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Star Trek Beyond

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Blizzard:
So, ich habe ihn nun auch gesehen (war gestern in der Spätvorstellung). Tja, was soll ich sagen? Letzten Endes bin ich ein bisschen enttäuscht von dem Film. Klar, Optisch hat er einiges zu bieten. Die Action geht größtenteils auch o.k. und es gibt einige durchaus nette und gute Szenen. Aber: Manche Szenen waren auch einfach zu lang (Kirk dreht ca. 10 Runden auf dem Motorrad und es passiert irgendwie fast immer das Gleiche *gähn*). Manche Sachen fand ich einfach zu einfach (gestrickt), da fehlte es an Spannung und Dramatik. Oder auch der "Endkampf": (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Kirk hat mit der Gravitation zu kämpfen und muss 4 Hebel bedienen. Toll. Hallo, wollt ihr mich veralbern? Ich glaube aus dem Film hätte man viel mehr rausholen können, wenn man etwas weniger Action & coole Sprüche und das Ganze mehr in Richtung Survival Horror gepackt hätte. Gestrandet auf einem fremden unbekannten Planeten, ein (bis dato) unbekanntes Artefakt (dessen Mystizimus zwar angedeutet aber am Ende völlig oberflächlich bleibt)...da hätte man was richtig Cooles draus machen können. So ist der Film insgesamt o.k., aber für mich eindeutig der schlechteste der neuen Star Trek Filme. Kein Vergleich z.B. zu Star Trek: First Contact, der liegt dann doch "Beyond" des aktuellen Films. Das ergibt insgesamt 6/10 Phaser.

Niniane:
Gestern abend gesehen, und ich habe mich im Gegensatz zu einigen meiner Vorrednern (und meinem Mann ;)) bestens unterhalten gefühlt.

Der Film hat alles, was ich von einem Star Trek-Film erwarte: Lustige One-Liner von McCoy, einen etwas schlicht guckenden und agierenden Kirk (warum allerdings Chris Pine plötzlich auf Mitte 40 geschminkt werden musste, hat sich mir nicht erschlossen. Das sah nämlich nicht gut aus), und eine großartige Ensembleleistung. Daneben ein fieser Bösewicht mit düsterem Geheimnis und fast unüberwindbare Gefahren.
Zank zwischen Spock und McCoy (die Chemie zwischen Quinto und Urban stimmt aber auch einfach)
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)So sehr wie in ST:Beyond hat man imho noch nicht gesehen, dass die beiden sich eigentlich sehr mögen und das hinter ihren Sprüchen verstecken.
Ich habe mich wirklich keine Minute gelangweilt und wurde an manchen Stellen auch angenehm überrascht.

Was mir nicht so gut gefallen hat:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Idris Elba war total verschenkt. Gut, anscheinend sollte Chris Pine nochmal von einem Briten an die Wand gespielt werden (hat solide funktioniert), aber die Rolle war schon sehr undankbar, und wurde gegen Ende immer lächerlicher
Jaylah erinnerte mich ein bißchen an Rey und wirkte so, als wollte man nochmal auf den Star Wars-Hype aufspringen.
Der Abgang des Krall-Sidekicks. Der war so schön böse und dann auf einmal weg. Hä?? Ich hoffe, da kommt noch was im Director's Cut.

Was mir sonst so aufgefallen ist:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Yorktown war noch übriges CGI aus Inception, oder? Ich habe die ganze Zeit gewartet, dass gleich Leonardo diCaprio um die Ecke kommt :D
Was ich unglaublich traurig fand, war die Tatsache, dass mir Anton Yelchins Performance diesmal richtig gefallen hat, endlich durfte er mal mehr machen als Comical Relief, und dann ist er so früh verstorben  :'(

Und zum Schluß: Lieber Simon Pegg, Sie sind ein toller Schauspieler und Drehbuchschreiber, aber der miserabelste Schotte aller Zeiten.

Antariuk:

--- Zitat von: Dr Hoo am 30.07.2016 | 11:13 ---[...] einen etwas schlicht guckenden und agierenden Kirk (warum allerdings Chris Pine plötzlich auf Mitte 40 geschminkt werden musste, hat sich mir nicht erschlossen.

--- Ende Zitat ---

Ich glaube einfach die haben den Mann weniger auf jung geschminkt. Der hat in echt nämlich auch schon Fältchen um die Augen und graue Schläfen. Ich fands passend weil damit klar war dass einiges an Zeit seit ST:Into Darkness vergangen ist und dass Kirk die Last des Kapitänsdaseins auch körperlich spürt.

Niniane:
Ich habe eben mal nachgeguckt, der ist 36. Ja, er ist schon leicht grau an den Schläfen, aber ich fand, der war schlecht auf älter geschminkt.

Kowalski:

--- Zitat von: Nilpferd am 30.07.2016 | 03:22 ---[Klugscheiß] Also technisch gesehen musst du eher die Wärme los werden, welche von den Menschen und Maschinen erzeugt wird, als das du das Ding beheizen musst. [/Klugscheiß]
--- Ende Zitat ---

 ;D

Mußt Du bei der Enterprise ja auch nicht....
Die Föderationstechnologie ist ja nun nicht gerade bekannt dafür unter Normalbedingungen heiß zu laufen.
Insofern ist heizen wohl tatsächlich nötig....


--- Zitat von: Nilpferd am 30.07.2016 | 03:22 ---Aber Ja, Yorktown würde eher ins Star Wars-Universum passen. Da wäre etwas weniger mehr gewesen. Die Wolkenkrater hätten nicht sein müssen.

Ansonsten kann ich mich der generellen Tendenz hier anschließen. Der Film fühlte sich viel star trekkiger an als die beiden Vorgänger, und der Bösewicht ist ein bisschen naja... seine Motive sind doch eher einfach gestrickt, und seine Herkunft...   :q
Aber insgesammt mag ich den Film.

--- Ende Zitat ---

Der wütende Trump der Bösewichte halt...


--- Zitat von: Chiungalla am 30.07.2016 | 07:07 ---Das war tatsächlich auch mein Gedanke. Der Weltraum mag kalt sein, aber die Wärmeleitung im Vakuum dürfte wohl schlechter sein als fast jede irdische Isolation, oder? Wäre dürfte man da doch fast nur über Strahlung los werden, oder?

--- Ende Zitat ---

In jeden nicht Soft-SciFi Universum ja.
Da kannst Du mit Fläche Strahlung loswerden.
Energieeintrag von außen + Energieeintrag von innen - Abstrahlleistung bei bestimmtem Energieniveau und du kriegst ein Gleichgewicht hin. Vorzugsweise innerhalb der menschlich tolerablen Temperaturen.
In jedem Hard-SF Universum würde man eine Station ohne Käseglocke für die Atmosphäre besser bauen können. Da dann mehr Abstrahlfläche vorhanden.

Aber bei Star Trek/Wars?
Who, the fucking, cares?
It is not Plot-relevant!


--- Zitat ---Und zum Schluß: Lieber Simon Pegg, Sie sind ein toller Schauspieler und Drehbuchschreiber, aber der miserabelste Schotte aller Zeiten.

--- Ende Zitat ---

In OV gesehen? Oder in D? Der Akzent macht 75% des Charmes von Simon bei Star Trek aus. Halt nur in English.
Die Szene wo er sich mit einer fortschrittlichen Waffe bewehrt. Einfach köstlich. Oder wo er bei Low-Tech scheitert und geholfen kriegt.

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