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Star Trek Beyond

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Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Fantomas am 15.02.2016 | 19:12 ---Als Notfall-Druckanzug, mit dem man ein paar Minuten überleben kann, bis man einen richtigen Raumanzug gefunden hat, würde ich mir das gefallen lassen. Es ersetzt letzteren allerdings nicht, denn für eine Raumanzug - also einen Anzug, mit dem man notfalls im harten Vakuum überleben kann - fehlen doch noch ein ganzes Stück Druck- und Klimatisierungstechnikechnik sowie Behältnisse für komprimierte Atemluft, die man einfach nicht beliebig verkleinern kann.
--- Ende Zitat ---
man könnte Notfallanzüge oder Sauerstoffversorgung im Schiff verteilen, so das man sie nur noch einklinken braucht.

Betreffs Techniker , der wird die Werkzeuge benutzen auch mit Knifte wenn es gerade passt

Geplante Enteroperationen dürften Spezialoperationen sein, das ist ein Job für Commandos, die sollten am besten im Schiff sein bevor es jemand merkt.

Das meiste was wir sehen, sind Verzweiflungs oder Gelegenheitsaktionen, ein gekapertes Schiff der Flotte dürfte für die Kaperer eine tolle Feder sein.


--- Zitat ---Aber neben Tanks mit volatilen Stoffen, Strahlenquellen und meinetwegen mit dem Warpreaktor im Hintergrund wird man nicht mit durchschlagskräftigen Geschossen arbeiten wollen.
--- Ende Zitat ---
aber müssen bzw. es nicht verhindern können.

--- Zitat ---Damit wären - um erneut die Kurve zu kriegen - die Klingonen mit ihrer Kriegerehre gar nicht mehr sooo absurd in einem Setting, in dem man sich üblicherweise ohne direkten Sichtkontakt auslöschen kann

--- Ende Zitat ---
die können so nahe reinbeamen, das Schusswaffen ggf gar nicht mehr sinnvoll einsetzbar sind - ok der Klingone ist getroffen und 3 von der Crew auch

Kowalski:

--- Zitat von: YY am 15.02.2016 | 22:07 ---Mit so einem dünnen Schlafanzug wird man das alles aber dennoch nicht hinkriegen.
Man kann sich ja heutzutage in Nullzeit mit Artwork zu Raumanzügen totschmeißen lassen, die so alltagstauglich wirken, dass man die zumindest im Dienst und bei Alarm durchgehend an hat.
Aber denen sieht man stets an, dass es da eine technische Anwendung gibt.

--- Ende Zitat ---

Umm. Rein technisch ist der Teleporter anachronistisch, paßt nicht so ganz zu dem Rest der Technologie. Oder wir müssen davon ausgehen das auch viele Alltagsgegenstände ziemlich hohe Technologie sind.
Wenn man jetzt davon ausgeht das die Trekkies nicht total umnachtet sind wird der Anzug an Bord des Raumschiffes die nötige Schutzfunktion für Notfälle haben.
Also Ausfall der Gravitation (er könnte sich zu einem Michelinmännchen aufblähen um Stöße abzufedern). Druckmangel (indem der nötige Gegendruck erzeugt wird und ein versteckter Nothelm der sich im Falle einer Dekompression automatisch um den Kopf legt und eine kleine Sauerstoffmenge mitführt. 5 Minuten sollten reichen einen "echten", robusten und langlebigen, Raumanzug drüber zu ziehen.
Kälte, Feuer, Plasma. Es reicht wenn die Schutzfunktion gegen die Alltagsgefahren an Bord eines Raumschiffs ungefähr die doppelte bis dreifache Zeit bis zum erreichen eines Schutzraumes samt anziehen des dauerhaften Raumanzugs gewährleistet.

Es sei zu beachten das Sauerstoffmangel und kurzfristiges Exponieren dem Vakuum gegenüber normalerweise in ST kein Thema sind. Entweder ein Faux-Pas, oder eben ein Nicht-Problem.

Wenn das Pyjama auch eine Schutzwirkung gegen primitive Schußwaffen hätte, wäre auch ein Fehlen robuster, aber auch bedrohlicher, Ausrüstung bei Außenmissionen begründbar. Es reicht das dich das alte Zeug einfach nicht mehr umbringt, außer bei Kopftreffern...

YY:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 15.02.2016 | 22:17 ---aber müssen bzw. es nicht verhindern können.die können so nahe reinbeamen, das Schusswaffen ggf gar nicht mehr sinnvoll einsetzbar sind - ok der Klingone ist getroffen und 3 von der Crew auch

--- Ende Zitat ---

Geeignete Schusswaffen sind nur in so naher Distanz bzw. unter solchen Voraussetzungen nicht mehr einsetzbar, dass dort auch die meisten Nahkampfwaffen ineffektiv werden.

Aber die weit größere Baustelle:
Das ganze Thema gefechtsmäßiges Beamen ist in keiner Weise systematisiert. Es folgt in der Darstellung den jeweiligen Ploterfordernissen und ansonsten erfahren wir da gar nichts drüber.
Wie lange dauert es, was passiert mit einer Person, wenn das Zielgebiet während des Beamvorganges mit anderen Gegenständen gefüllt wird, welche technischen Gegenmaßnahmen gibt es (eigener Transporter als Störgerät?) usw. usf..

Ein Fass ohne Boden, wenn du mich fragst.
Da würde ich lieber den Transporter an sich ändern.

Womit wir bei dem hier ankommen:

--- Zitat von: Kowalski am 15.02.2016 | 22:33 ---Umm. Rein technisch ist der Teleporter anachronistisch, paßt nicht so ganz zu dem Rest der Technologie. Oder wir müssen davon ausgehen das auch viele Alltagsgegenstände ziemlich hohe Technologie sind.

--- Ende Zitat ---

Ja, aber das Problem ist die Darstellung: Von der restlichen Hochtechnologie sehen wir nichts. Sie wird ja nicht nur nicht explizit erwähnt, sondern lässt sich auch nicht schlüssig aus den Geschehnissen ableiten.

Also wieder mal "hats and pockets". Wundertechnologie parallel zum völligen Fehlen von alltägliche(re)n Anwendungen.

Wenn man jetzt noch schaut, wo das Transporterkonzept und andere Mirakel herkommen, würde ich doch am Ehesten dort die Axt ansetzen.
Oder zumindest dafür sorgen, dass sich beides in der Mitte trifft - allen Kleinkram auf das technische Niveau des Transporters hochschieben führt zu einem abstrusen Superscience-Setting, in dem sich keiner mehr zurechtfindet, aber auf der anderen Seite sind die ST-typischen Technologien fast ausschließlich Magie im Technikkleid.
Wenn man das ersatzlos streicht, ist das Setting technisch und ästhetisch komplett entkernt.



--- Zitat von: Kowalski am 15.02.2016 | 22:33 ---Also Ausfall der Gravitation (er könnte sich zu einem Michelinmännchen aufblähen um Stöße abzufedern). Druckmangel (indem der nötige Gegendruck erzeugt wird und ein versteckter Nothelm der sich im Falle einer Dekompression automatisch um den Kopf legt und eine kleine Sauerstoffmenge mitführt. 5 Minuten sollten reichen einen "echten", robusten und langlebigen, Raumanzug drüber zu ziehen.

--- Ende Zitat ---

Sobald die Stöße scharfe Elemente enthalten, wird das wohl nichts mehr.

Aber das sind Details - so wie hier soll mir das allemal recht sein.
Weiter oben klang das bei dir eher nach "Schlafanzug reicht für alles, sonst braucht man nichts".
Das wäre mir zu einfach.


--- Zitat von: Kowalski am 15.02.2016 | 22:33 ---Wenn man jetzt davon ausgeht das die Trekkies nicht total umnachtet sind wird der Anzug an Bord des Raumschiffes die nötige Schutzfunktion für Notfälle haben.

--- Ende Zitat ---
+

--- Zitat von: Kowalski am 15.02.2016 | 22:33 ---Es sei zu beachten das Sauerstoffmangel und kurzfristiges Exponieren dem Vakuum gegenüber normalerweise in ST kein Thema sind. Entweder ein Faux-Pas, oder eben ein Nicht-Problem.

--- Ende Zitat ---

Für mich klar ein historisch gewachsener blinder Fleck.
War früher zu viel Aufwand (oder es hat schlicht keiner dran gedacht), und spätestens im Laufe von TNG war es dann fest etabliert.

Das Argument "Wenn die Lebenserhaltung versagt, ist das Schiff eh so gut wie zerstört" zieht ja nicht, weil nach jedem Gefecht genug Leute irgendwelches Aua haben, was sie eben nicht hätten, wenn sie ordentlich angezogen gewesen wären.

Es ist nicht so unverschämt offensichtlich wie die fehlenden Geländer bei Star Wars, aber doch eine klassische Macke von Star Trek.


--- Zitat von: Kowalski am 15.02.2016 | 22:33 ---Wenn das Pyjama auch eine Schutzwirkung gegen primitive Schußwaffen hätte, wäre auch ein Fehlen robuster, aber auch bedrohlicher, Ausrüstung bei Außenmissionen begründbar. Es reicht das dich das alte Zeug einfach nicht mehr umbringt, außer bei Kopftreffern...

--- Ende Zitat ---

Wäre trotzdem irgendwie seltsam, dass die Buben dann einen für das geringe Gewicht und Volumen tollen Schutzanzug tragen, aber sonst nicht wirklich was dabei haben.

Und man trifft ja auch mal auf Leute mit modernerem Gerät - altmodische Schusswaffen sind doch eher die Ausnahme und der Standardgegner hat Disruptor oder Phaser zu bieten.

Da könnte man wiederum sagen "da hilft ein alltagstauglicher Schutzanzug eh nichts", aber um so sträflicher ist es dann, die eigene Offensive zu vernachlässigen.


Wenn man die Darstellung für bare Münze nimmt, ist Starfleet einfach ein ziemlich naiver und sorgloser Haufen (mit entsprechenden Verlustraten unter den Rothemden  ;D).

Talasha:
Der zeitliche Ablauf beim Transporter steht in den ganzen technischen Handbüchern, wenn gewünscht tippe ich es ab.

Kowalski:

--- Zitat von: YY am 15.02.2016 | 23:44 ---Wenn man die Darstellung für bare Münze nimmt, ist Starfleet einfach ein ziemlich naiver und sorgloser Haufen (mit entsprechenden Verlustraten unter den Rothemden  ;D).

--- Ende Zitat ---

Jein. Bei Kirk und seiner Besatzung sind die Rothemden der Magnet für Ärger. Deswegen erwischt es sie ja immer wieder damit der Rest davonkommt.
Eine propere Fremdweltprozedur wäre langweilig und LAAAANGSAM. Nix für 45 Minuten Vorabendunterhaltung.

Und was Waffenwirkung angeht, selbst die Typ-2 Phaser auf Vernichten eingestellt vaporisieren schon Gorns samt deren Rüstung.
Und wenn man bedenkt das selbst der Typ 3 Phaser, zumindest der aus ST:TOS(?), eine Strahlvorrichtung in Größe des Typ 1 Phasers besitzt, dann ist das schon ziemlich Super-Tech. Sie Phaser-Rifles aus ST:TNG sind da wiederum größer.

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