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Star Trek Beyond

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alexandro:

--- Zitat ---Kirks Weg ist kein bisschen vorgezeichnet
--- Ende Zitat ---

Eben. Er setzt sich aber mit dem Thema (also dass viele Figuren in diesem Film glauben, dass sein Weg vorgezeichnet wäre) auseinander (in Form des Ausbilders der Sternenflotte in der Bar, der seinen Vater kannte und Kirk gerne in einer ähnliche Richtung sehen würde; dann durch seine Probleme in der Akademie; und schließlich mit seiner Auseinandersetzung mit dem Kommando der Enterprise), aber er sieht sich nicht sklavisch diesem Weg verpflichtet (was ihn von Spock, OldSpock oder Nero unterscheidet). Ein Thema kann ja auf verschiedene Weise beackert werden und es gibt nicht nur eine Lösung. Trotzdem ist die Auseinandersetzung mit den Erwartungen anderer (und deren Pläne für seine Zukunft) ein zentrales Thema von Kirks "Arc" im Film.

pharyon:
Nachdem ich den Trailer gesehen hab: Was davon ist denn noch Star Trek - abgesehen von den Namensvettern und der Zerstörung/Beschädigung der Enterprise?
Wird vermutlich wie alle "neuen" Filme kurzweilig, aber entfernt sich für mich mehr und mehr von dem, was ich an TNG (Staffeln 3-7) sehr schätzen gelernt habe.

Alle Serien hatten einzelne Perlen, in denen sich immer wieder mit philosophischen Fragestellungen beschäftigt wurde, aber: Star Trek war und ist ein Unterhaltungs-Franchise, kein Lehrmaterial. Dass bei x-mal 22 Folgen immer auch Schrott drunter ist, kenne ich bei keiner Serie anders (abgesehen von Firefly, die hatte aber auch gerade mal 1x14 Folgen).

Wie dem auch sei, den neuen Film werde ich mir auch im Kino ansehen. Meiner nicht wirklich Star Trek-affinen besseren Hälfte gefallen die neuen Filme deutlich besser als die alten.

Friede und einen schönen Tag,

p^^

Imunar:
Nunja der Film wird gut.
Blockbuster tauglich ist er mehr als genug.
Neue "Star Trek" Fans wird er allerdings weniger anziehen, denn die würden die
humanistischen Ansätze von Roddenberry dann weniger nachvollziehen können.
Man sollte bedenken, dass was Roddenberry immer wieder versucht mit einzubauen in die Folgen,
waren Dinge die in der jeweiligen Zeit Tabu Themen waren.
Alleine schon in TOS:
PilotFilm: ein weiblicher XO auf einem Schiff
Serie: Russen, Asiaten, Brieten, "Amerikaner" und im ganzen "Schwarze und Weiße" arbeiten ZUSAMMEN
eine schwarze die eine "bedeutende" Rolle hatte die nichts dienstmädchartiges macht

in TNG dann weiter: (nachdem Roddenberry ebenfalls älter und erfahrener wurde)
Intelligente Maschinen
selbstbestimmte Frauen  die sagen was sie denken (ok leider kam da die Regel: entweder Ausschnitt zeigen oder intelligent sein)
Konfliktlösung mit Worten ohne Waffen (jeder Phaserschuss kostet 1000€ also sparsam sein )

und so weiter.

Das ganze fehlt mir in J.J Universum.
Ich persönlich mag es nicht als eine Verkörperung von Star Trek.
Dennoch waren die Filme sehr unterhaltsam und eben Kinotauglich um mehr als nur "Fans" zu begeistern.
Ähnlich wie auf einmal Superhelden Filme "Mainstreamtauglich" wurden.

es soll ja eine neue Serie geben zum 50ten.
Ich würde wohl nicht einen TOS reboot wagen bzw ein Game of Starsystems (was es sicher wird, da man sich an die
heutige Fernsehkultur anlehnen will: wenig Folgen, viele Intriegen und natürlich SEX)
sondern eher die visionären Ideen bis hin zum Transhumanismus wagen.

Arldwulf:

--- Zitat von: Imunar am 18.12.2015 | 09:00 ---Das ganze fehlt mir in J.J Universum.

--- Ende Zitat ---

Och...gerade Uhura find ich dort noch einmal deutlich besser ausgearbeitet. In der Originalserie war sie effektiv eine bessere Telefonistin - da gefällt mir ihre Xenolinguistikvariante deutlich besser, sie wirkt nicht nur wesentlich kompetenter und selbstbewusster. Sie bekommt auch menschlich über ihre Beziehung mit Spock mehr Beachtung. Insofern würde ich nicht behaupten sowas "fehlt" dort, im Gegenteil: Es wird ja ausgebaut und ist dort noch viel präsenter als in der Originalserie.

Nur ist die Zeit heute halt eine andere, wenn heute eine starke, kompetente, schwarze Frau in solcher Position gezeigt wird ist dies nichts mehr was uns überrascht oder beeindruckt.

Thandbar:

--- Zitat von: Arldwulf am 18.12.2015 | 11:22 ---  In der Originalserie war sie effektiv eine bessere Telefonistin - da gefällt mir ihre Xenolinguistikvariante deutlich besser, sie wirkt nicht nur wesentlich kompetenter und selbstbewusster. 

--- Ende Zitat ---

Das entspricht heute aber einfach nur dem Zeitgeist, während die Repräsentation in der Originalserie fortschrittlich war. Zu der Romanze mit Spock sag ich mal lieber nix ...  :-X
(Bestehen die neuen Filme eigentlich den Bechdel-Test? Ich würde mal mutmaßen, dass nicht, aber ganz sicher bin ich mir da auch nicht.)

https://www.youtube.com/watch?v=vi7QQ5pO7_A

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