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2016 Reading Challenge?

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Infernal Teddy:
So, 150 von 150 wurde eben abgeschlossen,  ein classic Star Trek roman.

Huhn:
Glückwunsch! Dann schnell noch auf 300 aufstocken!  ~;D

Huhn:
Und noch ein Buch gelesen, diesmal auf englisch. Ich denke, bis Ende des Monats schaffe ich es noch, ein paar angefangene Bücher fertigzulesen. :)

Neil Gaiman: The Ocean at the End of the Lane
(Kategorie: Ein Buch, das dir garantiert gut gefällt)
Der Protagonist kehrt zu Beginn der Geschichte an den Ort zurück, wo er als Kind lebte. Er besucht die Farm der Hempstocks, die früher ihre Nachbarn waren und setzt sich dort an den kleinen Teich, den Lettie, die Nachbarin, immer als "ihren Ozean" bezeichnet hatte. Dort versinkt er in Erinnerungen, als ihm nach und nach wieder einfällt, was damals wirklich geschah, bevor Lettie "nach Australien" ging. Er erinnert sich an das rote Land, und an das Kindermädchen Ursula Monkton, das von dort kam. Das allen Menschen das gab, was sie haben wollten. Und vor der er solche Angst hatte.
Wie die Kategorie schon sagt, ist Gaiman einfach ein Autor, von dem ich auch Kochbücher und Waschmaschinenanleitungen mit größtem Genuss verschlingen würde. Er schafft es, Zaberhaftes ganz selbstverständlich erscheinen zu lassen, das mag ich sehr. Da hat er viel mit Cornelia Funke gemeinsam, die im Übrigen auch, das lässt Hühnchen-Herz höher schlagen, hinten bei den Danksagungen erwähnt wird. An diesem Buch hat mir am besten die Aussage gefallen, dass das Erwachsensein eine Illusion sei. Erwachsene sind auch bloß langgewachsene Kinder. Einige Szenen im Buch haben mich ziemlich mitgenommen. Es geht häufig um Hilfslosigkeit und Ausgeliefert-Sein und das sind Themen, mit denen ich nicht so gut kann. Obwohl mir das Buch, wie erwartet, wirklich gut gefallen hat, werd ichs wohl so schnell nicht noch einmal lesen.

Timberwere:

--- Zitat von: Talwyn am 29.11.2016 | 17:17 ---Ein Buch pro Tag?! :o Wie um alles in der Welt macht man das? Ich bin froh, wenn ich es schaffe, ungefähr eines im Monat zu lesen...

--- Ende Zitat ---

Naja, gefühlt. Ich sage nicht, dass es tatsächlich so ist. In letzter Zeit wie gesagt schon gar nicht. Aber ich lese schon sehr schnell - Stephen Kings und Peter Straubs "The Talisman" zum Beispiel, der immerhin knapp 1000 Seiten hat, habe ich damals sehr langsam und genüsslich gelesen, weil ich nicht wollte, dass das Buch endet, und mir daher tatsächlich 5 Tage Zeit dafür gelassen. Normalerweise hätte ich das deutlich schneller gefressen. :)

Infernal Teddy:
Wie lange brauchst du so im schnitt für 100 Seiten? Nur damit ich einen Vergleich habe

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