirklich Mängel oder nicht doch eher Konventionen für bestimmte Formate sind. Ich finde dein Beispiel mit den ausufernden Dialogen in der Deckung so schön, dass ich es gleich mal aufgreifen möchte: Natürlich ist das grundsätzlich unrealistisch. Die Frage ist nur, ob Realismus überall passt.
--- Ende Zitat ---
Ich behaupte, dass er in den meisten Fällen zumindest nicht hinderlich ist.
Da gibt es ja ab den 2000ern einige Beispiele in Film und Serie, wo das recht gut umgesetzt wurde (und einige Vorreiter aus den 90ern).
An Teilen der Zuschauerschaft geht das dann eben vorbei, aber das bedeutet nur, dass für die kein "Zusatznutzen" besteht.
Die Erzählkonventionen müssen sich dann eben leicht anpassen, aber z.B. The Shield hat das mMn ziemlich vorbildlich hinbekommen.
--- Zitat von: Fantomas am 6.02.2016 | 19:23 ---Damit wird es schon fast wieder realistisch, wenn Starfleet-Offiziere in Deckung ausufernde Dialoge führen - ganz abgesehen davon, welche erzählerische Funktion das außerdem hat.
--- Ende Zitat ---
Außer, dass denen dann eben kein Nachteil daraus erwächst ;)
Und wie gesagt, den erzählerischen Part kann man mit etwas Geschick auch woanders hin schieben/anders umsetzen, ohne dass man da großartig Abstriche machen müsste.
Aus meiner Perspektive ist es heutzutage - unabhängig von Star Trek - hauptsächlich Trägheit, Faulheit, Schlampigkeit und "das haben wir schon immer so gemacht", wenn mir das irgendwo begegnet.
War früher eben so, aber heute kann man das eigentlich nicht mehr bringen.
Uneigentlich beiße ich mir öfter mal auf die Faust und bin sehr wählerisch, was ich mir anschaue... :P
Lichtschwerttänzer:
Vergesst die Sicherheitsabteilung nicht.
YY:
Die Sicherheitsabteilung, die keine oder so gut wie keine spezialisierte Ausrüstung hat und nichts kann außer Sicherheitstheater (wenn auch i.d.R. aus dramaturgischen Gründen)?
Die spielt doch unserer Interpretation 100% in die Hände.
Kowalski:
Also in meiner GURPS Star Trek Adaption ist die Uniform der Star Fleet Besatzung ein Energy Cloth.
Und die meisten Offiziere sind in mindestens normalen HTH Techniken bewandert.
Aber das ist halt nur mein ST Paralleluniversum.
Was ein Spacemarine tragen würde sah man in Star Trek: Das unendeckte Land
Das ST als Serie jetzt nicht Mil-SciFi ist finde ich gut, deswegen muss die Serie auch keine Super-Duper Experten als Berater in dem Bereich einstellen.
Yerho:
Speziell, aber nicht nur im HTH-Bereich wird es auch schnell ein Fall für ein erweitertes Studium in Xeno-Anatomie, weil nun einmal ein Großteil der möglichen Kontrahenten Aliens sind.
Bei Star Trek sind die immerhin meist Hominiden oder gar Humanoiden, weshalb die meisten Grapple- und Wurftechniken durchaus funktionieren dürften, aber auf eine Wirksamkeit der antrainierten Schläge und Tritte wäre da kein Verlass. Dass fängt damit an, dass Star-Trek-Aliens häufig irgendwelche Horn- und Knochenpartien genau dort im Gesichtsbereich haben, wo man eigentlich mal einen zünftigen Kopftreffer anbringen würde und wohl auch die ansonsten in Frage kommenden inneren (und äußeren: "Aim for the Knees!" ;)) Organe nicht unbedingt immer da liegen, wo man sie analog zum Menschen vermutet.
Sich jetzt die nötigen Trefferzonen und Reflexe für jede möglicherweise feindliche Spezies *nebenbei* anzutrainieren, halte ich für ziemlich ausgeschlossen. Das bleibt Personal vorbehalten, für die bewaffneter und unbewaffneter Kampf die Hauptaufgabe ist und das ordentlich Zeit in deren Vorbereitung investieren kann. Wenn man jedoch hauptsächlich ein Raumschiff führen und in Schuss halten muss, fehlt dafür einfach die Muße.
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